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Leasing: 1 & 1 und Sixt starten Auto-Flatrate

    Leasing: 1 & 1 und Sixt starten Auto-Flatrate

1&1 und Sixt wollen gemeinsam den Leasing-Markt umkrempeln. (Foto: Zavatskiy Aleksandr / Shutterstock)

Zum Smartphonevertrag gibt’s jetzt einen Neuwagen für zwölf bis 30 Monate dazu. Klingt komisch, könnte aber Leasing in Deutschland populär machen. 

Mit einer Flatrate für Autos gehen heute Autovermieter Sixt und Internetdienstleister United Internet mit seiner Marke 1&1 an den Start. Was auf den ersten Blick abwegig scheint, auch weil United Internet sich damit auf ein völlig neues Geschäftsfeld wagt, könnte in der Tat Sinn machen. Denn gerade dieses Geschäftsfeld ist noch weitgehend unbesetztes Terrain im Zusammenhang mit E-Commerce. „Die Digitalisierung geht an keiner Branche vorbei. Nur der Neuwagenmarkt ist bis jetzt eine Ausnahme", erklärte Rudolf Rizzolli, Vorstandsvorsitzender von Sixt Leasing, im Handelsblatt.

Die Idee dahinter: Der Kunde least für mindestens zwölf, maximal aber 30 Monate ein Auto – am Anfang steht nur der Peugeot 208 zur Verfügung, denkbar sind mittelfristig aber auch andere Modelle, zumal Sixt etwa mit BMW gute Kontakte unterhält. Inklusive sind hier Überführung, Versicherung, Steuern, Service und Anmeldung. Monatlich werden hierfür 99 Euro fällig. Das Angebot ist über die 1&1-Website buchbar, allerdings erst einmal nur in Zusammenhang mit einem Mobilfunkvertrag.

Auto-Leasing zum Mobilfunkvertrag dazu

Abgesehen davon, dass das Angebot preislich durchaus attraktiv ist, steht dahinter natürlich der aus dem Internet- und Mobilfunkbereich bekannte Flatrate-Gedanke, der dadurch eine breitere Kundenbasis finden könnte. Denn bisher war Leasing eher ein Business-Thema für Unternehmen und Freiberufler, die sich nicht dauerhaft auf einen Wagen festlegen wollten und noch dazu die Kosten einfach und planbar als festen Punkt in der Bilanz haben wollten. So urteilt auch Rizzolli von Sixt: „Wir wollen den Kunden verständlich machen, dass es ab jetzt eine Flatrate für das Auto gibt – All-in und voll flexibel. Beim Telefonieren kennt man dieses Geschäftsmodell bestens.“

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„Das Amazon für Neuwagen werden“

Doch bei der Kooperation denkt man noch weiter: Sixt fiel in der Vergangenheit durchaus durch spontane, teils tagesbezogene Werbeaktionen auf und arbeitet bereits länger an der Digitalisierung sämtlicher Prozesse, verbunden mit dem Ziel, Produkte schneller und einfacher an den Mann zu bringen. Man habe einen voll digitalisierten Warenkorb entwickelt, inklusive Onlinebestellung und Vertragsabschluss per E-Sign. Der Kunde könne alles per Smartphone oder Tablet abwickeln. „Wir wollen das Amazon für Neuwagen werden“, erklärt Rizzolli.

Leasing: Als Flatrate für die Straße bewirbt 1&1 das neue Angebot. (Screenshot: 1&1).

Das Marktpotenzial ist groß: Rund 99 Prozent des Neuwagenmarktes laufen immer noch über klassische Händler, die zwar teilweise auch das Internet als Werbe und Vergleichskanal, aber noch nicht als Absatzkanal entdeckt haben. Den Händlern dürfte die Idee von Sixt und 1&1 demnach gar nicht gefallen, ist sich auch Automobilmarktexperte Ferdinand Dudenhöffer sicher: „Mit solchen Angeboten kommt Druck in den verstaubten und sehr teuren Autovertrieb.“

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Eine Reaktion
AnneKatrin
AnneKatrin

Ich finde Leasing eine sehr gute Idee! Vor allem, aus wirtschaftlichen Gründen. Viele finden die Vorteile etwa umstritten, ich sehe es nur positiv. Noch besseres Model, dass ich für meine Reinigungsfirma entdeckt habe: gebrauchte Reinigungsmaschinen kaufen! Ich finde, dass viele Autobesitzer auch mit einem Gebrauchtwagen sehr zufrieden sein könnten!

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