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Klout: Social-Media-Ranking erobert den Business-Bereich

Klout: Social-Media-Ranking erobert den Business-Bereich

Seit fast fünf Jahren arbeitet schon an einem Algorithmus, mit dem Personen ihren Einfluss im Social Web über einen Score miteinander vergleichen können. Nun soll das Konzept für Unternehmen attraktiver werden, indem ein Tool-Set bei der Identifizierung von Influencern hilft.

Klout: Social-Media-Ranking erobert den Business-Bereich

Klout für Unternehmen: Influencer identifizieren und erreichen

Klout hat es sich auf die Fahne geschrieben, den Einfluss von Personen im Social Web zu messen und auf einen einzigen, griffigen Wert runterzubrechen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Statt sich für die Bewertung des Einflusses lange mit einer Person beschäftigen zu müssen, bietet Klout einen einfachen Score an, in den die Aktivitäten der Personen einfließen. Damit werden erfasste Personen untereinander vergleichbar und Unternehmen können sich schneller ein Bild von einzelnen Nutzern machen.

Nun soll dieses Konzept für Unternehmen noch interessanter werden, heißt es im Blog von Klout. Allerdings wird es kein Ranking für Unternehmen geben, es geht vielmehr um das Influencer-Targeting. Die Identifizierung der Beeinflusser gilt schon lange als der heilige Gral im Social-Media-Marketing. Statt mit der Gießkanne möglichst breit zu agieren, kann eine Marke mit einer direkten Adressierung der entsprechenden Influencer Zeit und Geld sparen und im Idealfall sogar noch mehr erreichen. Diesen Umstand will Klout nun dazu nutzen, noch mehr Unternehmen und Marken für sich zu gewinnen.

Klout will Unternehmen die aufwändige Identifizierung der wichtigen Influencer abnehmen.

Klout misst nicht mehr nur Aktivitäten

Bislang hat Klout seine Daten nur für den Klout-Score eingesetzt, doch sie enthalten noch viele weitere Möglichkeiten. So ist Klout for Business nur der nächste logische Schritt. Aus den Aktivitäten der Klout-Nutzer werden nun auch Beziehungen zu Marken und Unternehmen abgeleitet und dargestellt. Unternehmen können mit dem neuen Tool-Set sehr einfach die für sie wichtigen Influencer identifizieren und sie beispielsweise mit einem „Perk“ belohnen. Das können ganz unterschiedliche Dinge wie Vergünstigungen, Goodies oder auch mal ein Testgerät sein.

Die Idee: Wer bereits Fan einer Marke ist und dies in seinem Netzwerk auch zeigt, ist als Markenbotschafter unterwegs und kann nun von Unternehmen dafür mit einer kleinen Aufmerksamkeit bedacht werden, so dass er sein Engagement auch zukünftig aufrechterhält. Dazu hat Klout ein Dashboard entwickelt, mit dem Unternehmen einen Überblick über verschiedene Statistiken bekommen. Darunter fällt dann beispielsweise auch eine Analyse der Themen, mit denen ein Unternehmen besonders punkten kann.

Klout zeigt Unternehmen im Dashboard auch Themen an, die auf besonderes Interesse stoßen.

Fazit:

Klout for Business ist für Unternehmen auf den ersten Blick sicher eine sehr interessante Möglichkeit, die Brand Awareness zu steigern. Den zahlreichen Klout-Kritikern ist damit aber keinesfalls der Wind aus den Segeln genommen. Noch immer ist Klout kaum mit dem EU-Gesetz vereinbar und über die Relevanz des Klout-Scores wird seit nunmehr fast fünf Jahren gestritten.

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Eine Antwort
  1. von Tim Krischak am 22.03.2013 (10:14 Uhr)

    Nutzer diensich positiv über eine Marke im SocialmWeb äußern können mitbeinem Perk belohnt werden. Fragt sich ob dies nach deutschem Recht nicht alsnSchleichwerbung angesehen werden könnte.

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