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Kryptowährungen: 90 Prozent aller Krypto-Apps für Android sind unsicher

(Foto: Shutterstock)

Während Bitcoin zu immer neuen Höhenflügen ansetzt, hat ein Sicherheitsunternehmen einen Blick auf Android-Apps für den Umgang mit Kryptowährungen geworfen. Das Ergebnis ist niederschmetternd.

Android: Sicherheitsexperten finden Schwachstellen in 90 Prozent aller Kryptowährungs-Apps

Erst gestern hat Bitcoin die Rekord-Marke von 10.000 US-Dollar überschritten und seitdem stieg der Kurs weiter an. Das steigende Interesse an Kryptowährungen beflügelt auch den Markt für Apps, die zum Kauf solcher Digitalwährungen oder der Verwaltung des eigenen Krypto-Portfolios genutzt werden. Wie eine aktuelle Untersuchung jetzt jedoch zeigt, sind viele dieser Apps mit Vorsicht zu genießen.

Das US-Sicherheitsunternehmen High-Tech Bridge hat einen Blick auf die beliebtesten Kryptowährungs-Apps im Play-Store geworfen und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Von den 30 höchstplatzierten Apps mit bis zu 500.000 Installationen weisen 94 Prozent mindestens drei Sicherheitslücken mittlerer Schwere auf. 77 Prozent sind sogar mit zwei schweren Sicherheitsproblemen geschlagen. Immerhin noch 17 Prozent der Apps sollen für Man-in-the-Middle-Angriffe empfänglich sein.

Bei der Sicherheitsanalyse kam ein Großteil der Kryptowährungs-Apps für die Android-Plattform nicht gut weg. (Screenshot: High-Tech Bridge)
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Bei den Kryptowährungs-Apps mit weniger Installationen sieht es noch schlimmer aus

Noch dramatischer scheint es um die Sicherheit von etwas weniger beliebten Kryptowährungs-Apps zu stehen. Ganze 90 Prozent der 30 höchstplatzierten Apps mit bis zu 100.000 Installationen weisen zwei schwere Sicherheitslücken auf. Außerdem sind 87 Prozent der Apps nicht adäquat gegen Man-in-the-Middle-Attacken geschützt. Geradezu peinlich ist der Umstand, dass 44 Prozent dieser Apps die POODLE-Sicherheitslücke aufweisen. Die wurde bereits vor drei Jahren entdeckt.

Es ist extrem bedenklich, wie unsicher ausgerechnet Apps sind, die zur Verwaltung nicht unerheblicher Werte genutzt werden. Zumal gerade Kryptowährungen in der Vergangenheit immer wieder kriminelle Hacker angelockt haben und der derzeitige Hype solche Vorhaben auch immer einträglicher macht. Letztlich sollten größere Krypto-Vermögen idealerweise in einem Offline-Wallet abgelegt werden, um das Verlustrisiko zu minimieren.

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