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Gadgets & Lifestyle

LG G2: Alles, was du über LGs neues High-End-Smartphone wissen musst

Bislang hat das südkoreanische Unternehmen LG auf dem Smartphone-Markt keine große Rolle gespielt. Mit dem LG G2, das heute vorgestellt wurde, könnte sich das ändern. Das G2 entpuppt sich als großer Wurf.

LG G2 kommt mit 5,2-Zoll-Full-HD-IPS-Display und Snapdragon 800

So sieht es aus, das LG G2. (Foto: LG)
So sieht es aus, das LG G2. (Foto: LG)

Rund fünf Prozent Marktanteil hat LG am weltweiten Smartphone-Markt – und immerhin ist das südkoreanische Unternehmen damit auf Platz 3 hinter Samsung und Apple. Wirklich großen Einfluss aber hat der Konzern mit seinen Geräten in diesem Segment bislang nicht gehabt. Seit LG für heute jedoch die Vorstellung des LG G2 in einem per Livestream übertragenen Event angekündigt hat, schaut die Tech-Welt gespannt nach New York. Viele Marktbeobachter hatten einen großen Wurf erwartet – und der ist LG mit seinem neuen Gerät auch gelungen.

Das LG G2, das CEO Jong-seok Park im New Yorker Jazz at Lincoln Center vorgestellt hat, ist mit einem 5,2 Zoll großen Full-HD-IPS-Display und einer Auflösung von 1.920 × 1.080 Pixeln ausgestattet. Mit 138,5 x 70,9 x 8,9 Millimetern ist das G2 etwas größer als Samsungs Galaxy S4, aber fast genauso schmal. Und: Es erinnert auch von der eher rundlichen Bauweise ein wenig an Samsungs Geräte. Um diese Abmessungen hinzubekommen, hat LG wie erwartet den Lautstärkeregler auf der Rückseite angebracht, dazu ist der Rahmen um das Display mit gerade einmal 2,6 Millimetern deutlich dünner als bei der Konkurrenz. Eine der wenigen Enttäuschungen dürfte das Betriebssystem sein: LG gibt dem G2 das doch etwas angestaubte Android Jelly Bean 4.2.2 mit.

Das Gehäuse besteht aus Kunststoff, darunter schlägt als Herz der Snapdragon-800-SoC mit 2,26 Gigahertz und Quad-Krait-CPU, unterstützt von zwei Gigabyte RAM. Am Leben gehalten wird das G2 von einem 3.000-Milliamperestunden-Akku, intern verbaut hat LG in seinem neuen Vorzeigemodell 16 oder 32 Gigabyte Speicher.

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LG G2: 13-Megapixel-Kamera und HiFi-Klang an Bord

Auch bei der Kamera hat sich LG nicht lumpen lassen. Die Kamera auf der Rückseite schießt Fotos mit bis zu 13 Megapixeln und optischem Bildstabilisator OIS, die Frontkamera macht Aufnahmen mit bis zu 2,1 Megapixeln. Auch bei der Klangqualität will LG mit dem G2 die Konkurrenz übertrumpfen: „Das LG G2 ist das erste Smartphone auf dem Markt, das mit 24 Bit/192kHz HiFi eine Wiedergabequalität bietet, die dem Studioklang entspricht und der CD überlegen ist.“

Mit der Außenwelt nimmt das G2 sowohl über 4G als auch über LTE Verbindung auf, wobei LG beim G2 auf LTE-A gesetzt hat. Darüber hinaus arbeitet das G2 nicht nur mit Glonass-, sondern auch mit GPS-Signalen, wodurch die Ortung genauer und schneller sein soll. Beim Gewicht liegt das G2 mit 143 Gramm ein gutes Stück über dem S4 (130 Gramm) und knapp über Apples iPhone 5 (112 Gramm). Interessant ist, dass LG beim G2 auf eine Nano-SIM setzt, das G2 nach dem iPhone 5, dem iPad Mini und Motorolas Moto X also das vierte Gerät ist, das mit einer solchen SIM-Karte betrieben werden muss.

Die Lockscreen-Taste, mit der das G2 auch ein- und ausgeschaltet wird, hat LG nicht – wie andere Hersteller – als Taste mit Druckpunkt gebaut, sondern als berührungsempfindlichen Sensor. Einen Fingerabdrucksensor allerdings hat das G2 nicht an Bord, auch wenn sich viele das vielleicht gewünscht hätten. Durch anhaltenden Druck auf die Lautstärkeregler können Nutzer die QuickMemo-Funktion sowie die Kamera starten. Wenn das LG G2 mit dem Display nach oben auf dem Tisch liegt, lässt es sich zudem aktivieren, ohne den Einschaltknopf zu benutzen. Das Feature „KnockON“ schaltet das LG G2 ein, indem man einfach zweimal auf das Display tippt.

So sieht es aus, das LG G2. (Foto: LG)

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Die Specs des LG G2 in der Übersicht

  • Prozessor: 2,26-GHz-Quad-Core-Qualcomm-Snapdragon-800-Prozessor
  • Display: 5,2-Zoll-Full-HD-IPS (1080 x 1920 Pixel / 423 ppi)
  • Memory: 32 GB / 16 GB
  • RAM: 2-GB-LPDDR3 800 MHz
  • Kamera: Rückseite 13 MP mit OIS / Vorderseite 2,1 MP
  • Akku: 3.000 mAh
  • Betriebssystem: Android Jelly Bean 4.2.2
  • Maße: 138,5 x 70,9 x 8,9 mm
  • Farben: Schwarz / Weiß

Weitere Funktionen des LG G2

  • Answer Me – Sobald der Anwender das Mobiltelefon ans Ohr hebt, wird automatisch der Klingelton leiser gestellt und der Anruf angenommen.
  • Plug & Pop – Ortet das Smartphone Ohrstöpsel oder USB-Kabel, bietet es Optionen oder passende Funktionen zur Auswahl an.
  • Text-Link – Informationen in Textnachrichten können ausgewählt und leicht im Memo oder Kalender gespeichert und auf einer Landkarte oder im Internet gesucht werden.
  • QuickRemote – Das LG G2 kann nicht nur für die Fernsteuerung beliebter Home Entertainment-Geräte genutzt werden, sondern kann auch von üblichen Fernbedienungen lernen und mit flexiblen Layouts und Tasten auf die Steuerung verschiedener Geräte eingestellt werden.
  • Slide Aside – Für leichtes Multitasking schiebt man aktive Apps einfach mittels eines Drei-Finger-Griffs auf die Seite.
  • Guest Mode – Der Modus schützt vertrauliche Inhalte des Smartphone-Eigentümers, indem er nur voreingestellte Apps anzeigt, wenn ein Gast das Smartphone mit einem speziellen, zweiten Passwort entsperrt.

Den Marktstart hat LG heute noch nicht genau terminiert, das G2 soll in den nächsten acht Wochen bei mehr als 130 Mobilfunkanbietern weltweit in den Verkauf gehen. Den Anfang macht Südkorea, gefolgt von Nordamerika, Europa und anderen wichtigen Märkten. Der Preis für das neue LG-Flaggschiff steht noch nicht fest.

Die Kollegen der österreichischen Telekom-Presse haben übrigens schon ein G2 vorab in die Finger bekommen und es ausgiebig testen können. Sie finden kaum Schwachstellen an LGs neuem Smartphone. Und ihr? Was haltet Ihr vom G2?

Weiterführende Links zum Thema „LG G2“

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2 Reaktionen
Michael
Michael

@Dennis Warum Arbeiten wohl heute noch zigtausend Computer mit WinXp. Obowhl das Betriebssystem steinalt ist läuft es zuverlässig und würde es immer noch tun wäre der Update stop gewesen.

Dennis
Dennis

wer bitte kauft ein Smartphone das von beginn an schon veraltete Software hat und bei einer Firma von der man weiß das Updates in dem Bereich nur alle Schaltjahr mal gemacht werden.

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