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E-Commerce

Konkurrenz für Coin: Amazon will die „Über-Kreditkarte“ bringen

Nachdem das US-amerikanische Startup „Coin“ schon vor kurzem verkündet hat, eine Universal-Lösung für die „Plastikflut“ im Geldbeutel zu entwickeln, zieht nun auch der E-Commerce-Riese Amazon nach. Im September diesen Jahres wurde ein Amazon-Patent-Antrag vom März letzten Jahres veröffentlicht, der eine Kreditkarte mit Speichermöglichkeit für weitere Kreditkartendaten thematisiert, wie die britische IT-News-Website „The Register“ über das Amazon-Patent berichtet. Die Amazon-Lösung soll dem Nutzer eine Auswahl der zu nutzenden Kreditkarte ermöglichen und dabei die folgende Form annehmen: Eine auf einem Magnet-Streifen basierende Kreditkarte mit einem Onboard-Mikroprozessor und einer Onboard-Account-Auswahl, erweitert um eine GPS-Funktion und verschiedene mit der Karte verbundene Geschäftsmodelle. Laut „The Register“ steht eine Antwort zum korrespondierenden Patent von „Coin“ noch aus. Coin (auf Deutsch: Münze) ist eine Hightech-Karte, die optisch einer normalen Kreditkarte ähnelt, die allerdings etwas dicker als eine normale Plastikkarte ist und über ein kleines Display und einen Button verfügt. Über den Button und das Display auf der Vorderseite kann der Nutzer durch mehrere und verschiedene Kartentypen blättern, die gewünschte Karte auswählen und anschließend einfach wie gewohnt damit an Geldautomaten, EC-Terminals und Co. bezahlen.

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