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LG- und Samsung-Smartwatches plaudern deine Geheimnisse aus

    LG- und Samsung-Smartwatches plaudern deine Geheimnisse aus
Sensible Daten auf Smartwatches nicht gut geschützt. (Foto: LG)

US-Forscher haben die Datensicherheit von Smartwatches von LG und Samsung unter die Lupe genommen. Fazit: Die cleveren Uhren sind ohne viel Aufwand zu knacken.

Smartwatches sind derzeit noch nicht sehr verbreitet. Im vergangenen Jahr sollen weltweit gerade einmal 4,6 Millionen Stück verkauft worden sein. Der Markteintritt von Apple mit der Watch wird den Smartwatch-Verkauf in diesem Jahr allerdings ordentlich ankurbeln: 28,1 Millionen verkaufte Smartwatches erwarten die Analysten von Strategy Analytics für 2015. Zeit also, sich einmal die Datensicherheit der smarten Uhren anzuschauen.

Smartwatches wie die Apple Watch speichern viele persönliche Daten. (Foto: Apple)
Smartwatches wie die Apple Watch speichern viele persönliche Daten. (Foto: Apple)

Smartwatches: Daten nicht verschlüsselt gespeichert

Genau das haben Forscher der US-Universität von New Haven getan. Einer aktuellen Studie zufolge konnten die von ihnen untersuchten Smartwatches LG G Watch und Smasung Gear 2 Neo vergleichsweise einfach geknackt werden. Anschließend konnten sie auf der Smartwacht gespeicherte Daten wie den Kalender, die Kontakte und die E-Mail-Adressen auslesen – die sensiblen Daten waren nicht verschlüsselt.

„Es war nicht besonders schwer, an die Daten zu gelangen, etwas Fachwissen und vorangehende Untersuchungen waren aber schon notwendig“, erklärte der Direktor der Cyber-Forschungsabteilung der Uni von New Haven, Ibrahim Baggili. Allerdings würde auch eine Verschlüsselung der Daten auf der Smartwatch keinen einhundertprozentigen Schutz bringen.

Viele persönliche Daten auf Smartwatches gespeichert

Angesichts dessen, dass Smartwatches viele persönliche Daten wie den Fitnesszustand und die Kontakte speichern, sollte eine gewisse Datensicherheit aber gegeben sein. LG und Samsung haben dem Newsportal Cnet gegenüber jedenfalls Besserung versprochen. Die Apple Watch wird derzeit von den Forschern auf ihre Datensicherheit hin untersucht. Mehr Ergebnisse aus der Studie sollen im August vorgestellt werden.

via www.cnet.com

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2 Reaktionen
Datensparsamkeit gefragt
Datensparsamkeit gefragt

ext4.1(oder Linux4.1) will einzelne Dateien mit verschiedenen Schlüsseln z.b. für verschiedene Home-Verzeichnisse verschlüsseln können was Android zugunste kommen soll. (aktuelle ct)

Die iWatch mit der neuen 6-stelligen PIN erhöht vielleicht auch weltweit die Sicherheits-Ansprüche des Volkes. Ähnlich wie wenn man im Museum alte Türschlösser sieht und natürlich eine aktuelle Schlüssel-Sorte haben will.

Relevante Rechenzeit kostet sowas nicht mehr im Gegensatz zu früher da auch die Uhren immer bessere CPUs bekommen bzw. entsprechende Hardware-Erweiterungen hat.

Bedauerlich ist die Einstellung vieler Beteiligten also auch von Informatikern. Wie z.B. hier zu sehen
http://t3n.de/news/banking-apps-test-611373/
http://www.golem.de/news/kettenbrief-tu-berlin-verschickt-private-daten-der-studenten-1506-114421.html

Für Sicherheitskritik ist man schnell so beliebt wie ein Anti-Doping-Arzt in manchen Ländern und manchen Sportarten.
Für Sicherheits- oder Korrektheit-Ansprüche also einfach nur saubere Arbeit wie man es von jeder Baustelle, Operations-Saal oder Fleischtheke oder Dönerbude erwartet, wird man in der IT-Branche oft genug gemobbed.

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Benjamin Milde
Benjamin Milde

Die Redaktion hat kein Bild von LG- oder Samsung-Smartwatches gefunden?

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