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Millionenbetrag für eine deutsche App, die unsere Arztpraxen endlich digitalisieren soll [Startup-News]

Millionenbetrag für eine deutsche App, die unsere Arztpraxen endlich digitalisieren soll [Startup-News]

Eine deutsche soll digitalen Wind in hiesige Arztpraxen bringen und Blinkist aus Berlin erhält frisches Geld. Die heutigen Startup-News.

Millionenbetrag für eine deutsche App, die unsere Arztpraxen endlich digitalisieren soll [Startup-News]

(Foto: Presse)

Siebenstellig für Gesundheits-App aus Hamburg

Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) investiert in einer Seed-Runde zusammen mit dem Innovationsstarter Fonds Hamburg (IFH) und einer Investoren-Gruppe aus Ärzten, Anwälten sowie Unternehmern einen siebenstelligen Betrag in die Gesundheits-App LifeTime. Der Betrag liegt über einer Million Euro, jedoch im niedrigen Bereich, wie uns die Gründer mitteilen. Hinter der App steht das in Hamburg beheimatete „Connected Health“, das Ende 2014 von Johannes Jacubeit gegründet worden ist. Jacubeit ist selbst Arzt.

Arzt und Unternehmer: Johannes Jacubeit will mit einer App die Arztpraxen digitalisieren. (Foto: Presse)
Arzt und Unternehmer: Johannes Jacubeit will mit einer App die Arztpraxen digitalisieren. (Foto: Presse)

Mit LifeTime können Patienten ihre Gesundheitsdaten auf ihren Smartphones digital speichern und verwalten. Dokumente wie etwa medizinische Befunde oder Röntgenbilder können nach dem Arztbesuch direkt in die App importiert werden. Das funktioniert mithilfe einer kleinen Hardware-Box für Praxen und Krankenhäuser. Ärzte seien zwar mittlerweile mit High-Tech-Geräten umgeben, Patienten bekämen nach einem Termin aber immer noch handgeschriebene Zettel und CDs in die Hand gedrückt. „Das passt einfach nicht zusammen”, so Jacubeit.

Die automotiveIT Startup Factory sucht Gründer

Die Veranstalter des CeBIT-Kongresses automotiveIT suchen noch bis zum 31. Januar die spannendsten Startup-Ideen rund um das Thema Connected Car und die Digitalisierung der Autobranche. Den Gewinnern der Startup Factory winken ein Vortrag auf dem automotiveIT-Kongress am 17. März 2016 und Marketing-Optionen im Wert von 25.000 Euro. Mit 500 Top-Entscheidern aus der Automobil- und IT-Branche ist die Veranstaltung der größte Kongress der CeBIT.

Wer sich bewerben will,  muss eine Idee zum Thema „Digitalisierung mit Anwendungsbereichen in der Autobranche" oder „Connected Car/Mobilität der Zukunft“ haben. Unter allen Teilnehmern wählt eine Redaktion die zwei besten Startups aus. Diese bekommen die Chance, ihre Vision der Bühne des automotiveIT-Kongresses vorzustellen. Hier geht es zur Bewerbung.

Startup-News: Blinkist aus Berlin erhält frisches Geld

Blinkist zählt fast schon zu den alten Hasen der Berliner Startup-Szene. Das für seine Online-Flatrate bestehend aus smarten Buchzusammenfassungen bekannte und 2011 gegründete Unternehmen kann jetzt allerdings eine neue Finanzierungsrunde vermelden. Mit Greycroft Partners haben die Gründer bemerkenswerterweise einen amerikanischen Investor gewinnen können.

Das Gründerteam von Blinkist. (Foto: Presse)
Das Gründerteam von Blinkist. (Foto: Presse)

Das Investment liegt mutmaßlich im siebenstelligen Bereich, eine genaue Zahl kommunziert Blinkist aktuell nicht. Ende 2013 sammelte das Unternehmen zuletzt einen „hohen sechsstelligen“ Betrag ein.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere News-Redaktion? Schreibt @lojanna  oder @hexitus  bei Twitter!

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6 Antworten
  1. von Uz am 07.01.2016 (20:05 Uhr)

    Das wollte ich schon immer, das mein Zahnarzt meine Patientendaten auf dem Handy hat, das er betrunken auf der Zahnausbeutermesse im Klo verliert.
    Wenn schon dann ein zentrales Rechenzentrum das ein Datenschutzbeauftragter bewacht

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    • von Daniel am 07.01.2016 (20:53 Uhr)

      Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Die Daten werden dem Patienten auf das Smartphone geladen und nicht dem Arzt.

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  2. von Gabriel Adorf am 08.01.2016 (07:59 Uhr)

    Hallo Uz,
    es ist tatsächlich so, dass der Patient seine Daten auf dem Smartphone speichert, nicht der Arzt. Auf Arztseite ändert sich vorerst nichts.
    Der Datenschutz wird durch eine komplett lokale und dezentrale, verschlüsselte Datenspeicherung sichergestellt. Es liegen keine Daten im Internet wenn man dies nicht wünscht. Wir stehen zu diesem Thema in engem Kontakt mit dem Hamburger Beauftragten für Datenschutz.

    Mehr Infos zum Produkt und zu den zur Zeit ausgeschriebenen Stellen finden sich unter lifetime.eu.

    Liebe Grüße,
    Gabriel

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  3. von Jamal am 08.01.2016 (09:48 Uhr)

    so muss das sein ! Die Digitalisierung in der Medizinbranche hinkt sehr stark hinterher. Da muss man einfach mal aufräumen !!!

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  4. von Andreas Säger am 08.01.2016 (10:24 Uhr)

    Verschont uns mit Eurem unqualifizierten Rotz. Keine Implementierung der GK wird je praxistauglich sein. Sämtliche Daten werden eher früher als später in falschen Händen sein (aus Eurer Sicht sind das vielleicht die richtigen Hände?). Alle Berechtigungen werden sofort ausgeweitet werden weil in der Praxis kaum ein Patient, Arzt und Mitarbeiter den Scheiß versteht aber sehr schnell erfasst, wie man das Prozedere abkürzen kann. Bitte, bitte nicht!

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  5. von Viel Erfolg am 08.01.2016 (13:27 Uhr)

    Wäre ich Gesundheitsministerium würden ab übernächstem Jahr nur noch Geräte von der Krankenkasse finanzierbar die offene (====Kostenfrei benutzbare) Bluetooth-Standards sprechen. Blutdruck-geräte und Blutzzuckergeräte und Milchsäure-Tests liegen teilweise beim Discounter und das Handy soll die Daten wissen... Laufen wird dank Runtastic (aus Österreich, also nicht Deutschlands Vorzeige-IT) besser erfasst als zilliarden digitale Gesundheits-Messwerte...

    Auch will der Patient keine proprietäre App sondern soll sich seine Lieblings-App selber aussuchen können und der Arzt auch usw.
    D.h. dieselben Daten liegen im Notarzt-Wagen, Feuerwehr-Mitarbeiter, Hausarzt, Überweisungs-Arzt, Krankenhaus, bei Oma und Opa jeweils in deren Lieblings-Apps und Lieblings-Betriebs-Systemen vor.
    D.h. also auch das man Leute auffindet und irgendwie (QR-Code ? ) und/oder auch Anhänger mit RFID oder Bluetooth-Bacon auslesen kann welche Allergien bzw. Krankheiten sie potentiell haben.

    Schön ist natürlich das Firmen mit Millionen-Investments das dürfen. Wenn ich sowas machen um Menschen ihr Leben zu erleichtern wird man gleich wegen Aulesens patentierter SQl-Datenbanken abgemahnt z.b. wenn man Supermärkten oder Warenwirtschaften Apps schreibt damit die Kunden sehen ob noch 2 Kisten ihrer Lieblings-Bieres vorhanden sind.

    Davon abgesehen haben Ärzte ihre eigenen Softwaren verschiedener Anbieter (und nicht einheitlich wie DATEV für Steuerberater) wo z.B. die Zähl-Punkte für die Krankenkasse eingetragen werden und natürlich auch die Befunde oder Scans von Kollegen-Briefen vorliegen. Interessant wäre also erstmal Digitaler Beacon-Druckertreiber der alle Drucker-Dokumente dem Patienren als AirPrint aufs Handy schieben kund signiert damit er es dem Kollegen oder Facharzt bei Buchung des Termins bei der Arzthelferin an der Theke gleich ins System reinschiebt. Auch für Ausland und EU-Weit wäre das interessant. Wegen Abmahnungen, Softarepatenten usw. mache ich sowas teilweise sehr einfaches (Air-Print-Druckertreiber) natürlich nicht und muss darauf waren das es so erfolgreich wie die meisten deutschen IT-Projekte (nennt mal drei Stück) irgendwann mal erfolgt... In Asien darf man das sicher stressfreier und Papier gibts vielleicht dort nur noch als Bargeld im Krankenhaus....

    Befunde und Termine digitalisieren will ich schon ewig. Gesetze und Kosten machen es finanziell uninteressant.
    Die Schwiegertochter will sicher auch nicht Zettel kopieren usw. und Befunde hin und her schleppen usw.
    Aber in einem Land wo man im Onlinebanking bis heute dank rot-grünen Neuen Marktes bis heute nicht anklicken kann das die Überweisung ans Finanzamt mitgeteilt werden soll (Betriebs-Kosten,...) oder auch die Anti-Spam-Behörde beendet wurde sind IT-Projekte sicher voll erfolgreich...

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