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Hackerangriff: Sämtliche Sirenen in Dallas heulen eineinhalb Stunden lang

Wettersirene. (Foto:
Eddie J. Rodriquez / Shutterstock.com)

Ruhestörung der besonderen Art: Am Wochenende haben sämtliche Sirenen der Stadt Dallas in Texas eineinhalb Stunden lang geheult. Verantwortlich sollen Hacker gewesen sein.

Normalerweise warnen die Wettersirenen die Bürger der Stadt Dallas im US-Bundesstaat Texas vor schweren Unwettern, beispielsweise Tornados. In der Nacht von Freitag auf Samstag lag allerdings keine bedrohliche Wetterlage vor, als kurz vor Mitternacht alle 156 Sirenen der Stadt mit ohrenbetäubendem Lärm losheulten.

Der Sirenen-Hack bringt Dallas 90 Minuten Lärm

Etwa 90 Minuten lang mussten die rund 1,3 Millionen Einwohner von Dallas die Dauerbeschallung ertragen, bevor das gesamte Sicherheitssystem deaktiviert wurde und die Sirenen verstummten. Die Offiziellen der Stadt machen einen Hackerangriff für den Lärmunfall verantwortlich.

Mehr als zwölf Mal sei jede einzelne der 156 Sirenen aktiviert worden, sagt Rocky Vaz, der Leiter des örtlichen Büros für Katastrophenschutz, in den Dallas News. Auch im Laufe des Samstags blieb das Notfallsystem deaktiviert. Erst als die Sicherheitslücke identifiziert und geschlossen war, konnte es schließlich wieder hochgefahren werden.

Das anhaltende Heulen der Sirenen trotz des klaren Wetters verunsicherte viele Bürger so sehr, dass mehr als 4.400 von ihnen in der Nacht von Freitag auf Samstag die Nummer „911“ wählten. Damit brachten sie auch das Notrufsystem kurz vor den Zusammenbruch: Zwischenzeitlich mussten Anrufer bis zu sechs Minuten warten, bevor ihr Notruf beantwortet werden konnte. Auf Twitter wurde der Vorfall allerdings relativ schnell mit Humor genommen:

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Dallas muss sein Sicherheitssystem dringend überarbeiten

Mehrere Offizielle der Stadt Dallas haben inzwischen bestätigt, dass das System der Notfallsirenen dringend überarbeitet werden muss und die Suche nach etwaigen Sicherheitslücken ab sofort höchste Priorität erhält. Schon im vergangenen November hatte die Stadt mehr als eine halbe Million US-Dollar für die Erneuerung des Systems bereitgestellt. Zusätzlich läuft die Suche nach den verantwortlichen Hackern – hierzu hat Dallas die nationale Kommunikationsbehörde FCC (Federal Communications Commission) involviert.

Der Alarm ist übrigens nicht der erste Streich, den sich Hacker in Dallas erlauben: 2016 zeigten digitale Verkehrsschilder in der Stadt wiederholt eigenwillige Informationen an, etwa „Bernie for President“ oder „Work is canceled – go back home“.

via www.washingtonpost.com

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