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Arbeiten im Großraumbüro: So vermeidet ihr unnötigen Lärm

Arbeiten im Großraumbüro: So vermeidet ihr unnötigen Lärm

Der Kollege plappert unaufhörlich, irgendwo im Büro klingelt ein Telefon. Die Konzentration ist dann schnell weg. Lärm im Büro stört allerdings nicht nur, sondern ist auch gefährlich für die Gesundheit.

Arbeiten im Großraumbüro: So vermeidet ihr unnötigen Lärm

(Foto: © gyn9038 – iStock.com)

Ein gutes Arbeitsklima im Büro hängt auch am Lärmpegel

Hochkonzentrierte Mitarbeiter...
Gerade in einem Büro mit mehreren Mitarbeitern ist Rücksicht gefragt. (Foto: EyeEm)

Von Zeit zu Zeit verbringen Menschen mehr Zeit im Büro als mit der eigenen Familie oder den Freunden. Dann ist ein gutes Arbeitsklima wünschenswert, aber leider nicht immer vorhanden. Private und scheinbar endlose Telefonate stören genauso wie leicht dudelnde Radiomusik oder Kollegen, die zu jedem Satz einen ungefragten Kommentar abgeben. Der Schallpegel wird dann schnell unangenehm hoch – und das Problem nimmt mit der Anzahl der Großraumbüros in Unternehmen zu.

„Ich halte die Höhe des Schadens und den Grad der Belästigung für unterschätzt“, sagt der Mediziner und Psychologe Markus Meis, der für das Hörzentrum der Universität Oldenburg forscht, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa im April. Das gehe so weit, dass die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern um bis zu zehn Prozent sinken könne. Denn es entstehen so schnell 75 Dezibel, vergleichbar etwa mit Verkehrslärm. Ideal wären allerdings 55 Dezibel.

Die größten Störenfriede sind dabei nicht etwa klingelnde Telefone oder das Klappern der Tastatur, sondern die Gespräche der Kollegen. Bei der Arbeit im Großraumbüro sind gute Umgangsformen und Höflichkeit deshalb wichtiger als in vielen anderen Bereichen des Lebens. Susanne Helbach-Grosser ist „Etikette“-Trainerin und weiß, wie sich man sich verhalten sollte, damit sich keiner gestört fühlt. Hier gibt sie einige Tipps.

Susanne Helbach-Grosser
Susanne Helbach-Grosser ist Inhaberin von TAKT & STIL.

Lärm wie Telefonklingeln, Musik oder laute Geräte vermeiden

Es gilt: Musik hören nur über Kopfhörer, wenn das im Büro erlaubt ist. Das Handy sollte ausgeschaltet oder zumindest auf leise oder Vibration gestellt sein. Wird man angerufen, hält man das Telefonat kurz. Längere Gespräche sollten in einem Besprechungsraum geführt werden. Geräte wie Drucker und Kopierer sollten vom Arbeitsbereich abgetrennt stehen. Und für die interne Kommunikation gibt es ohnehin bessere Kommunikationsmöglichkeiten als das Telefon.

Bei Problemen mit Kollegen sprechen

Wenn ein Kollege wieder und wieder laut telefoniert oder anderen Lärm verursacht, sollte das direkt angesprochen werden. Es wäre zum Beispiel möglich, ein Zeichen zu vereinbaren oder ein lustiges Schild hochzuhalten, um den Geräuschpegel zu senken.

Entschuldigt euch

Passiert euch ein Missgeschick und jemand anderes ist davon betroffen, sollte eine bedauernde Reaktion gezeigt werden: Bittet um Entschuldigung und nehmt auch die Entschuldigungen anderer an. Danach sollte der Fall erledigt sein.

Denn steigender Blutdruck, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen sind nur einige Folgen von zu viel Stress im Büro. Das ist sicher nicht alles auf den Geräuschpegel zurückzuführen, aber es gibt zumindest Indikatoren, die einen Zusammenhang vermuten lassen. Allerdings muss ergänzend auch hinzugefügt werden, dass das Lärmempfinden individuell ist – und während der eine Kollege noch seelenruhig vor sich hinarbeitet, schafft der andere sein Tagesziel nicht, weil es einfach zu laut ist. Deshalb gilt: Rücksicht nehmen, damit alle in Ruhe arbeiten können.

 

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4 Antworten
  1. von Kay am 15.09.2014 (08:35 Uhr)

    Und mal wieder ein Artikel der meine Zeit verschwendet hat, aber wenigtens hat Frau Hellbach-Grosser einen wertvollen Backlink erhalten.

    Mal ganz ehrlich ... muss man echt einen Artikel veröffentlichten darüber das es unhöflich ist laut privat zu telefonieren? Und Musik mit Kopfhörern gehört werden sollte?

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  2. von Rico Weigand am 15.09.2014 (12:36 Uhr)

    Ich muss Kay leider recht geben. Der Artikel gibt mir keine Informationen, die nicht sowieso allgemein klar sind. Und dass laut privat telefonieren ein nogo ist, ist auch mittlerweile in allen Büros angekommen.

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  3. von Jim am 16.09.2014 (17:35 Uhr)

    Ich dachte auch hier kommen zusätzliche Tipps, weil ich unter meinem Großraumbüro leide. Stattdessen zwei Tipps oder so. Echt unnötig. Die Frage ist warum man diesen Artikel bei XING postet.

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  4. von Fank am 18.09.2014 (20:42 Uhr)

    Einen leisen Hinweis möchte ich hierzu beitragen:
    lärmreduzierende Bilder und Deckensegel von freiraumakustik.de

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