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Kostenloser Gründer-Guide: Salesforce erklärt dir, wie du ein erfolgreiches SaaS-Startup aufziehst [Startup-News]

Kostenloser Gründer-Guide: Salesforce erklärt dir, wie du ein erfolgreiches SaaS-Startup aufziehst [Startup-News]

In 17 Jahren zum Milliarden-Unternehmen? Wer das wie geschafft hat, dürfte einige wertvolle auf Lager haben – und die packt das Unternehmen jetzt in einen Gründer-Guide. Außerdem in den wichtigsten Startup-News von heute: 100.000 Dollar Strafe für Paypal-Konkurrent Dwolla, Neue Finanzierungsrunde für und Endspurt bei den für die Hamburg Innovation Awards.

Kostenloser Gründer-Guide: Salesforce erklärt dir, wie du ein erfolgreiches SaaS-Startup aufziehst [Startup-News]

(Grafik: Salesforce)

Gründer-Guide von Salesforce: So ziehst du ein erfolgreiches SaaS-Startup auf

(Bild: Salesforce)
Der Gründer-Guide von Salesforce. (Bild: Salesforce)

Salesforce-Chef Marc Benioff hat es vorgemacht: Quasi aus dem Nichts hat er sein 1999 gegründetes Startup zu einem Konzern mit mehr als 13.000 Mitarbeitern und vier Milliarden US-Dollar Jahresumsatz gemacht. Durchaus beeindruckend. In diesen 17 Jahren haben Benioff und sein Team unzählige Erfahrungen gemacht, sie haben Höhen und Tiefen erlebt, haben anderen Gründer und Unternehmen kennengelernt, Partnerschaften geschlossen und Salesforce internationalisiert.

Um Gründern bei den ersten Schritten auf dem Weg zu einem SaaS-Startup zu helfen, hat Salesforce all diese Erfahrungen jetzt in ein E-Book gegossen: „The SaaS Startup Founder’s Guide“ ist 314 Seiten dick, kostenlos und kann entweder direkt als ePub runter- oder auf einen Kindle geladen werden. Zusammengetragen hat die elf Kapitel Mike Kreaden, Senior Director Startup Relations bei Salesforce. Ziel sei es, Gründern die vielen unorthodoxen Methoden, mit denen Salesforce groß geworden sei, zu vermitteln. Mehr Informationen zum Guide findet ihr auf startups.salesforce.com. Und wenn ihr noch mehr Tipps braucht: Mit unserem Gründer-Guide zur Startup-Finanzierung bekommt ihr auch gleich noch Insights zu Förderung und Investoren.

Jobbatical: Job-Suchmaschine aus Tallinn sammelt 2 Millionen Dollar ein

Die Zahlen sind beeindruckend: 2014 von Ronald und Karoli Hindriks sowie Allan Mäeots gegründet, hat die Job-Suchmaschine Jobbatical aus Estlands Hauptstadt im ersten Jahr satte 1.200 Unternehmen aus 40 Ländern für sich gewinnen können: Mehr als 7.000 Ausschreibungen für Jobs hat die Plattform seitdem veröffentlicht, und mehr als 30.000 Menschen nutzen das Angebot, das jungen Mitarbeitern Jobs in und Unternehmen im Ausland vermittelt.

Diese Zahlen scheinen auch die Investoren zu überzeugen. Neben Smartcap, das schon in Jobbatical investiert hat, haben sich jetzt auch  Union Square Ventures und Local Globe an einer weiteren Finanzierungsrunde in Höhe von zwei Millionen US-Dollar beteiligt, wie Tech.eu berichtet. Das Geld wollen die Gründer nutzen, um einerseits die Usability und das UX der Plattform zu verbessern und andererseits in weitere Märkte zu expandieren. Eins der nächsten Ziele: ein Office in Singapur, um in Südostasien Fuß zu fassen.

100.000 Dollar Strafe für Paypal-Konkurrent Dwolla

„The ideal way to move money“, verspricht Fintech-Startup Dwolla. (Screenshot: dwolla.com)
„The ideal way to move money“, verspricht Fintech-Startup Dwolla. (Screenshot: dwolla.com)

Was hätte man mit dieser Summe Schönes anstellen können: 100.000 US-Dollar Strafe hat das „Consumer Financial Protection Bureau“ (CFPB) dem Payment-Startup Dwolla aufgebrummt. Der Grund: Die Datenschutzbestimmungen seien ungenau dargestellt worden, wie TechCrunch schreibt. Die genaue Begründung der Behörde: Dwolla habe seinen Nutzern „keine vernünftigen und angemessenen Datenschutzbestimmungen“ zur Verfügung gestellt und nicht ausreichend über die Sammlung, Speicherung und Verarbeitung persönlicher Informationen aufgeklärt. Alle Details finden sich in diesem PDF. Es ist das erste Mal, dass das CFPB eine solche Strafe ausspricht.

Dwolla hat auf die saftige Strafe in einem Blogpost zumindest indirekt reagiert: Zwar nimmt das Unternehmen in dem Artikel mit dem Titel „We are never done“ nicht direkt Bezug auf das CFPB, schreibt aber: „Seit dem Launch vor fünf Jahren haben wir nie einen Beweis oder auch nur ein Indiz für ein Datenleck gefunden, und es haben uns auch keine Benachrichtigung oder Beschwerden darüber erreicht.“

Neue Finanzierungsrunde: Slack strebt Bewertung von 4 Milliarden Dollar an

Slack hat seine täglich aktiven Nutzer im vergangenen Jahr vervierfacht. (Grafik: Slack)
Slack hat seine täglich aktiven Nutzer im vergangenen Jahr vervierfacht. (Grafik: Slack)

Schlecht steht Slack finanziell nicht da – und zu wenig Selbstbewusstsein haben die Gründer des Startups auch nicht. Mit einer neuen Finanzierungsrunde will Slack jetzt zwischen 150 und 300 Millionen US-Dollar einsammeln und so auf eine Bewertung von rund vier Milliarden US-Dollar kommen. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf gut informierte Kreise.

Nach eigenen Angaben hat Slack, das seinen Service vor rund zwei Jahren gelauncht hat, 2,3 Millionen aktive Nutzer pro Tag – vor einem Jahr seinen es noch 520.000 gewesen. Der Jahresertrag soll bei 64 Millionen US-Dollar liegen.

Hamburg Innovation Awards: Bewerbungen noch bis 26. März möglich

Die Bewerbungen für die Hamburg Innovation Awards, die auf dem Hamburg Innovation Summit verliehen werden, laufen auf Hochtouren. Der Preis, der „einen entscheidenden Beitrag zur Förderung des Unternehmertums in der Metropolregion Hamburg“ leisten und „jedem Teilnehmer individuelle Unterstützung und Zugang zu einem hilfreichen Netzwerk mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik“ bieten will, wird in drei Kategorien verliehen: Für „Idee“ und „Start“ können Startups sich bewerben, in der Kategorie „Wachstum“ werden die Teilnehmer nominiert.

Die Kategorie „Idee“ richtet sich an Gründer oder Gründerteams, die sich mit einer innovativen Produkt- oder Dienstleistungsidee selbstständig machen wollen, in der Kategorie „Start“ werden Unternehmen ausgezeichnet, die mit ihren innovativen Produkten oder Dienstleistungen schon in den Markt eingetreten sind und deren Gründung maximal fünf Jahre zurück liegt. Das Bewerbugsformular für „Idee“ finden Gründer hier (Doc), das für „Start“ hier (Doc). Bewerbungsschluss ist der 26. März.

Blendle für Android: Gratis-Zugang zu Stern und Geo

Nach etlichen Monaten Vorbereitungsphase hat das Medien-Startup Blendle jetzt nach der iOS- auch eine Android-App veröffentlicht. „Mit Blendle für Android hatten wir ein großes Ziel“, schreiben die Macher auf Medium. „Die beste App für Zeitschriften und Magazine der Welt zu bauen.“ Das Ergebnis scheint zumindest zu überzeugen, wie es weiter heißt: „Die Tester von Hollands größter Android-Zeitschrift ‚Android Planet‘ sind jedenfalls der Meinung, Blendle für Android sei ‚die beste App für Zeitungen und Magazine der Welt‘.“

Zum Start der App gibt es von Blendle auch noch ein kleines Goodie für die Nutzer: Sie bekommen zwei Wochen lang einen Gratis-Zugang für die Magazine Stern und Geo. Dass Blendle so stark auf Apps setzt, ist übrigens kein Zufall, wie die Macher weiter schreiben: „Über 70 Prozent der Artikel werden auf Blendle über mobile Geräte wie Smartphones und Tablets gelesen. Die Android-App ist der Anfang, diese Nutzererfahrung schöner, vollwertiger und viel, viel schneller zu machen.“ Eine brandneue App für iOS soll in wenigen Monaten folgen.

Blendle
Entwickler: Blendle
Preis: Kostenlos

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

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Eine Antwort
  1. von Update-Fähigkeit am 04.03.2016 (11:09 Uhr)

    Sowas wie Blendle hätte ich auch gern gegründet schon vor 10 Jahren damit die Autoren gut bezahlt werden.
    http://www.buchreport.de/nachrichten/verlage/verlage_nachricht/datum/2016/02/19/-4d4a1ea9fd.htm
    Die Rechtskosten und Gebühren der Startup-Industrie machen es uninteressant. Der Gründer von MySQL hat ja auch weniger als ZWEI Prozent ausgezahlt bekommen...

    Hoffentlich lernt Blendle das es nicht nur um Periodika geht sondern man auch Updates für Weiter-Erzählungen oder aktualisierte Versionen bieten sollte.
    Tipps und Tricks für Kleingärtner braucht man ja jedes Jahr und will nicht jedes Mal neu den vollen Preis bezahlen.
    Oder man bezahlt einem Autor 10 euro für Berichte über die komplette Fußball-Saison und von den 10 Euro wird jeden Monat (im Gegensatz zu Kickstarter) bei Lieferung ein Euro ausgezahlt und wer später einsteigt zahlt weniger.
    Auch Frühjahrs-Putz, Auto Winterfest machen, Auto Sommerfest machen, Planetenkonstellationen, Urlaubs-Tipps, Gesundheits-Tipps oder andere Dinge hätte man gerne für wenige Cent oder kostenlos upgedatet weil die jedes Jahr wieder hervorgeholt und upgedated werden.
    Hoffentlich sieht Stiftung Warentest und die besseren Technik-Zeitschriften das Potential. Täglich werden Waschmaschinen, Spülmaschinen, Staubsauger usw. gekauft und seriöse Tests (evtl auch als Bundle) wären sinnvoll und machen die Tests länger Geld-Einbringend als nur die 2 Wochen so lange die Zeitschrift im Kiosk liegt.

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