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Kundenbefragungen leicht gemacht mit Google Consumer Survey

hat ein neues Tool vorgestellt, mit dem der Suchmaschinenprimus in den Sektor der Marktforschung einsteigen möchte. Mit „Google Consumer Surveys“ sollen Kundenbefragungen kinderleicht erstellt und übersichtlich ausgewertet werden. Für Webpublisher soll das Tool sogar eine alternative Finanzierungsart darstellen.  

Kundenbefragungen leicht gemacht mit Google Consumer Survey

Kundenbefragungen schnell erstellt, optisch ansprechend aufbereitet

Googles Marktforschungswerkzeug „Consumer Surveys“ hat in erster Linie kleine und mittelständische Unternehmen im Visier – zu den ersten Partnern gehören beispielsweise Unternehmen wie der Produzent von Messengerbags Timbuk2, sowie Hersteller von Backwaren- und Snackartikeln wie King Arthur und 479° Popcorn und weitere. Mithilfe des Tools haben Firmen die Möglichkeit, mit wenig Aufwand rasch Kundenbefragung zu verschiedensten Themenbereichen zu konzipieren. Dabei ist es egal, ob es sich um die Erstellung eines Meinungsbilds eines neuen Firmenlogos, einer Verpackung, der Preisgestaltung eines Produkts oder anderer beliebiger Themen handelt. Im webbasierten Tool können Unternehmen ihr Projekt zusammentragen, die dort im Nu zu einer optisch reduzierten und ansprechenden Kundenbefragung zusammengefasst wird. Google legt Wert darauf, dass Befragte nicht mit Informationen überladen werden, sodass auf jeder einzelnen eingeblendeten Seite nur eine Frage auf einmal zu sehen bekommt.

Kostentechnisch fallen für die Unternehmen lediglich 10 Cent pro Reaktion an. Die Zielgruppe ist hier allerdings recht breit – möchte das Unternehmen lediglich eine bestimmte Zielgruppe befragen, wird dies mit 50 Cent schon etwas teurer. Google betont, dass alle gesammelten Daten anonym sind und nicht zurückverfolgt werden können.

google kundenbefragungen
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Googles Kundenbefragungen als Finanzierungsmodell für Premium-Content

Google hat das Tool vorerst nur in den USA freigegeben. Die Kundenbefragungen dienen auf einigen kooperierenden Websites wie The Texas Tribune, der Star Tribune und Adweek als alternative „Zahlungsform“, um auf Premium-Content zuzugreifen. Der Besucher einer Website kann sich quasi mit den abgegebenen Antworten den Zugang zu Artikel freiklicken, um eigentllich kostenpflichtige Artikel lesen zu können. Falls der Nutzer lieber zahlen möchte, anstelle ein paar Fragen zu beantworten, steht ihm das genauso frei.

Mit diesem Produkt versucht Google ein alternatives Bezahl-Modell anzubieten, mit dem die Hürde von Lesern Geld für Artikel zu zahlen verringert wird. Denn anstatt die virtuelle Geldbörse zu zücken, zahlen Leser einfach mit ihrer Meinung. Die Idee klingt durchaus vielversprechend, denn es profitieren sowohl die Leser, die Geld sparen, als auch Websites, die auf diese Weise Geld einnehmen – und selbst das Unternehmen, das pro Antwort eine bestimmte Summe zahlt, hat so die Möglichkeit herauszufinden, was die Kunden wollen.

 Weiterführende Links:

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Eine Antwort
  1. von fgottschalk am 30.08.2013 (11:19 Uhr)

    Was ist aber, wenn ein Unternehmen direkt vor Ort, am P-O-S, seine Kunden befragen möchte? Local Shops nützt wahrscheinlich die Meinung von Onlinern herzlich wenig, wenn diese mit dem Shop und/oder dem Produkt noch nicht einmal in Berührung gekommen sind.

    Hierfür gibt es bereits alternative Online Befragungstools, wie Feedbackstr (www.feedbackstr.com/de/) oder ifeedback. Unternehmer können damit direkt vor Ort den Kunden zu ihren Service und/oder zu ihren Produkten befragen und wirklich "nützliches" Feedback einfahren. Und das ganze für überschaubare Kosten.

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