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Lift: Simple Motivations-App fürs iPhone

Lift: Simple Motivations-App fürs iPhone

Mit einflussreicher Unterstützung durch die Obvious-Gründer , Evan Williams und Jason Goldman startete die Motivations-App Lift. Sie will es Nutzern einfach machen, Ziele zu erreichen und Gewohnheiten zu etablieren.

Lift: Simple Motivations-App fürs iPhone

Es braucht Motivation und Ausdauer, um Gewohnheiten zu etablieren. Mit Lift soll dieser Prozess jetzt deutlich einfacher werden. Die Motivations-App eines vierköpfigen Entwickler-Teams aus San Francisco wurde erst vor kurzem veröffentlicht, berichtet All Things Digital.

Lift: Sozialer Druck hilft Gewohnheiten zu etablieren

Lift ist simpel. Nutzer können ihrem Profil sogenannte Gewohnheiten hinzufügen, beispielsweise „Sport treiben“ oder „Lesen“. Nach einem Lauf durch den Park oder dem Lesen eines Buchkapitels können Nutzer mit einem großen, grünen Button die entsprechende Tätigkeit für diesen Tag als erledigt vermerken. Andere Nutzer werden darüber informiert und können mit einer Art Like-Button oder einem Kommentar ihr Lob aussprechen. Durch die Öffentlichkeit aller Tätigkeiten und den daraus entstehenden sozialen Druck, soll die Motivation der Nutzer gefördert werden.

Lift: Die Öffentlichkeit der eigenen Aktivitäten motiviert.

Wie Mitgründer Tony Stubblebine gegenüber All Things Digital berichtet, wurde die iPhone-App im Vorfeld der Veröffentlichung um viele überflüssige Funktionen erleichtert. Punkte, Badges und Level gibt es nun nicht mehr. Wie intensiv eine Gewohnheit gepflegt wird ist hingegen sofort ersichtlich.

Lift: Aufbau der Community steht jetzt im Mittelpunkt

Mit 1.000 Beta-Testern wurde die iPhone-App bereits vor dessen offiziellem Release bevölkert. Für das Team um Stubblebine geht es jetzt darum, eine Community aufzubauen. Durch die Unterstützung der Obvious-Gründer, die mit Medium vor kurzem eine neue Blogging-Plattform vorstellten, dürfte das etwas einfacher fallen. Der nächte logische Schritt ist dann die Monetarisierung der iOS-App, die bislang noch unklar zu sein scheint.

Lift ist im App Store erhältlich.

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5 Antworten
  1. von Timo am 30.08.2012 (12:30 Uhr)

    Geile Idee!! Werde ich im Auge behalten.

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  2. von chris am 30.08.2012 (15:26 Uhr)

    ok eine app die sozialen druck als motivationshilfe nimmt, klingt ja ganz gut aber was ist wenn ich einer vorgenommene Gewohnheit nicht nachgehe? Wie macht sich dann die App bemerkbar? Oder versauert sie dann einfach auf meinem Gerät?

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  3. von Nauglamir am 31.08.2012 (08:54 Uhr)

    Selten so einen Quatsch gehört. Wer sowas unterstützt hat wohl jeden Realitätssinn verloren. Wie Geltungsbedürftig muss ich sein, damit mich meine Freunde loben sollen, für Dinge die ich tun sollte?

    "Sozialer Druck"? Ein neues Unwort...
    Wir müssen uns im Laufe unseres Lebens schon genug sozialen Herausforderungen stellen. Ich will nicht wissen wann die ersten Leute sich das Leben nehmen weil der "soziale Druck" online zu hoch war...

    Buh... Software und Tools sollen uns helfen unser Leben zu erleichtern, nicht komplizierter zu machen... Das einzige was ein Großteil der Apps auf dem Markt machen sind uns zum Onlinekonsument zu machen um uns Zeit durch süchtig machende Spiele zu stehlen und unser Konsumverhalten ausforschen. Und wir schlauen Menschen tippen Statistiken unseres Lebens per Touch in einen Bildschirm...

    Ich bin keineswegs Gegner von Smartphone, Tablets, Apps oder der Onlinevernetzung des Menschen, aber der Weg zu einer vernünftigen Nutzung ist noch weit... man braucht mal bloss zu schauen wieviel Produktivität oder Zeitersparnis (für reale Freizeit die man mit echten und realen Freunden verbringen kann) uns diese Apps bieten.

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  4. von Lars Budde am 31.08.2012 (13:28 Uhr)

    @Nauglamir: Ich hatte schon befürchtet, dass man den Begriff hier missverstehen kann, das ist jetzt offensichtlich passiert.

    Der soziale Druck ist in diesem Zusammenhang gar nicht so negativ gemeint, wie du vielleicht vermutest. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass das „öffentlich machen“ eigener Ziele die Chance erhöht, dass diese auch erreicht werden. Der Grund ist relativ simpel: Man möchte gegenüber Freunden und Verwandten gut dastehen. Das ist nichts anderes als „sozialer Druck“, klingt aber lange nicht so negativ.

    Wenn mir dieser Effekt hilft, ein lange unerreichtes Ziel zu erreichen (beispielsweise „regelmäßig Sport treiben“), dann nutze ich ihn auch. Ich denke aber, da sind die Meinungen sehr unterschiedlich. Dies ist insofern nur meine eigene, ganz persönliche Sicht der Dinge.

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  5. von Nauglamir am 31.08.2012 (17:49 Uhr)

    @Lars: klar, ich habs natürlich auch etwas extrem dargestellt. Im Grunde genommen ist es nichts anderes was im Beruf passiert, wenn das jemand privat auch noch braucht... okay.
    Was mich halt verwundert ist das es überhaupt diesen "ich muss gut dastehen" - Effekt benötigt um eine private ToDo-Liste abzuarbeiten...

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