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Librem 15: Die MacBook-Alternative für Open-Source-Fans

Librem 15: Die MacBook-Alternative für Open-Source-Fans

Das per finanzierte Notebook Librem 15 soll nicht nur gut aussehen, sondern auch fast vollständig auf quelloffene setzen. Damit könnte es zu einer schicken MacBook-Alternative für Open-Source-Fans werden.

Librem 15: Die MacBook-Alternative für Open-Source-Fans

Librem 15. (Foto: Purism)

Librem 15: Das Notebook setzt soweit möglich auf quelloffene Software. (Foto: Purism)
Librem 15: Das Notebook setzt soweit möglich auf quelloffene Software. (Foto: Purism)

Librem 15: Das steckt in dem Open-Source-Notebook

Selbst , die mit vorinstalliertem ausgeliefert werden, enthalten in der Regel eine ganze Menge proprietärer Software. Das beginnt bei verschiedenen Treibern und geht bis zum BIOS. Das Startup Purism will das ändern und mit dem Librem 15 ein Notebook mit beinahe vollständig freier Software auf den Markt bringen. Und weil das Auge auch mitarbeitet, kommt das Gerät in einem schicken Metallgehäuse auf den Markt. Alles in allem wiegt das Notebook zwei Kilogramm und misst 375 mal 244 mal 22 Millimeter.

Auch die Hardware-Ausstattung kann sich sehen lassen: Das 15,6 Zoll große Display löst wahlweise mit 1.920 mal 1.080 oder 3.840 mal 2.160 Pixeln auf. Angetrieben wird das Librem 15 von einem Intel-i7-Prozessor, der auf 3,4 Gigahertz getaktet wurde. Ihm zur Seite steht Intels Iris Pro Graphics 5200. Die vier Gigabyte Arbeitsspeicher lassen sich auf maximal 32 Gigabyte erweitern. Standardmäßig wird eine 500 Gigabyte große Festplatte verbaut. Die lässt sich entweder gegen eine größere oder eine 250 Gigabyte fassende SSD austauschen. Im Gegensatz zum sollt ihr auch Zugriff auf die verbaute Hardware haben.

Librem 15: Wirklich alles Open Source?

Die Hardware des Librem 15 wurde danach ausgewählt, dass keine proprietären Binary-Blobs im Linux-Kernel benötigt werden. Außerdem setzen die Macher auf die völlig freie Linux-Distribution Trisquel. Allerdings konnte auch Purism nicht verhindern, dass einige Komponenten Closed-Source-Software verwenden. So befindet sich im BIOS proprietäre Software von Intel und auch die Firmware der Festplatten ist nicht quelloffen. Die Macher arbeiten nach eigenen Angaben aber bereits an offenen Alternativen.

Librem 15 soll über die Crowdfunding-Plattform Crowdsupply finanziert werden. Für den Preis von 1.649 US-Dollar bekommt ihr dort das Einstiegsmodell. Zumindest wenn Purism die Summe von 250.000 US-Dollar zusammenbekommt. Die Kampagne steht derzeit bei etwas mehr als 165.000 US-Dollar und läuft noch bis zum ersten Februar 2015. Für deutsche Käufer lohnt sich das Notebook derzeit allerdings noch nicht, da es nur mit einem amerikanischen Tastaturlayout angeboten wird. Eine deutsche Tastatur will Purism erst zu einem späteren Zeitpunkt vorstellen.

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11 Antworten
  1. von Emil am 05.01.2015 (11:05 Uhr)

    So etwas mit weniger Leistung, dafür drehbarem Touchscreen, günstiger und Chromium OS.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Chromium_OS

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  2. von René am 05.01.2015 (12:54 Uhr)

    Es steht erst bei $161,573 ;)

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  3. von René am 05.01.2015 (12:56 Uhr)

    Achso und man kann eine bis zu 1TB große SSD auswählen.

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  4. von Saenic am 05.01.2015 (15:25 Uhr)

    Wenn es optional noch ne austauschbare mobile GeForce Grafikkarte gäbe, würde ich mir das sofort kaufen, wenns rauskommt :D

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  5. von Matthias am 06.01.2015 (01:37 Uhr)

    Wieder durch Lohnsklaven produziert, wieder durch Bürgerkriege und wirtschaftliche Unterdrückung möglichst günstig an die seltenen Erden gekommen, wieder einmal Raubbau an der Natur begangen, kurz:

    Wieder einmal nicht verstanden, warum es bei open source eigentlich geht.
    Es gibt mehr als genug hochwertige Computer und Notebooks, die bereits produziert wurden und keine Nachfrage an einen faschistoiden Markt stellen.
    Ich kaufe meine Hardware inklusive Garantie hier, gibt sicher genug Alternativen: http://shop.afb-group.eu/

    Und wer gerne gleich ne ganze Palette kauft, bekommt die zum Preis von einem solchen Laptop: https://portal.afb24.com/brokershop/

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    • von Marco.Willi am 06.01.2015 (10:35 Uhr)

      Thx! +1

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    • von wumpe am 06.01.2015 (12:38 Uhr)

      ahja, und die Lenovo Laptops von afb-group sind dann ... warum genau besser?

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      • von René am 06.01.2015 (19:23 Uhr)

        Ich schätze mal das nicht Laptops besser sein sollen, sondern die Handelsfirma dahinter. Diese bekommen wohl die die zu verkaufende Hardware überlassen und die haben sich wohl zum Ziel gesetzt 500 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen.

        Soweit habe ich es zumindest nach dem ersten Besuch verstanden.

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    • von m_for_manu am 06.01.2015 (22:10 Uhr)

      "Wieder einmal nicht verstanden, warum es bei open source eigentlich geht."

      Um quelloffene Software. Mehr steckt nicht in dieser Definition und wurde von dir gerade hinzugedichtet.

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      • von der_experte am 07.01.2015 (08:45 Uhr)

        Da hast Du dir leider selber ins Knie geschossen. Denn bei Open Source ist klar definiert, zu welchem Zweck Software nach Open Source quelloffen sein muss. Und das ist dann ein ganzes Spektrum an ethischen Ansichten und deutlich mehr als nur "man kann den Quellcode" lesen. Insofern ein großes +1 von mir an Matthias.

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      • von m_for_manu am 07.01.2015 (12:17 Uhr)

        Nein, ist es nicht. Die FSF oder GNU und Stallmann z.B. fordern durchaus eine solche Orientierung, aber Open Source kann überall eingesetzt werden und hat grundsätzlich keine ethischen Standards. Nicht einmal der Einsatz für Waffen ist ausgeschlossen. Das erst mal so wertfrei klargestellt, kannst du gerne nachschlagen. Kapert doch jetzt nicht den Begriff.

        Der verlinkte Shop hat außerdem nichts mit Open Source zu tun, da dort Windows-Rechner angeboten werden und alle Treiber propietär sind. Hier werden doch Äpfel und Birnen miteinander verglichen.

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