Küchentablets von morgen: New York Times geht neue Wege

Die New York Times ist bei der Suche nach neuen Möglichkeiten der Kundengewinnung direkt in die Küchen der Kunden gegangen und versucht mit einem groß integrierten Tablet die Nachrichten direkt an den Frühstückstisch des Lesers zu liefern. Das Ziel der Entwickler um Matt Boggie, Times Co.’s Media & Technology Strategist besteht darin, dem Leser wieder in Erinnerung zu rufen, dass eine Zeitung -vorzugsweise die New York Times - zum gemütlichen Frühstück gehört wie heißer Kaffee und Brötchen.

Tablet auf Microsoft Surface Technologie

Zur Vorführung diente die Screen-Top-Version des Times' „Küchentablets“, die basierend auf der Microsoft Surface Technologie ein Times' typisches Design hervorbringen soll. Besonders ins Auge sticht die Tatsache, dass das dem Benutzer die Möglichkeit bietet, seine persönlichen News selbst auszuwählen und nach Interesse zu gliedern. Das Tablet soll außerdem den Austausch zwischen den Benutzern ermöglichen, die ihre News teilen oder darüber informiert werden möchten, welche News befreundete Nutzer als interessant erachten.

Tablet als medialer Basispunkt in den eigenen vier Wänden

Für die Zukunft stellen sich die Entwicker des R&D Lab's das Tablet - ob in der Küche beim Frühstücken oder im Badezimmer beim Zähneputzen - als mediale Newsbasis für die eigenen vier Wände vor und setzen somit feste Zeiten für die tägliche News-Zufuhr außer Kraft.

Weitere Informationen zum Küchentablet der New York Times gibt es im Nieman Journalism Lab.

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4 Answers

  1. von felix 31.08.2011 (18:38Uhr) 1.

    das funktioniert nicht.. es sitzen immer mehrere am Tisch, dann müsste jeder von denen an dem einen Tablet lesen können, die Ansicht muss oben, rechts, unten und links funktionieren..

    würd ich nicht nutzen.. zumindest nicht so, anders fänd ichs genial :)

  2. von s. 31.08.2011 (18:39Uhr) 2.

    Also beim Zähneputzen checke ich schon meine E-Mails, schreibe in FB und twittere nebenbei. Am Frühstückstisch kann ich bei den Sportteil einer Zeitung auch meinem Gegenüber reichen. Muss ich hier dann den Tisch drehen oder zersägen?

  3. von sur face 31.08.2011 (19:45Uhr) 3.

    Hier guckt wohl keiner US-Serien. Ist doch klar das man die Teile der Screens dreht damit jeder sieht was er braucht. Das ist nicht ein großer Monitor sondern beliebig viele.
    Als vor 20 Jahren die ct von Laser-Projezierten Tastaturen bei Siemens sprach, dachte wohl noch keiner an Surface-Tische.

  4. von Christian 01.09.2011 (08:18Uhr) 4.

    Wieder ein Stromfresser mehr in der Wohnung. Als ob PC, Notebook, Netbook, Tablet, Smartphone, Fernseher, Radio nicht schon reichen würden. Da bleibe ich lieber bei der Kombination Sofa, Kaffe und Zeitung (die Papierversion).

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