LibreOffice 4: Erste Beta-Version und Testmarathon

LibreOffice 4: Erste Beta-Version und Testmarathon
Die freie Office-Suite LibreOffice die aus dem OpenOffice-Projekt hervorgegangen ist, soll im Februar 2013 in der neuen Major-Version 4 erscheinen. Die Entwickler haben nun eine erste Beta-Version freigegeben und laden die Nutzer zu einem Test-Marathon ein.

Vor einem Jahr: Aufspaltung von OpenOffice.org

Bis vor etwa einem Jahr war die OpenSource-Office-Gemeinde noch eine heile Welt. Doch dann spaltete sich das ehemalige .org-Projekt auf und es entstanden zwei verschiedene Produkte: Einerseits Apache OpenOffice und andererseits . Das letztere Projekt hat dabei einen Großteil der bisherigen OpenOffice.org-Entwickler mitgenommen und scheint deswegen in Sachen Entwicklung etwas schneller voranzuschreiten als die „Konkurrenz“.

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Die Box zum Zuweisen von Schrift-Formatierungen verfügt nun über eine Vorschau-Funktion.

Finales LibreOffice 4 im Februar 2013

Die Entwickler planen im Februar 2013 die finale Version von 4 freizugeben. Um diesen Zeitplan einzuhalten wurde nun eine erste Beta-Version der Software veröffentlicht. Gleichzeitig rufen die Entwickler zu einem Testmarathon auf. Vom 14. bis zum 19. Dezember sollen Interessierte das Programm besonders ausführlich testen um möglichst viele Bugs zu finden und zu beheben.

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LibreOffice 4 erlaubt eine unterschiedliche Kopf- und Fußzeile für die jeweils erste und letzte Seite eines Dokuments.

Neuerungen sind unauffällig

Die Neuerungen in LibreOffice 4 sind relativ unauffällig. Einen großen Aha-Effekt wird es für die meisten Nutzer wohl nicht geben. Nichtsdestotrotz sind die Änderungen sehr interessant. Wir haben an dieser Stelle einige Neuerungen exemplarisch herausgegriffen:

  • Kommentare in Textdateien können nun auch an längere Textpassagen gekoppelt werden
  • Kopf- und Fußzeile können nun indiviudell für die erste und letzte Seite angepasst werden, ohne eine zweite Vorlage zu erstellen
  • Die Vorschau von eingebundenen Medien erfolgt nun wesentlich schneller
  • Integration in die Unity-Oberfläche von Ubuntu
  • Dropdown-Menü für Schriftformate in der Toolbar verfügt nun über eine Vorschau-Funktion

Eine ausführliche Liste der Änderungen und Neuerungen an LibreOffice 4 findet sich in den offiziellen aber vorläufigen Release Notes. Zum Download geht es hier.

Unitymenu
LibreOffice 4 kommt nun auch mit Unity-Integration für alle Ubuntu-User.

Weiterführende Links:

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6 Antworten
  1. von Hans 10.12.2012 (21:58Uhr) 1.

    Können Sie sich sparen. Libre Office ist und bleibt Schrott.
    Und nein das ist kein Getrolle, ich muss das leider professionell einsetzen und spreche aus Erfahrung.

  2. von Pascale Beier 10.12.2012 (23:22Uhr) 2.

    Hans,

    Was wäre denn eine Alternative?

  3. von Philipp 11.12.2012 (10:21Uhr) 3.

    Die OpenOffice Varianten sind alle Schrott. Microsoft Office Varianten sind zwar auch alles andere als gut aber wenigstens kacken die nicht so oft ab.

  4. von Hans 11.12.2012 (11:19Uhr) 4.

    @Pascale
    ich sehe das wie Philipp. Was bringt mir ein standardisiertes Format, wenn die Programme zum Anzeigen und Bearbeiten gelinde gesagt Schrott sind. Schon mal ein Dokument mit 250 Seiten in OO oder LO bearbeitet? Ganz zu schweigen vom teilweisen willkürlichen und nicht zu beeinflussenden Verhalten oder den ständigen Abstürzen.
    LO ist vielleicht für Hobby-Anwender, die mal einen 1-2-seitigen Brief schreiben eine Alternative zu MS Office.

  5. von ckay 11.12.2012 (12:51Uhr) 5.

    Sehe das genauso wie Hans und Philipp. Ich nutze LO auf dem Mac. Allein der Programmstart ist schon eine ziemliche Geduldsprobe. Vieles, wie Impress beispielsweise, wirkt hakelig und bringt LO zum Absturz. Allerdings ist MS Office auch nicht die Waffe....

  6. von test 12.12.2012 (20:58Uhr) 6.

    @Hans: Microsoft gibt eine Absturzgarantie bei Word bis zu einer Dokumentgröße von 7 Seiten ... wer "professionell" Word oder Writer für 250 seitige Dokumente einsetzt ... dem kann man auch nicht mehr helfen. Nimm Latex, sobald die Vorlage steht hast du kaum Ärger.

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