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Hardware

LG zeigt OLED-Display – aufrollbar wie eine Zeitung [CES 2016]

    LG zeigt OLED-Display – aufrollbar wie eine Zeitung [CES 2016]

Aufrollbares OLED-Display von LG. (Foto: LG)

Die Display-Sparte des südkoreanischen Elektronikriesen LG-Display hat im Vorfeld der CES 2016, der erste großen Technikmesse des Jahres, ein 18-Zoll-OLED-Display enthüllt, das sich wie eine Zeitung zusammenrollen lässt.

LGs aufrollbares Display: Nur ein Prototyp

Bieg- und rollbaren Displays gehört die Zukunft. LG entwickelt seit Jahren entsprechende Technologien und setzt diese schon in Geräten wie beispielsweise seinen Smartphones der Flex-Serie und seinen Smartwatches ein. Die Displays sind bislang aber nur bis zu einem gewissen Grad flexibel. Schon im letzten Jahr hatte LG auf der CES ein neues Smartphone-Konzept gezeigt, bei dem das Display um beide Gehäuseseiten gekrümmt ist – beinahe so, wie bei Samsungs Galaxy S6 edge.

Das neu angekündigte 30R-OLED-Display ist mit seiner Bilddiagonalen von 18 Zoll allerdings eine Spur größer als bisherige Produkte. Laut LG soll sich das Display, das derzeit aber nur ein Prototyp ist, wie ein Stück Papier bis zu einem Radius von 30 Millimetern aufrollen lassen, ohne dass es Schaden nimmt. Außer dem rollbaren 18-Zoll-Display hat LG Display auch ein hauchdünnes 55-Zoll-Smart-TV im CES–2016-Gepäck, bei dem die elektronischen Komponenten separat verbaut sind. Darüber hinaus ist auf der CES ein gekrümmtes 25-Zoll-LCD-Panel zu bestaunen, das in Autos integriert werden kann. Die CES 2106 findet zwischen dem 6. und 9 Januar in Las Vegas, USA, statt. Neben LG dürften wir auch von Samsung Produkte mit fexiblen Displays zu sehen bekommen.

Aufrollbares OLED-Display von LG. (Foto: LG)
Aufrollbares OLED-Display von LG. (Foto: LG)

LG verstärkt Fokus auf OLED-Displays

Dass LG sein Hauptaugenmerk auf die Entwicklung von OLED-Panels legt, zeigte sich schon im November 2015. Das Unternehmen kündigte nämlich an, 8,7 Milliarden US-Dollar in den Bau eines Werks zur Produktion von OLED-Displays zu investieren. In dieser Fertigungsstätte sollen ab 2018 unter anderem große Displays für Smart TVs, flexible Panels für Autos und kleinere Geräte Smartwatches produziert werden. Nicht nur in eigenen Produkten sollen die dort produzierten Displays verbaut werden, auch für andere Unternehmen, wie beispielsweise Apple, sollen Panels für iPhone und Co. gefertigt werden.

via www.theverge.com

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1 Reaktionen
Aufrollen ist gut
Aufrollen ist gut

Aus Smartwatches also kleinen Knubbeln an Leder/Plastik-Armbändern werden endlich die Smartbänder also komplette Handies die man um den Arm oder in/um die Hand legen kann.

Was macht denn die Touchscreen-Technik diesbezüglich ?
Waren diese abgerundeten Handy-Seiten nur als Display oder auch Touch-Fähig ?

Macht es für dezidierte Videobrillen Sinn damit man pro Auge jeweils ein Display halb-kugelförmig so biegt das jedes Pixel gleich weit vom linken bzw. rechten Auge weg ist ?

Interessant wären auch leicht gebogene Fernsteuerungen die ein Bild bzw. die jeweils sinnvollen Tasten für Photoshop oder Videoplayer oder Netflix oder Prime-Video usw. anzeigen.
Oder Mini-Versionen von ipadPro&Stift als Steuerung für Software oder Geräte wie NEST u.ä.. Je nachdem ob man die Waschmaschine,Heizung, Klima-Anlage, Katzen-Klappe oder Gewächshaus auslesen bzw. steuern will würde sich das Display passend abändern.
Oder Kopfstützen mit Videoplayer z.b. inclusive Miracast-Receiver werden also möglich.
Auf der IFA oder Cebit gabs wohl auch große Fernseher die sich auf Knopfdruck leicht gebogen haben. Wenn man TVs wie früher Landkarten oder bei Projektoren aufrollen und oben an der Decke fixieren kann, wäre das für platzbegrenzte Gebiete wie Asiatische Großstädte ganz interessant.

Ich glaube LG ist auch nicht so Hochpreisig orientiert wie andere Firmen welche dann möchtegern-Apple-Produkte in Apple-Preis-Höhe anbieten aber man oft wohl doch die Seriösität und Langzeit-Support von Apple bevorzugt.
Von daher ist zu hoffen das passende Produkte schnell und bezahlbar den Markt erreichen.

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