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Digitale Gesellschaft

Interaktiv: Neues Magazin „Der Kontext“ erklärt komplexe News-Themen

    Interaktiv: Neues Magazin „Der Kontext“ erklärt komplexe News-Themen

„Der Kontext“. (Screenshot: derkontext.com)

Mit „Der Kontext“ soll ein neues interaktives Hintergrundmagazin entstehen, das Lesern die Zusammenhänge für komplexe Themen liefern will. Die Gründer suchen auf Startnext nach finanzieller Unterstützung.

„Der Kontext“: Magazin bei Startnext unterstützen

Angesichts der täglichen Flut an immer neuen Nachrichten können einem als Medienkonsumenten schnell die wichtigen Hintergründe und größeren Zusammenhänge entgehen. Die will künftig „Der Kontext“ liefern, ein neues interaktives Magazin, das bei der der Crowdfunding-Plattform Startnext nach finanzieller Unterstützung sucht.

Etwas mehr als die Hälfte des anvisierten ersten Funding-Ziels von 10.000 Euro sind schon zusammengekommen. Bis zum 7. Februar 2016 ist noch Zeit, um die künftige journalistische Arbeit des Magazins zu unterstützen. Insgesamt planen die Macher mit einem Budget von 200.000 Euro.

Startseite des neuen Hintergrundmagazins „Der Kontext“. (Bild: derkontext.com)
Startseite des neuen Hintergrundmagazins „Der Kontext“. (Bild: derkontext.com)

„Der Kontext“, so heißt es in der Selbstbeschreibung auf Startnext, „übernimmt die vernetzte Grundstruktur komplexer Themen, macht sie interaktiv bedienbar, bietet Hintergrundinformation, spannende Inhalte und verschiedene Perspektiven zu jeweils einem monatlichen Thema“. Die Entwicklung der technischen Plattform, auf der künftig unter anderem ein interaktiv bedienbares Netzdiagramm Zusammenhänge greifbar machen soll, ist den Angaben der Gründer zufolge schon weitestgehend abgeschlossen. Jetzt soll die Redaktion aufgebaut werden.

„Der Kontext“: Per Netzdiagramm navigieren

Herauskommen soll schließlich eine bisher einzigartige Form der Vermittlung von Hintergründen zu komplexen News-Themen. „Der Kontext“ will die mithilfe des Netzdiagramms die Verbindung von Themen sichtbar machen. Faktensammlungen, Grafiken und Interviews sollen auch unterschiedliche Meinungen darstellen. Der Nutzer, so die Idee, kann eigenständig tiefer in die Themen eintauchen, die ihn am meisten interessieren. Hinter dem Projekt stehen der Journalist Bernhard Scholz, die Konzeptionerin und Designerin Julia Köberlein und der Entwickler Erich Seifert.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch das US-Projekt Coda, das eine Krise über ein Jahr mit Hintergrundberichten begleiten will. Coda scheiterte allerdings kürzlich auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo mit seiner Kampagne. Statt der erhofften 35.000 US-Dollar kamen nur knapp 24.000 US-Dollar an Unterstützung zusammen.

Auch interessant in diesem Zusammenhang ist der t3n-Artikel: „Eine verdammt sexy Paywall“: Der Nachrichten-Kiosk Blendle startet in Deutschland.

via www.mobilegeeks.de

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3 Reaktionen
Viel Erfolg
Viel Erfolg

Ach endlich. Wollte ich schon vor Jahren.
Leider kenne ich kein Land dessen Diskussions-Kultur kompatibel ist so das man nicht wegen Kosten für Prozesse, Abmahnungen, Softwarepatente usw. die Idee gleich fallen lassen kann obwohl man gar keine Finanzierung bräuchte.

Wo ich das stressfrei realisieren dürfte würde es natürlich kostenlos von der Crowd befüllt. Wegen der Graphen und Unified Language gäbe es kein Rauschen und es wäre automatisch in allen Sprachen und ein Argument wäre nur einmal dort abgebildet und nicht wie bei den Bezahl-Postings zigtausend mal so das man gegen Wände argumentiert was jetzt endlich bewiesen wurde:
http://t3n.de/news/social-media-fakes-facebook-670311/

Daher wäre es auch die ultimative Schule, Universität, Nachhilfe, Tutoria, Lern, Informations-Lager-Stätte für zusammenhängende Informationen. Für Langtexte gibts natürlich schon Wikipedia (siehe neuliche News wegen 15 jährigem Geburtstag oder so) mit ihrem riesigen Budget und den vielen erfolgreichen Seitenprojekten (nennt doch welche, mir fallen keine ein) und wo man mein Wiki-News aufsetzen darf, kann man sicher ratz-fatz-sofort für öffentliche Daten und alle Bilanz-PDFs usw. das SQL/sonstigeQueryLanguages-Basierte Data-Wiki aufsetzen welches wohl als Wiki-Data seit Jahren bei Wikipedia geplant und erfolgreich realisiert wird... Quasi das was Yahoo für Wetter aber auch für Börsen-Kurse ist: Der ultimative first-source Background-Daten-Lieferant.

Gleiches für mein News-Wiki: Wie eine Staubmaus wird alles passende angesaugt und wird kurz und knapp dargestellt so das Besuch anderer Sites überwiegend irrelevant wird. Quasi das Amazon für zusammenhängende Informationen und halt auch News. Wer nicht will kann ja weiter Mainstream gucken, lesen,... . Meine News gibts dann in wählbarer Wortlänge als Audio-Stream für im Auto oder (wie es von Summly versprochen wurde bevor es von Yahoo gekauft wurde) genau exakt eine Seite (egal in welcher Schrift, dann halt mehr oder weniger Worte bzw. mehr oder weniger ausführlich) pro News im Browser oder Tablett, Handy,...

Ansonsten noch viel Erfolg.
Sobald man Leute anlockt und die PR-Meldungs-Deutungs-Hoheit der Mainstreamer ankratzt oder Wahrheit zu glaubwürdig verkündet, wird man bekämpft (wie damals Jesus oder die weiße Rose oder sonst jeder der das System kritisiert) oder aufgekauft und dann unter einem Vorwand ("Redesign" "Neu-Orientierung", "andere Ausrichtung", Softwarecrash, angebliche DDOS-Attacken...) beendet bzw. stagniert vor sich hin wie z.B. News-Google schon ewig. Oder man macht das Redesign wirklich und alle Leser springen ab... und man muss leider schliessen... und der Mainstream kann weiter Schulden auf Kosten der Gemeinschaft machen oder Abwrackprämie2.0 vom Steuerzahler einplanen und vorher schon mal Zillionenboni ausschütten... Nur kauft keiner mehr Benzin-Autos wenn der günstig-Tesla verfügbar wird.

Mal sehen ob Kontext bei der nächsten Auflage von
http://t3n.de/news/google-news-gewinner-2015-670252/
sichtbar sind. Hoffentlich gibts das 2-3mal pro Jahr.

Ich habe mehrere Zeitschriften jeden Monat im Briefkasten und bin sicher nicht der einzige. Es gibt genug Leute die für Informationen (allein schon wegen GEZ) bezahlen und sauber und korrekt informiert werden wollen.
Aber +/- Tabellen bei Wikipedia gibts immer noch nicht für Vor/Nachteile von Nixon, Kohl, Palin, Klimawandel,... Es muss ja immer nur eine Meinung gelten obwohl das physikalisch unnötig ist. Das kommt von damals oder heute immer noch wo es kewl ist als Zeitungs-Leser eine linke, rechte, liberale, sozialistische Zeitung zu kaufen um seine Brillenfarbe (rechts, links, rot schwarz gelb...) bzw. politische Geschmacksrichtung bedient zu kriegen wie man heute an
http://t3n.de/news/social-media-fakes-facebook-670311/
endlich bewiesen bekommen hat.

Der Journalismus hängt noch zu sehr an platzbegrenztem Print für Tageszeitung also quasi Burger-Boxen fester Größe bzw. recht fixer Wort-Anzahl statt das vollwertige Mehrgänge-Menü (ruhig mit wiederkehrenden aufklapp-baren Erklärungen wie z.b. die ct'-FAQs zu diversen Themen) zu sein welches vollumfänglich den Leser zufrieden stellt und das Volk jedes Jahr besser stellt was ja wohl die Aufgabe der Presse sein sollte und von Fußball-Presse täglich erfüllt wird wo Versager ratz fatz fliegen.
Aber wenn der Staat mal wieder nicht vorbereitet ist und die Rezession kommt wie jedes Jahr der Winter worauf sich anscheinend keine Boni-Manager vorbereiten um die Konkurrenten aus der Portokasse als billige Insolvenzbeute aufkaufen zu können während sich fast alle Tiere im Wald vorbereiten und Reserven aufbauen, bezahlen wir ja nur wie sonst auch immer und keiner muss pensions-frei zurücktreten...
Mangelnde Kontrolle führt zum Untergang...

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grep
grep

Hallo ...,

'dass' wäre dann evtl. eine echte (Informations-)Alternative zum angestaubten Wikipedia - hoffentlich dann aber ohne (Lösch-)Trolle !

Ciao, Sascha.

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Der Kontext – Bernhard
Der Kontext – Bernhard

Hi Sascha,
vielen Dank für Deinen Kommentar! Wir geben unser Bestes! :-)

Grüße

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