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„Lifestyle Deals“: Ebay greift mit eigenem Schnäppchen-Dienst Groupon an

präsentiert mit „Lifestyle Deals“ sein eigenes Schnäppchenportal und macht damit Konkurrenz. Außerdem hat sich das Auktionshaus einem optischen und inhaltlichen Relaunch unterzogen: ein bisschen mehr Facebook, ein bisschen mehr Pinterest sind Teil des neuen Styles.

„Lifestyle Deals“: Ebay greift mit eigenem Schnäppchen-Dienst Groupon an

Ebay: Neben Produkten nun auch lokale Deals

Ebay präsentiert sich rundum erneuert: Das Logo ist schlichter geworden und auf der Webseite stehen ab sofort Bilder stärker im Vordergrund – Pinterest lässt grüßen. In einem prominent platzierten Fenster (Feed) werden großflächig Artikel angezeigt, die Nutzer aufgrund ihrer Likes, ihres Kaufverhaltens oder Facebook-Interessen interessant finden könnten. Auch können User den Feed aktiv gestalten, indem sie dort Artikel ablegen. So lässt sich dem Artikel-Feed anderer Nutzer folgen und selbst Follower anziehen. Noch sind die meisten Neuerungen nur für US-Nutzer sichtbar, sollen aber in den kommenden Monaten auf weitere Länder ausgeweitet werden.

Rundum erneuert: Ebay kommt mit neuem Design, neuem Logo, neuen Features und eigenem Schnäppchendienst daher.

Darüber hinaus hat das Auktionshaus "Lifestyle Deals" ins Leben gerufen: Über den Marktplatz kommen User an Rabatte für lokale Dienstleistungen wie zum Beispiel Gassigehen oder Yogastunden. Das neue Angebot ist zunächst auf Los Angeles, die San Francisco Bay Area und Washington D.C. begrenzt und soll ausgeweitet werden, sofern die Nachfrage groß genug ist. Für die Realisierung des neuen Angebots hat sich Ebay mit dem Startup Signpost zusammengeschlossen, das für die Koordinierung mit den lokalen Händlern zuständig ist.

Wie Reuters berichtet ist die Groupon-Aktie im Anschluss an die Verkündigung um mehr als vier Prozent gefallen. Ein schwerer Schlag für das Schnäppchenportal, dessen Aktie bereits im August stark nach unten rutschte. Allerdings zeigt Ebays Einstieg in den Dienstleistungs-Schnäppchenmarkt auf, dass in dem Konzept durchaus noch Potential steckt.

Im Zuge der Neuerungen gab Ebay auch Einblick in sein Handelsvolumen. "Wir haben 100 Millionen aktive Nutzer, die im Jahr Dinge im Wert von 70 Milliarden Dollar handeln", sagte eBay-Präsident Devin Wenig am Mittwoch in New York, wie finanzen.net berichtet. Die Milliarden Daten seiner Nutzer will Ebay zukünftig stärker für die direkte Kundenansprache nutzen – ein Ergebnis davon ist die neue Feed-Funktion.

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