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Kickstarter finanziert Multicolour-LED-Lampe mit WLAN-Funktion

Kickstarter finanziert Multicolour-LED-Lampe mit WLAN-Funktion

LIFX ist auf dem besten Weg, der neue Star der Crowdfunding-Plattform zu werden. Die LED-Lampe lässt sich dank WLAN-Funktion über das steuern, überzeugt durch interessante Features sowie ein Developer Kit und erreichte das Finanzierungsziel von 100.000 US-Dollar schon innerhalb des ersten Tages.

Kickstarter finanziert Multicolour-LED-Lampe mit WLAN-Funktion

Das siebenköpfige Entwicklerteam der LIFX Smartbulbs ist von dem Erfolg des Kickstarter-Projekts überwältigt. „Wir haben nicht erwartet, dass euch unsere Smartbulbs so sehr gefallen würden“, heißt im ersten Update. In etwas mehr als einem Tag erzielten die innovativen LED-Lampen über 310.000 US-Dollar.

LIFX Smartbulbs: Reich an Funktionen und Möglichkeiten

Bei den LIFX Smartbulbs handelt es sich um eine revolutionäre Weiterentwicklung der altbekannten Glühbirne. Die sogenannten Smartbulbs lassen sich einzeln oder in Gruppen über Smartphone-Apps steuern. Sie können Notifications für Facebook- und Twitter-Nachrichten sowie SMS übermitteln uns als Lichtanlage für Partys oder als Nachtlicht fungieren. Die Entwickler-Community dürfte aber vor allem das angekündigte Software Developer Kit (SDK) interessieren, mit dem sich weitere Applikationen für die LED-Lampen entwickeln lassen.

Neben der Funktionsvielfalt überzeugen die LIFX Smartbulbs durch eine unkomplizierte „Installation“. Übliche Glühbirnen oder LED-Lampen lassen sich im Handumdrehen durch Smartbulbs ersetzen. Diese sollen dann nicht nur effizienter sondern auch langlebiger sein. Nach Aussagen der Entwickler halten die LIFX Smartbulbs bis zu 25 Jahre.

LIFX Smartbulbs: Auslieferung der LED-Lampen für März 2013 geplant

Über das laufende lassen sich die ersten LIFX Smartbulbs bestellen. Für eine finanzielle Unterstützung in Höhe von mindestens 69 US-Dollar (plus 5 US-Dollar Versand) erhaltet ihr eine der ersten LIFX Smartbulbs. Der weiteren Planung des Entwicklerteams zufolge sollen die LED-Lampen im März 2013 ausgeliefert werden.

Wenn die Finanzierung des Kickstarter-Projekts auch während der kommenden 58 Tage so erfolgreich verläuft wie in den vergangenen Stunden, könnte die LIFX Smartbulb aktuelle Kickstarter-Rekorde brechen. Das aktuell bestfinanzierte Kickstarter-Projekt ist die E-Paper-Uhr Pebble, die im Mai dieses Jahres über 10 Millionen US-Dollar erzielte.

Was haltet ihr von den LIFX Smartbulbs? Werdet ihr das Kickstarter-Projekt mitfinanzieren?

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8 Antworten
  1. von droc777 am 17.09.2012 (15:06 Uhr)

    "LIFX uses a master/slave concept to connect to your home router via 802.11n and then onto all the other LIFX smartbulbs via IPV6 802.15.4 mesh network." - Mit freundlichen Grüßen Ihr Hacker ;)

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  2. von Chris am 17.09.2012 (20:28 Uhr)

    Naja, schöne Sache, aber Phillips hat das quasi schon seit Jahren im Programm. Also nix Neues...

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  3. von Lars Budde am 17.09.2012 (21:31 Uhr)

    @Chris: Das wäre mir neu. Welches Phillips-Produkt meinst du?

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  4. von simplyray am 17.09.2012 (23:54 Uhr)

    @Lars:

    Höchstwahrscheinlich Philips Living Colors.

    Gruß

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  5. von Lars Budde am 18.09.2012 (00:05 Uhr)

    @simplyray: Das habe ich auch schon vermutet. Mir wäre allerdings neu, dass man sich die Living Colours wie eine handelsübliche Glühbirne in die Nachttischlampe schrauben und per Smartphone steuern könnte. Und das die Lampen von Philips mittels Notifications auf eingehende Nachrichten aufmerksam machen und über ein SDK verfügen wusste ich auch nicht. ;)

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  6. von wapplersystems am 18.09.2012 (08:59 Uhr)

    An sich eine nette Sache. Demnächst gibt es dann Glühlampen-Hacking, wo den Leuten reihenweise das Licht ausgeht ;-) . Ein anderes Problem wird sein, dass in ein paar Jahren der WLAN-Standard nicht mehr aktuelle sein wird und dann müssen die Birnen trotz ihrer Langlebigkeit wieder ersetzt werden.

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  7. von Misgro am 18.09.2012 (13:26 Uhr)

    "Hey meine Glühbirne ist jetzt auch im Netz !" Könnte auch eine Überschrift aus der Titanic sein.

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  8. von Michael am 21.09.2012 (17:35 Uhr)

    Endlich ist geklärt warum wir IPv6 brauchen, hat doch bald jede Glühlampe eine eigene IP-Adresse.

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