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Kullo: Der Messenger des Krypto-Startups jetzt öffentlich verfügbar

Kullo: Der Messenger des Krypto-Startups jetzt öffentlich verfügbar

Verschlüsselung ist dank NSA-Skandal noch in aller Munde. Ein aus Deutschland möchte Verschlüsselung so einfach wie möglich machen: Kullo. In diesem Artikel lest ihr wie und bekommt exklusiv Zugang zur .

Kullo: Der Messenger des Krypto-Startups jetzt öffentlich verfügbar

Kullo 20 ist die neue Version des Krypto-Startups aus Deutschland. (Grafik: Kullo)

Update vom 02. Februar 2015: Ab sofort kann Kullo in der kostenlosen Variante ohne Einladung genutzt werden. Das Free-Modell beinhaltet ein Gigabyte Speicherkapazität. Die Varianten „Friend“ und „Professional" sind derzeit noch nicht verfügbar.

Das zur CeBIT 2014 vorgestellte Startup Kullo will sichere und besonders einfache Ende-zu-Ende-Verschlüsselung möglich machen. Nach rund einjähriger Entwicklungszeit befindet sich Kullo nun in der Early-Access-Phase und bietet seinen Nutzern ein gutes Konzept zur sicheren Kommunikation. Durch die standardmäßige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist es selbst für den Anbieter unmöglich Nachrichten und Dateianhänge zu lesen, denn: Die privaten kryptographischen Schlüssel werden auf dem Gerät erzeugt und verlassen dieses auch nicht.

kullo
Der Client von Kullo sieht unspektakulär aus – noch. Durch das offene Protokoll könnt ihr aber euren eigenen Client entwickeln (Screenshot: Kullo)

Dabei existiert neben der Kullo-Software selbst auch noch das offene Kullo-Protokoll, das es jedem ermöglichen soll, sein eigener Anbieter für Server- oder Clientsoftware zu werden. Somit könnt ihr nicht nur eure eigene Software schreiben, ihr könnt sogar nachvollziehen wie die Verschlüsselung funktioniert.

Ein Passwort gibt es nicht – das halten die Entwickler für zu unsicher. Stattdessen kommt ein „MasterKey“ zum Einsatz, den man sich nicht merken muss. Der 256-bit-lange „MasterKey“ verlässt den Client nicht und ist für die Entschlüsselung verantwortlich.

Fazit: Kullo 20 überzeugt

Der erste Eindruck der neuen Version von Kullo ist positiv. Dem Team ist es gelungen, sämtliche technische Details im Hintergrund abzuwickeln, so dass sich der Nutzer allein auf seine zu verschlüsselnden Inhalte konzentrieren kann, ohne sich – wie bei der Verschlüsselung von E-Mails mit herkömmlichen Methoden – mit vielen Fragen rund um Kryptographie befassen zu müssen. Dabei sind bei Kullo auch Gruppenkonversationen möglich und die neue Version wurde ins Deutsche übersetzt.

Kullo läuft derzeit auf den Desktop-Plattformen Linux, OS X und Windows – Mobile Apps sollen folgen.

Wie verschlüsselt ihr eure Kommunikation?

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10 Antworten
  1. von Patrick von IKSec am 18.11.2014 (13:03 Uhr)

    Ein Ende-zu-Ende verschlüsselter Chat der auf Windows, Linux, OS X, iOS und Android läuft wäre endlich mal was. Ich hatte ja gehofft, dass aus Heml.is was wird, aber die kommen nicht aus der privaten Beta raus.

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    • von Donngal am 18.11.2014 (15:20 Uhr)

      Wir haben doch mit xmpp einen Standard, der auf allen Systemen auch Clients hat. XMPP kann End-to-End Encryption und ist gut abgehangen. Warum was neues?

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  2. von Ich am 18.11.2014 (13:05 Uhr)

    Für Windows Phone wirds wahrscheinlich mal wieder nix geben? :-(

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    • von Simon Warta am 18.11.2014 (15:32 Uhr)

      Das offene Protokoll ermöglicht die Entwicklung von Windows Phone-Clients durch jeden fähigen App-Developer. Ob es eine offizielle App von uns gibt, steht derzeit noch nicht fest.

      Simon von Kullo

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  3. von Heiko am 18.11.2014 (19:38 Uhr)

    Selbst Leute die als Projektmanager und IT-Berater arbeiten, kapieren den Umgang mit PGP nur teilweise. Falls das hier also weiterhilft, dann würde es wirklich weiterhelfen.

    Frage: Wie verhält es sich mit dem MasterKey, wenn der auf den Rechner bleibt? Falls die Gangster oder die Bullerei den Rechner schnappen ist alles offen? Das wäre an sich zunächst kein absolutes Negativkriterium, beeinflusst aber die Nutzungsszenarien.

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    • von Patrick von IKSec am 18.11.2014 (19:39 Uhr)

      Der scheint genau wie der PGP Private Key zu funktionieren, ohne jedoch Passwort-geschützt zu sein. Die Antwort auf Deine Frage ist daher ja.

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    • von Simon Warta am 18.11.2014 (19:47 Uhr)

      Die Antwort ist ja (danke Patrick).

      Lass mich die Motivation dahinter erklären: Kullo dient nicht der Endgerätesicherheit. Das können uns wollen wir nicht leisten. Um deinen lokalen Rechner zu schützen, gibt es Betriebssystemhersteller, Antiviren-Software und Festplattenverschlüsselung. Sollte dein Gerät nicht sauber sein, kann dir keine Verschlüsselung helfen (Stichwort Keylogger).

      Wir werden aber in einer künftigen Version die Verschlüsselung der lokalen Daten (MasterKey und entschlüsselte Kopie des Postfachs) mit einem optionalem Passwort ermöglichen, das beim Start der Software eingegeben werden muss.

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  4. von Stoked am 02.02.2015 (16:25 Uhr)

    Der erste Eindruck stimmt schon einmal! Wird es eine Möglichkeit zum Gruppenchat geben?

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  5. von fabianmarz am 03.02.2015 (11:16 Uhr)

    Man könnte auch auf Telegram zurückgreifen. Bislang konnte das Protokoll noch nicht entschlüsselt werden

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