Kissenger: Gerät überträgt Küsse durch das Netz

Kissenger: Gerät überträgt Küsse durch das Netz
Asiaten sind bekannt für verrückte Ideen. Bestes Beispiel dafür ist die neuste Erfindung einer Hochschul-Kooperation zwischen Singapur und Japan. Die Studenten und Professoren haben einen Roboter entwickelt, der Küsse über das Internet übertragen soll. Ob sich der "Kissenger" durchsetzt ist fraglich. Lustig anzusehen ist er allemal.

Lovotics: Love and Robotics

Als Lovotics bezeichnet einer der Professoren sein eigenes Forschungsfeld. Die Vermischung von Liebe und Robotik. Diese Arbeit bringt mitunter abenteuerliche Ergebnisse hervor. So auch das neuste Gerät, das rein optisch einer kleinen Comicfigur gleicht. Tatsächlich handelt es sich dabei um eine Art Roboter, der – an einen PC angeschlossen – Küsse über das Internet zu einem entsprechenden Gegenstück übertragen soll.

Kissenger

Kompliziertes Geflecht aus Technik

Leider verliert das Wissenschaftsteam der kooperierenden Universitäten aus Singapur und Tokyo nicht viele Informationen über die technischen Hintergründe des Geräts. Es wird über einen USB-Anschluss mit dem Computer verbunden. Im Inneren ist lediglich ein großer Mikroprozessor zu erkennen, der die Signale verarbeitet. Die künstlichen Lippen scheinen mit vielen Sensoren und Aktuatoren ausgestattet zu sein, so dass Bewegungen der menschlichen Lippen registriert und imitiert werden können. Der Kissenger kann entweder mit einem zweiten Gerät zusammenarbeiten, also quasi Küsse in Echtzeit übertragen oder auch selbstständig "zurück küssen". In jedem Fall sollten die Wissenschaftler bis zur Markteinführung noch an der Optik des Geräts arbeiten. Denn das aktuelle Schweinchen-Design dürfte User in Europa eher weniger zum Küssen animieren.

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9 Antworten
  1. von Patrick 24.07.2012 (09:51Uhr) 1.

    Die Dinger hab ich doch vor einer gefühlten Ewigkeit schonmal irgendwo gesehen :> Zumindest diese Dinger mit den Schweinenasen-ähnlichen-"Mündern"

  2. von Nicolai Nebus via facebook 24.07.2012 (09:59Uhr) 2.

    Forever alone :/

  3. von Espressostrategie via facebook 24.07.2012 (09:59Uhr) 3.

    Ist das nicht ähnlich sinnlos wie ein Selbstgespräch?!

  4. von Stefan Wolfrum via facebook 24.07.2012 (10:00Uhr) 4.

    Ich fass es nicht! Zahlen die Lizenzgebühren an die Macher von The Big Bang Theory? Das ist ja wohl abgekupfert von der Episode, wo Wallowitz das erfunden hat und mit Raj ausprobiert!

  5. von Burkhard Alexander Asmuth via facebook 24.07.2012 (10:24Uhr) 5.

    @Stefan: Da musste ich auch direkt denken.

  6. von Joshua van Orten via facebook 24.07.2012 (10:28Uhr) 6.

    Ich hatte das Gerät vor 6-7 Jahren mal erfunden, also die Idee. Patent gabs schon... grummel.

  7. von Don Kirschifier via facebook 24.07.2012 (10:46Uhr) 7.

    was für ein schwachsinn!

  8. von Reinhardt Graetz 24.07.2012 (11:37Uhr) 8.

    Wer weiß - stellen wir uns mal einen "Händeschüttel-Übertrager" vor, oder ähnliches. Generell werden haptische Signale übertragungsfähig, und damit eine Reihe von Direktkontakten - ersetzbar, weil übertragungsfähig. Der Effekt: Ähnlich wie Videokonferenzen teure Flugreisen überflüssig machen, könnten derartige Haptikkontakte beispielsweise in der Summe Autofahrten überflüssig, d. h. ersetzbar machen und damit Benzin sparen helfen.

    Das macht solange Sinn, wie Energie hauptsächlich durch Verbrennen gewonnen wird. In 100 Jahren wird diese Technik an Roboter gekoppelt sein, die dann eine Art "scond hand" - homo sapiens - Gruppe bilden und für die Menschen Sklavenarbeiten verrichten. Manches wiederholt sich offenbar in längeren Zeiträumen... :-D

  9. von Sebastian 24.07.2012 (11:47Uhr) 9.

    Das gab es schon bei Big Bang theory

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