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Kritische Sicherheitslücke in Samsung Galaxy S3 und weiteren Samsung-Modellen

In Samsungs hauseigener Exynos-Prozessorreihe 4410 und 4412, die mitunter im Galaxy S3 und weiteren aktuellen Modellen zum Einsatz kommt, wurde eine kritische entdeckt. Diese erlaubt es Daten durch Dritte auszulesen und Apps mit Root-Rechten auszustatten, ohne dass der Nutzer etwas davon merkt.

Kritische Sicherheitslücke in Samsung Galaxy S3 und weiteren Samsung-Modellen

Sicherheitslücke in Samsung Galaxy S3 und weiteren Geräte mit Exynos 4-SoCs

Wie findige Entwickler vom XDA-Developers-Forum herausfinden konnten, ist es für Dritte ein Leichtes Zugriff auf persönliche Daten zu erhalten, die auf einem Smartphone mit Exynos 4x-Prozessoren gespeichert und normalerweise für normale Nutzer gesperrt sind.  Ein bereits existierender Exploit mit der Bezeichnung „ExynosAbuse exploit“, der von XDA-User alephzain entwickelt wurde, demonstiert diese Schwachstelle.  Durch diese Lücke ist es theoretisch möglich, dass Entwickler diesen Exploit in ihre Apps integrieren könnten, um so an sensible Nutzerdaten Daten (Kontakte, Passwörter, etc.) zu kommen, Schadcode nachzuladen oder Systemdateien zu manipulieren. Der Besitzer würde nichts davon mitbekommen. 

Das Samsung Galaxy S3 ist eines von der Sicherheitslücke betroffenen Geräte, die mit einem Exynos-Prozessor 4x ausgestattet sind

Folgende Geräte sind von der Sicherheitslücke betroffen: 

  • Galaxy S2 GT-I9100
  • GT-I9300
  • Samsung Galaxy Note GT-N7000
  • Samsung Galaxy Note 2 GT-N7100
  • Verizon Galaxy Note 2 SCH-I605
  • Samsung Galaxy Note 10.1 GT-N8010

Der Entwickler Chainfire hat die Sicherheitslücke bereits bei Samsung gemeldet, sodass sie aller Voraussicht nach rasch geflickt werden dürfte. Es existiert bereits ein inoffizieller Fix, sowie ein Tool, mit dem sich testen lässt, ob sein Smartphone von der Schwachstelle betroffen ist. Der Nutzer selbst kann derzeit nicht viel gegen diese Schwachstelle unternehmen. Es ist allerdings zu empfehlen nur Apps aus sicheren Quellen wie Google Play zu installieren und auch dort idealerweise darauf zu achten, was man sich auf seinen Androiden lädt.

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5 Antworten
  1. von Bullrick am 17.12.2012 (09:51 Uhr)

    Wo sind denn die iPhone-Basher hin?

    Scheinbar doch nicht alles Gold was glänzt. In dem Fall wäre ich froh über ein abgeschottetes System und einen sicheren App-Store.

    Gut, dass ich einen alten Finnen in der Tasche stecken hab, für den sich kein Hacker mehr wirklich interessiert :)

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  2. von CM am 17.12.2012 (10:25 Uhr)

    Nur gut, dass ich ein offenes System drauf habe, wo das bereits gefixt wurde ;)

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  3. von goran am 17.12.2012 (10:31 Uhr)

    "Ist also schon gefixt ..."
    Wohl kaum!

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  4. von David Redelberger am 17.12.2012 (10:51 Uhr)

    "Sicherer App-Store" - wie wir wissen, ist nichts und niemand sicher, weil Sicherheit ja kein Zustand ist

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  5. von Bullrick am 17.12.2012 (12:50 Uhr)

    "wie wir wissen, ist nichts und niemand sicher".
    Klar kann absolute Sicherheit niemand garantieren.

    Apple prüft die Apps, bevor sie in den App-Store gelangen. Die einzige Möglichkeit, Apps zu installieren ist der, über den App-Store (Ausnahme bei Jailbreak).

    Natürlich ergeben sich dadurch einige Nachteile, im Gegensatz zu einem offenen System.
    Halte ich aber für sicherer, als wenn jeder seine App einfach so überall veröffentlichen kann.

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