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Mit Kreativität zum Traumjob: Was wir von dieser Bewerbung bei Airbnb lernen können

Mit Kreativität zum Traumjob: Was wir von dieser Bewerbung bei Airbnb lernen können

Nina Mufleh hat im Frühjahr mit ihrer bei einen viralen Hit gelandet. Wir sagen euch, wie sie es geschafft hat, das Interesse von Airbnb, Uber und zu wecken.

Mit Kreativität zum Traumjob: Was wir von dieser Bewerbung bei Airbnb lernen können

Bewerbung bei Airbnb. (Screenshot: Nina4Airbnb.com)

Bewerbung bei Airbnb wird zum viralen Hit

In den USA war die kreative Bewerbung der aus dem Nahen Osten stammenden Kalifornierin Nina Mufleh bei Airbnb im April dieses Jahres der Hit in den sozialen Netzwerken. Wie das? Nina hatte eine umfangreiche und ausgefeilte Bewerbungsseite – Nina4Airbnb.com – online gestellt, die ihr den Traumjob bei dem Unternehmen bringen sollte.

So beginnt die Airbnb-Bewerbung von Nina Mufleh. (Screenshot: Nina4Airbnb)
So beginnt die Airbnb-Bewerbung von Nina Mufleh. (Screenshot: Nina4Airbnb)

Das Besondere: Sie gestaltete ihre Bewerbung ähnlich der Airbnb-Website, bei der sie schon seit 2013 Mitglied ist. Darüber hinaus berichtete sie nur kurz über sich und ihre Vergangenheit, den größten Teil nahmen eine Analyse der Airbnb-Präsenz im Nahen Osten sowie ihre eigene Begeisterung für das Unternehmen ein. Zugleich bewies sie damit Know-how im Bereich Marketing und der Reisebranche.

Das alles dürfte den Airbnb-Offiziellen so gut gefallen haben, dass sie einen Link zu der Website twitterten – wohl auch, weil das auch gute Publicity für Airbnb versprach. Das Gute für Nina: Sie bekam dadurch nicht nur ein Vorstellungsgespräch bei Airbnb, sondern auch die Aufmerksamkeit mehrerer hochkarätiger Tech-Firmen – darunter Uber, LinkedIn oder Dropbox.

Tipps für eine kreative Bewerbung von Nina Mufleh. (Screenshot: Nina4Airbnb)
Tipps für eine kreative Bewerbung von Nina Mufleh. (Screenshot: Nina4Airbnb)

Airbnb-Bewerbung: Ninas Resümee und Tipps

Mit dem Job bei Airbnb hat es letztlich zwar nicht geklappt, aber die erfolgreiche Bewerbungsseite hat ihr viele Türen geöffnet und Tausende E-Mails von anderen Jobsuchenden ins Postfach gespült. In einem Resümee ihrer Aktivitäten gibt sie diesen einige interessante Tipps mit auf den Weg – etwa, sich ein Ziel zu setzen, Emotionen zu wecken und alles möglichst einfach darzustellen.

Natürlich ist sich Nina auch der Tatsache bewusst, dass sie mit ihrer Bewerbungskampagne aller Professionalität und Kreativität zum Trotz viel Glück gehabt hat. Aber auch das gehört dazu. Nina arbeitet mittlerweile übrigens bei Upwork, einer Plattform, die Unternehmen und Freelancer zusammenbringt. Irgendwie passt das.

via www.inc.com

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2 Antworten
  1. von Syd am 15.07.2015 (12:38 Uhr)

    Tolle Sache, prinzipiell. Weil es (noch) nicht viele machen. Ob sich deutsche Personaler dafür Zeit nehmen, bezweifle ich. Hier kann man nur Punkten, wenn man genügend Aufmerksamkeit erhascht, um so der ein oder andere Macher bzw. Entscheidet davon hört/liest.

    Was hierzulande Schade ist, dass man selbst für seine eigene Bewerbungswebsite ein Impressum angeben muss. Zumindest um auf Nummer sicher zu gehen und keine Abmahnung zu erhalten. Letztendlich könnte es ja zu Einnahmen führen... Somit stehen sehr viele private Einzelheiten für jedermann zugänglich im Netz, verbindet man dies auch mit den Social-Media-Profilen wird es arg böse.
    Und: Man sollte den neuen Job sicher haben, bevor es der derzeitige Chef mitbekommt ;)

    Dennoch eine nette Geschichte!

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  2. von Philooo am 11.12.2015 (11:34 Uhr)

    Schade, dass bei Airbnb sowas nicht honoriert wird. Aber solche kreativen Einfälle sind genau das, was einen Bewerber von der Masse abheben lässt! Auch das Thema Guerilla-Bewerbung, das hier unter http://www.bigkarriere.de/karrierewelt/bewerbungstipps/bloss-nicht-langweilig-sein-alles-zur-guerilla-bewerbung erwähnt, sollte mal angewendet werden – unabhängig von der Branche!

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