Amazon verdient kein Geld mit der Hardware
Jeff Bezos gab auf der Vorstellung der neuen Kindle-Geräte vor zwei Wochen bekannt, Amazon wolle sein Geld nicht mit der Hardware verdienen, sondern mit den Inhalten der Amazon-Plattform. Damit scheint es der Konzern sehr ernst zu meinen. Dementsprechend stark ist auch die modifizierte, Amazon-eigene Android-Version auf den neuen Kindle-Geräten verankert. Es ist zwar inzwischen gelungen, Root-Rechte auf dem Gerät zu erhalten, so dass zum Beispiel fremde Apps, die nicht von Amazon freigegeben worden sind, installiert werden könnten. Gleichzeitig geben Hacker und Modder im bekannten XDA-Developers-Forum aber einen trüben Ausblick in Sachen Custom ROMs (alternative Betriebssystem-Varianten).
Verschlüsselte Signatur verdirbt Hackern den Spaß
Der Bootloader der neuen Kindles verfügt über eine verschlüsselte Signatur. Ohne einen entsprechenden Schlüssel ist es quasi unmöglich den Inhalt und damit den Bootvorgang zu modifizieren. Die letzte Hoffnung der Android-Modder sind nun anderweitige Sicherheitslücken im System, die die Ausführung von unsigniertem Code erlauben könnten. Die Chancen, solche Workarounds zu entdecken stehen erfahrungsgemäß aber sehr schlecht. Hacker, Modder und Bastler sollten also so lange lieber zu Konkurrenzprodukten, zum Beispiel zum Nexus 7 von Google greifen.
Weiterführende Links:
- Amazon präsentiert neue Kindle-Geräte - t3n
- How to Root the Amazon Kindle Fire HD Tablet - XDA Developers
- New Kindle Fires are locked - XDA Developers









von Steffen Voß via facebook 18.09.2012 (10:23Uhr) 1.
Wenn das beim iPhone jedes Mal wieder klappt...
von Gary Roost via facebook 18.09.2012 (13:21Uhr) 2.
Nicht wirklich Sinn der androidsache ...
von zweifler 18.09.2012 (13:59Uhr) 3.
Wenn ich es richtig verstehe, dann dauert es ja noch ewig bis die das Ding umModen; von daher verstehe ich das nicht: http://www.tabtech.de/amazon/amazon-kindle-fire-hd-einfaches-ersetzen-von-einzelteilen-erstes-rooten-vermeldet