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Lego für das Internet der Dinge: MESH soll jeden zum Maker machen

    Lego für das Internet der Dinge: MESH soll jeden zum Maker machen

MESH. (Foto: Indiegogo)

Mit MESH sollt ihr ganz einfach eigene Hardware-Projekte umsetzen können. Das System besteht aus kleinen Klötzchen, deren Funktionsweise ihr mit einer iPad-App festlegt. Wir haben es uns angeguckt.

MESH: Nutzer müssen weder löten noch programmieren.  (Foto: Indiegogo)
MESH: Nutzer müssen weder löten noch programmieren. (Foto: Indiegogo)

MESH: Sony-Entwickler stellen Baukasten für die vernetzte Welt vor

Dank dem Raspberry Pi und dem Arduino ist es heute leichter als je zuvor, eigene kleine Hardware-Projekte in die Tat umzusetzen. So ganz ohne Lötkolben und Programmierkenntnisse geht es meistens dann aber doch nicht. Ein kleines Team von Sony-Entwicklern will das ändern und hat dazu MESH entwickelt. Letztlich handelt es sich dabei um kleine, bunte Klötzchen, die mit Sensoren, Tasten, GPIO oder LED ausgestattet sind.

Statt sie zu programmieren, gibt es eine dazugehörige iPad-App, mit der ihr auf einfache Art und Weise das Verhalten der Klötze beeinflussen könnt. Dazu klickt ihr einfach virtuelle Verbindungen auf eurem Tablet zusammen. Neben den eigentlichen Hardwarekomponenten von MESH stehen in der App auch die Funktionen des Tablets selbst – wie Kamera oder Mikrofon – zur Verfügung. Außerdem könnt ihr auch Internet-Dienste wie einen Online-Wetterbericht oder E-Mail in eure Projekte einbinden. Ebenso ist es möglich, bestehende Hardware-Komponenten wie Kameras direkt darüber anzusprechen. Es ist anzunehmen, dass hier vor allem Sony-Produkte gemeint sind.

MESH: Auch versierte Nutzer sollen etwas von DIY-Kit haben

An Hardware-Bauteilen soll MESH zunächst nur einen Button, eine LED, einen Beschleunigungssensor und einen GPIO (General-Purpose-Input-Output) enthalten. Sony plant nach eigenen Angaben aber auch eine ganze Reihe weiterer Sensoren. Über den GPIO könnten versierte Nutzer allerdings schon jetzt einige interessante Projekte umsetzen. Wem die Funktionen in der iPad-App nicht ausreichen, soll den Funktionsumfang mit dem MESH-Software-Development-Kit in JavaScript erweitern können.

Leider wird Sony das interessante Projekt vorläufig nur in Japan und den USA vertreiben – und auch dort nur, wenn die dazugehörige Crowdfunding-Kampagne mindestens 50.000 US-Dollar einbringt. Die Kampagne auf Indiegogo läuft noch bis zum 7. März 2015 und steht derzeit bei knapp über 37.000 US-Dollar. Ein MESH-Paket kostet dort 105 US-Dollar, die ersten Einheiten sollen schon im Mai 2015 ausgeliefert werden.

MESH: Nutzer müssen weder löten noch programmieren. (Foto: Indiegogo)

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via www.wired.com

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4 Reaktionen
carbra
carbra

Ist SONY pleite oder warum finanziert man läppische 50 TSD Dollar über Crowdfunding?

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Jochen
Jochen

Ein sehr ähnliches Projekt, dass schon etwas weiter scheint ist SAM: http://samlabs.me/
Nach meinen Informationen kommen sie auch ohne Großkonzenr im Rücken aus und sind in Europa zu kaufen.

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KuJulian

Ein wirklich cooles Projekt. Ich bin mir sicher dass Sie das nötige Kleingeld vollends zusammen kriegen! Traurig hingegen zu sehen, dass es nur in Japan und den USA erscheinen soll, was aber ja nicht zwingend heißt, dass man es nicht trotzdem irgendwie erwerben kann. Außerdem ziemlich einleuchtend, ein solch innovatives Produkt erstmal auf einem begrenzten Markt zu testen. Ich sehe - muss ich zugeben - in dem Produkt eher ein Spielzeug als eine wirkliche Hardware-Bastelei, wie man es von der RasPI oder Arduino kennt. Ich kann mir aus diesem Grund vorstellen, dass die Zielgruppe eine überraschend andere ist und dass diese Projekt vielleicht mal in einer ganz anderen Richtung weitergeführt wird... Oder bin ich grad der einzige, der hier Zukunftsmusik für Kinder hört? Ein wenig Design-Anpassung und schon kann man die MESH-Module zusammenstecken, daraus Burgen bauen, die Accelaration-Mesh-Module als Motor für das hinaufziehbare Brückentor nutzen und das ganze mit einem Lerneffekt dann per Tablet steuern. Ich für meinen Teil sehe in der Spielzeug-Welt für Kinder ab 10-11 Jahren großes Potential.

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painschen
painschen

Sehr frustrierend nach der Entscheidung dort mit zu investieren zu erfahren, dass das Projekt ausschließlich für USA und Japan gedacht ist und erstmal keine anderen Länder beliefert werden..

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