LibreOffice vs OpenOffice.org - oder doch Oracle OpenOffice?
Sowohl LibreOffice als auch OpenOffice.org und Oracle OpenOffice liegen derzeit in der Version 3.3 vor. Alle drei Büroanwendungspakete basieren schließlich auf der gleichen Codebasis und OpenOffice.org und Oracle OpenOffice sind auch sonst identisch, mal davon abgesehen, dass die Version von Oracle kommerziell ist und zu Preisen ab 39 Euro erworben werden kann.
Dafür bekommt man dann die Basisversion, die für Privatanwender und Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern gedacht ist. Der Haken an dieser Version: Es gibt zwar mehrere Sprachpakete und Versionen für verschiedene Betriebssysteme, aber es darf jeweils nur eine Sprache und ein System genutzt werden. Wer mehr will oder braucht, musst mehr zahlen.
Oder gleich auf die Enterprise Edition setzen, die alle Sprachpakete und Plattformen erlaubt, einen Premium Support bietet und für mindestens 100 Mitarbeiter gedacht ist. Der Haken hier: Pro Nutzer werden 71 Euro plus Mehrwertsteuer fällig - bei einer Mindestabnahme von 100 Lizenzen nicht eben ein Schnäppchen. Wer soviel Geld nicht ausgeben will und auf den Premium Support verzichten kann, für den bleiben die beiden kostenlosen Versionen.
LibreOffice oder OpenOffice.org - wo liegen die Unterschiede?
Für LibreOffice und OpenOffice.org spricht also schon mal die fehlenden Lizenzgebühren. Ansonsten sind beide Pakete schon noch sehr ähnlich, wobei LibreOffice in der recht kurzen Zeit nach der Abspaltung von OpenOffice.org noch einige neue Funktionen mehr anzubieten hat. Dazu gehören beispielsweise verbesserte Import-Filter für Lotus-WordPro und MS-Works, sowie ein verbesserter Navigator in Writer. Weitere Informationen zu den Unterschieden gibt Martin Weber in seinem Blog.
Wer diese Neuerungen nicht unbedingt benötigt und bisher OpenOffice.org benutzt hat, wird vermutlich auf einen Wechsel verzichten. Bedenken sollte man bei dieser Entscheidung allerdings, dass sich ein Großteil der bisherigen Entwickler-Community der Document Foundation angeschlossen hat und künftig am LibreOffice-Projekt arbeiten wird. Für die kommenden Versionen ist also damit zu rechnen, dass LibreOffice schneller weiterentwickelt wird. Zudem dürfte Oracle immer erst die kommerziellen Versionen mit Updates bedienen, um diese attraktiver für die Bezahlkunden zu machen.
Weitere Informationen zum Thema LibreOffice und OpenOffice.org:
- LibreOffice 3.3 ist da!- t3n News
- Oracle veröffentlicht kostenpflichtiges Open Office 3.3, kündigt Cloud-Lösung an - t3n News
- „The Document Foundation“: OpenOffice.org-Community gründet eigene Stiftung, veröffentlicht „LibreOffice“ - t3n News









von Tamas Szalai 09.02.2011 (16:55Uhr) 1.
afaik hat LibreOffice bis jetzt auch noch keine integrierte Update-Funktion, wie sie bei OpenOffice seit Version 2.0.3 integriert ist ... trotzdem verwende ich seit kurzem lieber LibreOffice
von Gnoffo 09.02.2011 (17:24Uhr) 2.
Für Macmenschen gibt es noch NeoOffice.
Aber ich bin jetzt auch zu LibreOffice gewechselt und habe im Alltag noch keinen Unterschied feststellen können. Das kommt aber sicher mit der Zeit...
von Olaf 09.02.2011 (19:47Uhr) 3.
Warum nutzt ihr das Libre denn lieber?
von t3n-Linktipps: Enterprise 2.0, X-pire … 23.02.2011 (17:03Uhr) 4.
[...] LibreOffice oder OpenOffice.org nutzen? - t3n News, 09.02.2011 [...]
von Jogroet 15.03.2011 (10:34Uhr) 5.
Ich werde auch zu LibreOffice wechseln, über kurz oder lang möchte Oracle mit seinem Office Paket Geld verdienen. Dann wird der User zur Kasse gebeten oder er muss mit einem veralteten Office Paket weiterarbeiten.
von Geek 18.07.2011 (16:26Uhr) 6.
Beim Update von Ubuntu 10.4 auf 10.10 wurde automatisch LibreOffice eingespielt und OpenOffice entfernt.
von LibreOffice 4: Erste Beta-Version und Te… 10.12.2012 (17:28Uhr) 7.
[...] LibreOffice oder OpenOffice.org nutzen? - t3n [...]