Vorheriger Artikel Nächster Artikel

Kim Schmitz: Megaupload-Nachfolger „Mega” fast fertig

Das neue File-Sharing-Netzwerk des Megaupload-Gründers Kim „Kimble“ Schmitz steht offenbar kurz vor der Fertigstellung. Auf verkündete er, dass bereits 90 Prozent der Entwicklungsarbeit abgeschlossen seien.

Kim Schmitz: Megaupload-Nachfolger „Mega” fast fertig

Anfang des Jahres wurde Kim „Kimble“ Schmitz aufgrund seiner Beteiligung am File-Sharing-Netzwerk Megaupload festgenommen. Das dahinterstehende Unternehmen soll auf dem Rücken von Rechteinhabern rund 175 Millionen US-Dollar umgesetzt haben. Das die Anschuldigungen zweifelhaft seien, behauptete Schmitz schon Anfang März. Ende August überraschte „Kimble“ dann mit einer unerwarteten Ankündigung: Über Twitter verkündete er, ein neues „massives globales Netzwerk“ sei in Planung, das unter dem Namen „Mega“ laufen solle.

„Mega“-Netzwerk: Mehr als klassisches File-Sharing

Offenbar ist die Umsetzung der neuen File-Sharing-Plattform deutlich weiter als Beobachter bislang annahmen. Die Entwicklungsarbeit ist fast abgeschlossen, die Server wurden bestellt und Investoren stehen bereits Schlange, twitterte Schmitz vergangenen Samstag. Schon in den vergangenen Wochen teilte der Deutsche immer wieder Informationen über das neue „Mega“-Netzwerk, schreibt TorrentFreak. Demnach sei es allen nicht-amerikanischen Hosts möglich Server und Bandbreite beizusteuern. Das neue Netzwerk solle darüber hinaus mehr bieten als klassisches File-Sharing.

Auf seiner Website (Kim.com) positioniert sich Schmitz als Freiheitskämpfer des Internets.

Ein Veröffentlichungsdatum wurde noch nicht genannt. Schmitz zufolge soll das „Mega“-Netzwerk aber noch in diesem Jahr das Licht der Welt erblicken. Ob diese Informationen der Wahrheit entsprechen, lässt sich nicht überprüfen. Wie realistisch Schmitz Planungen sind ist ebenso unklar. Neben dem neuen File-Sharing-Netzwerk arbeitet der deutsche Gründer nämlich nach eigenen Angaben auch an einer „Revolution des Musik-Streaming“. Unter dem Namen MegaBox soll ein alternativer Marktplatz für musikalische Werke entstehen, der die finanzielle Vergütung von Künstlern deutlich verbessert.

Weitere Informationen

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
3 Antworten
  1. von Smokey_Bud am 25.09.2012 (10:18 Uhr)

    "War abzusehen.. Irgendwie muss der Arme ja seine Brötchen verdienen und um 8 Uhr für einen "normalen" Job aufstehen ist bestimmt auch nicht so sein Ding :D"

    Ihm wurde vor nicht all zu langer Zeit von einem Neuseeländer Gericht ein Großteil seiner konfisierten Millionen zugesprochen. Denke nicht dass es er noch seine "Bröctchen" verdienen muss. Ich denke er motiviert sich zu einem Großteil durch seine Prinzipien.

    Antworten Teilen
  2. von b.tweet am 25.09.2012 (12:23 Uhr)

    In Foren tummeln sich Gerüchte, dass ein weiteres neues Projekt von ihm auf Google Play "Flashlight - MEGA Flashlight" ist?

    Antworten Teilen
  3. von Jonas Wendler am 25.09.2012 (17:53 Uhr)

    Also ich für meinen Teil bin sehr von der Namensgebung beeindruckt. Da hat er sich richtig etwas einfallen lassen. ;)

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Mega
US-Ableger der Internet-Partei: Kim Dotcom will 2016 „Hillarys schlimmster Albtraum“ sein
US-Ableger der Internet-Partei: Kim Dotcom will 2016 „Hillarys schlimmster Albtraum“ sein

Kim Dotcom mag pleite sein, aber ruhig ist er noch lange nicht. Über seinen Twitter-Account bläst er zum politischen Angriff auf die USA. Im nächsten Jahr soll dort ein Ableger seiner … » weiterlesen

Baboom: Kim Schmitz' dreiste Antwort auf Spotify und iTunes
Baboom: Kim Schmitz' dreiste Antwort auf Spotify und iTunes

Kim „Dotcom“ Schmitz hat am heutigen Montag den lange angekündigten Streamingservice Baboom veröffentlicht. Er startet dem Namen entsprechend mit einem lauten Knall: dem ersten eigenen Album … » weiterlesen

Baboom: Kim
Baboom: Kim "Dotcom" Schmitz plant erneut einen Musik-Streaming-Dienst

Kim Schmitz will unter dem Namen Baboom in den kommenden Monaten ein Musik-Streaming-Dienst vorstellen – diesmal wirklich. » weiterlesen

Kennst Du schon unser t3n Magazin?

t3n 38 jetzt kostenfrei probelesen! Alle Inhalte des t3n Magazins Diesen Hinweis verbergen