Projektor-Bild wird dank Kinect-Hack zum Touchscreen
Die innovativen Anwendungsmöglichkeiten für Microsofts Bewegungssteuerung Kinect werden durch das Münchener Startup Übi Interactive um eine weitere Möglichkeit bereichert. Nachdem uns bereits kanadische Kinect-Hacker mit holografischen Videokonferenzen im Star-Trek-Stil begeistert haben, kommt nun also auch eine Lösung aus Deutschland.
Eine Verbindung von Kinect und einem herkömmlichen Projektor wird zu einem 3D-Touchscreen, der sich auf nahezu jede Oberfläche einsetzen lässt. Als denkbare Einsatzszenarien sind unter anderem Installationen in Einkaufshäusern, Bahnhöfen oder Flughäfen sowie alle Bereiche, in denen Präsentationen eine Rolle spielen. Mit dem Kinect-Hack lassen sich übrigens auch herkömmliche Bildschirme in einen Touchscreen verwandeln.
In einem Video zeigen die Gründer von Übi Interactive, wie sie sich den Einsatz ihres Kinects-Hacks vorstellen.
Die technische Seite des Kinect-Hacks
Die Lösung von Übi Interactive besteht aus einer Hardware- und einer Softwareeinheit. Die Hardware besteht aus einem Tiefensensor für den Projektor, mit dem sich die Gesten und die Position auf dem projizierten Touchscreen analysieren lassen. Diese Analyse wird von der Übi-Engine durchgeführt, die daraufhin die entsprechenden Kommandos an die gerade aktive Anwendung übermittelt. Die Anwendungen selbst bleiben dabei unberührt, d.h. es werden keine speziellen Anwendungen benötigt. Auch an den Projektor gibt es keine speziellen Anforderungen. Einzig ein Windows PC ist für die Steuerung des Projektors und der Übi-Engine notwendig.
Wer also bereits einen Windows PC mit Kinect und einen Projektor besitzt, benötigt nur noch die Software aus München. Die kostet um die 400 Euro - für einen überdimensionalen 3D-Touchscreen sicher ein guter Preis.
Weiterführende Links zum Kinect-Hack von Übi Interactive:
- Offizielle Website des Kinect-Hacks - Übi Interactive
- Ubi turns any wall into a touchscreen using Microsoft's Kinect - Wired UK
- Kinect-Hack: Holografische Videokonferenzen mittels 3D-Projektor [Video] - t3n News









von ist nicht neu 29.05.2012 (12:37Uhr) 1.
Das "3D" bezieht sich auf die Gesten und Steuerung und nicht auf das was man zu sehen kriegt, wenn ich das richtig interpretiere. Man muss also demnächst in Texten immer genau mitdenken ob die Eingabe oder Ausgabe (Videobild) 3D sind.
Vor 20 Jahren gabs das von Siemens als Forschungsprojekt auch jährlich in der ct zu lesen: Eine Laserprojezierte und damit Vandalismus- und Wetter-Geschützte Tastatur und auf der Projektion (z.b. auf einer Metallplatte oder Tischplatte) hat man dann herumgetippt.
von Manuel Ihl via facebook 29.05.2012 (15:16Uhr) 2.
http://universal-remote.kinect-for-windows.at bietet btw die Möglichkeit die Kinect for Windows als Präsentationstool zu benutzen ;-)