Kurios: Kostenloses WLAN gegen Hundehaufen [Video]

Kurios: Kostenloses WLAN gegen Hundehaufen [Video]
Der mexikanische Internetbetreiber Terra hat sich mit der Werbeagentur DDB zusammengetan, um ein vor allem städtisches Problem in den Griff zu bekommen: Hundehaufen, auch bekannt als „Tretminen“.  Um dieser unappetitlichen Last Herr zu werden, hat man sich etwas Cleveres einfallen lassen. Denn in einigen Parkanlagen Mexiko Citys wurden Auffangbehälter für Hundekot aufgestellt, die den Hundebesitzern bei Einwurf eines Beutels mit Hundekot für einen bestimmten Zeitraum kostenloses WLAN bereitstellen.

Poo WiFi – Clevere Werbekampagne und kostenloses WLAN

poo wifi
Poo WiFi - kostenloses WLAN in Mexiko City

Das Internetunternehmen hat diese „Poo WiFi“ getauften Auffangbehälter mit integriertem WLAN in zehn verschiedenen Parks Mexiko Citys aufgestellt. Die Funktionsweise der Boxen ist leicht verständlich: Der Hundebesitzer wirft einen Beutel mit Hundekot ein, eine eingebaute Waage stellt fest, wie schwer das Paket ist, anschließend werden ein Timer und damit das WLAN aktiviert. Je höher das Gewicht, desto länger läuft der Timer, mit dem alle in der Nähe befindlichen Passanten freien Zugang zum Web haben. Damit es an Plastiktüten für den Hundeabfall nicht mangelt, stehen Hostessen mit Nachschub bereit.

Für Terra ist diese Aktion eine unkonventionelle Werbung, doch der Internetanbieter hofft zugleich, dass Hundebesitzer auf diesem Wege dazu motiviert werden, mehr auf die Reste ihrer Haustiere zu achten. Die Apparatur scheint jedoch nicht vollkommen ausgereift zu sein, denn es spielt im Grunde keine Rolle, was hineingeworfen wird, sodass auch eine Limodose oder was auch immer freies WLAN beschert – nichtsdestotrotz ist Poo WiFi eine tolle Idee.

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7 Antworten
  1. von Roman Walters via facebook 03.05.2012 (19:19Uhr) 1.

    Nette Idee, aber bei uns hat eh schon fasst jeder eine UMTS-Pseudo-Flatrate.
    Ich wollte ja einmal einfache grelle Fähnchen unter die Leute bringen (sponsored by MA48 (Wiener Abfallbeseitigung), oder so), und die Menschen sollte die Haufen auf ihren täglichen Wegen markieren, damit die unwilligen Hundebesitzer mitbekommen was da so herum liegt. Würde mich interessieren, ob das per Satellit sichtbar wäre.

  2. von Scheiß WLAN | Zeugs & Gedöns: PR 04.05.2012 (08:35Uhr) 2.

    [...] und Spot stammen von der Agentur DDB Mexico. Einziger kleiner Schönheitsfehler, wie auch t3n bemerkt: Theoretisch lässt sich alles Mögliche einwerfen, so dass der Grundgedanke, die Stadt von [...]

  3. von Freies WLAN für Hundekot-Entsorgung | R… 04.05.2012 (10:08Uhr) 3.

    [...] Grundgedanke ist jedoch ein guter und verdient Applaus. (via) Ein Grammophon aus Pappe und [...]

  4. von Lisa Varnholt 04.05.2012 (16:33Uhr) 4.

    Guter Beitrag zum Thema wlan. Ist mir wirklich bislang nicht bekannt. Werde ich jetzt weiterempfehlen. Auf http://w-lan.net/ findest du detallierte Informationen darüber. Tschüß, Lisa!

  5. von Treibgut – Fundstücke aus dem Net… 09.05.2012 (06:52Uhr) 5.

    [...] kostenloses WLAN bereitstellen. Das Internetunternehmen hat diese „Poo … Read more on t3n Magazin Dieser Beitrag wurde unter Router abgelegt und mit Fundstücke, GratisWLan, Hundehaufen, [...]

  6. von Street Charge: Öffentliche Solarladesta… 03.06.2012 (10:31Uhr) 6.

    [...] Street Charge würde sich im urbanen Raum perfekt in die Landschaft der vorhandenen Straßenschilder einfügen, könnte im Idealfall selbst mit einem Verkehrsschild ausgestattet werden und so einfach an die Stelle eines vorhandenen Masten gesetzt werden. Alles was dem digitalen Nomaden dann noch fehlen würde, ist ein Kaffeeautomat in der Nähe und ein WLAN-Hotspot, damit Aufladen und Surfen gleich verbunden werden können. Dazu passen würde etwa das Poo-WiFi-Projekt aus Mexiko, wo Hundebesitzern bei Einwurf eines Beutels mit Hundekot für einen bestimmten Zeitraum kostenloses WLAN bereitgestellt wird. [...]

  7. von Street Charge: Öffentliche Solarladesta… 03.06.2012 (10:31Uhr) 7.

    [...] Street Charge würde sich im urbanen Raum perfekt in die Landschaft der vorhandenen Straßenschilder einfügen, könnte im Idealfall selbst mit einem Verkehrsschild ausgestattet werden und so einfach an die Stelle eines vorhandenen Masten gesetzt werden. Alles was dem digitalen Nomaden dann noch fehlen würde, ist ein Kaffeeautomat in der Nähe und ein WLAN-Hotspot, damit Aufladen und Surfen gleich verbunden werden können. Dazu passen würde etwa das Poo-WiFi-Projekt aus Mexiko, wo Hundebesitzern bei Einwurf eines Beutels mit Hundekot für einen bestimmten Zeitraum kostenloses WLAN bereitgestellt wird. [...]

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