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Startups

Kickstarter-Projekt aus Bremen: Stylische High-End-Ladekabel von Juicies+

    Kickstarter-Projekt aus Bremen: Stylische High-End-Ladekabel von Juicies+
Die Kabel von Juicies. (Screenshot: YouTube)

Es ist ein Projekt aus Deutschland und Hawaii: Das Bremer Kabel-Startup Juicies geht mit einer neuen Crowdfunding-Kampagne an den Start. Statt bunter Farbvarianten soll diesmal das Material im Vordergrund stehen. Mit Kabeln aus eloxiertem Aluminium und knotenresistenter Textilummantelung.

Kickstarter-Projekt aus Deutschland und Hawaii

Dabei ist Juicies alles andere als ein Startup von der Stange. Dahinter stehen die Bremer Hannes Reichelt und Laurens Laudowicz, beide trennen jedoch mehr als 10.000 Kilometer Luftlinie. Während sich Reichelt von Bremen aus um die geschäftlichen Belange des Jungunternehmens kümmert, ist Laudowicz auf der US-Ferieninsel Hawaii für die Produktentwicklung zuständig. Gearbeitet wird rein virtuell – via Skype und im Schichtdienst.

Das Gründerteam von Juicies: Laurens Laudowicz und Hannes Reichelt betreiben ihr Startup von Hawaii und Bremen aus. (Foto: Juicies)
Das Gründerteam von Juicies: Laurens Laudowicz und Hannes Reichelt betreiben ihr Startup von Hawaii und Bremen aus. (Foto: Juicies)

Angefangen hat alles im Frühjahr 2011. Die Idee: Mehr Style in die triste, mit weißen und schwarzen Ladesteckern bevölkerte Kabelwelt bringen. Juicies war geboren, über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanzierte das Startup kurze Zeit später sein Projekt für farbige Ladestecker. Das geriet angesichts vieler Probleme aber schnell zur „Achterbahnfahrt“, erklärt Reichelt. Durch viele versteckte Kosten sei die notwendige Finanzierungssumme am Ende deutlich höher gewesen als ursprünglich angenommen. „Das hat uns vor zusätzliche Probleme bei der Finanzierung gestellt. Zudem waren Herstellung und Qualitätssicherung der Kabel komplizierter als erwartet.“

Mit neuen Erkenntnissen und viel Elan will es Juicies mit der aktuellen Kampagne jetzt jedenfalls besser machen. Statt bunter Kabel sollen Smartphone-Nutzer vor allem vom neuen Qualitätsanspruch der Kabel profitieren.

„Ein Kabel, das Apple entwickelt haben sollte“

Das Startup legt Wert darauf, dass Ladekabel nicht nur gut aussehen, sondern sich mindestens genauso gut anfühlen. Entsprechend setzt man mit gebürstetem Aluminium und verknotungsresistentem Textilkabel auf hochwertige Materialien, die Nutzern ein einfaches und zugleich robustes Ladekabel für High-End-Smartphones an die Hand geben sollen. In Sachen Optik hat sich Juicies vor allem vom bewährten Industriedesign der Apple-Produktlinie inspirieren lassen. Die Kabel kommen in den Farben Weiß/Silber und Schwarz und bieten eine offizielle Apple-Zertifizierung nach MFI-Standard. Gerade deshalb handle es sich um „ein Kabel, dass sogar von Apple selbst hätte kommen können“, heißt es auf Kickstarter.

Die „Juicies+“-Kabel kommen in Schwarz und Weiß/Silber. Optisch orientieren sie sich an Hign-End-Smartphones wie iPhone 5, HTC One oder Samsung Galaxy S4. (Foto: Juicies)
Die „Juicies+“-Kabel kommen in Schwarz und Weiß/Silber. Optisch orientieren sie sich an High-End-Smartphones um iPhone 5, HTC One oder Galaxy S4. (Foto: Juicies)

Ähnlich wie beim Vorgänger-Projekt werden mit Juicies+ aber auch Nutzer anderer Smartphone-Modelle bedient. Mit einem universellen Micro-USB-Anschluss lassen sich wahlweise Android-, Windows- oder BlackBerry-Smartphones mit Strom versorgen. Mit ihrem schlichten Design passen die Kabel so nicht nur zum MacBook, sondern auch zu Oberklasse-Smartphones der Marken HTC, Samsung oder Nokia.

40.000 US-Dollar in 24 Stunden

Auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter zeichnet sich schon jetzt eine große Nachfrage ab. Das anvisierte Finanzierungsziel von 40.000 US-Dollar hat das Startup innerhalb der ersten 24 Stunden geknackt. „Eine unglaubliche Zahl in der kurzen Zeit, fast unwirklich“, sagt Mitbegründer Hannes Reichelt. Bleiben die Bremer im Zeitplan, sollen die Unterstützer spätestens bis zum 1. Januar 2014 ihre Kabel erhalten. Damit das besser als vor zwei Jahren klappt, hat man sich vorbereitet: „Wir werden noch öfter bei den Zulieferern vor Ort sein, um eine noch bessere Qualitätssicherung zu gewährleisten“, verspricht Reichelt.

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