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Daumen ab: Facebook ändert Like- und Share-Buttons

Daumen ab: Facebook ändert Like- und Share-Buttons

Erstmals in der Geschichte von wird der Like- und der Share-Button einem Redesign unterzogen. Das „Daumen-hoch“-Symbol ist bald Geschichte.

Daumen ab: Facebook ändert Like- und Share-Buttons

Like- und Share-Button: „f“-Logo wird zum Standard auf externen Webseiten

Der berühmte „Daumen hoch“, der auf Facebook jahrelang das Like-Symbol beziehungsweise den „Gefällt mir“-Button bildete, wird von dem sozialen Netzwerk zu Grabe getragen. Am gestrigen Donnerstag gaben die Verantwortlichen bekannt, dass der Nutzer zukünftig nur noch auf externen Webseiten das „f“-Logo klicken wird, sobald ihm Inhalte gefallen. Damit wird das Icon erstmals in der Geschichte Facebooks verändert.

Facebook ersetzt das „Daumen hoch“-Symbol gegen das „f“-Logo. (Bild: Facebook Entwickler-Blog)
Facebook ersetzt das „Daumen hoch“-Symbol gegen das „f“-Logo. (Bild: Facebook Entwickler-Blog)

Wie Facebook in seinem Entwickler-Blog bekannt gab, haben die Designer und Entwickler es sich nicht leicht gemacht mit der Entscheidung. Die Facebook-Verantwortlichen haben sich viel Zeit genommen, um ein entsprechendes Design zu entwickeln, das auf sämtlichen Webseiten und Browsern ansehnlich integriert werden kann. Eine weitere Neuerung besteht darin, dass Webseitenbetreiber den „Gefällt mir“-Button zusammen mit dem ebenfalls neu gestalteten „Teilen“-Button integrieren können. Weiterhin teilt Facebook mit, dass der nach oben gerichtete Daumen nur noch bei der Anzeige der „Gefällt mir“-Anzahl in abgewandelter Form vorkommt.

Das neue Markenzeichen wird laut Facebook in Kürze bei allen Nutzern umgestellt.

Die neuen Like- und Share-Buttons im Praxisbeispiel. (Bild: Facebook Entwickler-Blog)
Die neuen Like- und Share-Buttons im Praxisbeispiel. (Bild: Facebook Entwickler-Blog)

via developers.facebook.com

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8 Antworten
  1. von Marvin am 07.11.2013 (10:46 Uhr)

    Also wenn man sonst nichts in der Facebook-Zentrale zu tun hat?
    Den Sinn dahinter muss man nicht wirklich verstehen.

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  2. von dot_SB am 07.11.2013 (11:25 Uhr)

    @Marvin: Die Verstümmelung der facebook Hand macht durchaus Sinn. Der Daumen nach oben hat nämlich in vielen Ländern eine andere Bedeutung als die bei uns übliche (vgl. http://www.spiegel.de/reise/fernweh/truegerische-gesten-mit-dem-gereckten-daumen-direkt-in-teufels-kueche-a-418229.html ). Und aufgrund der fließenden Grenzen im Internet musste wohl eine einheitliche Lösung gefunden werden.

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  3. von Pat am 07.11.2013 (13:47 Uhr)

    Viel Zeit genommen haben sie sich aber scheinbar doch nicht ;)
    Zumindest passt der Button jetzt vom Konzept (mit dem Logo im Button) zu den anderen Social Buttons.

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  4. von mostwonder am 07.11.2013 (16:55 Uhr)

    Sofortiger Zugriff auf die Suche, sobald Sie Ihren Browser öffnen

    http://www.googlealsstartseitefestlegen.com/

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  5. von kd12344 am 08.11.2013 (01:24 Uhr)

    das ist pures Marketing! Jetzt werdet ihr auf allen Seiten mit integrierter facebookverlinkung das Logo von Facebook sehen.

    Das ist wie als würdet ihr auf jeder Seite den CocaCola Schriftzug sehen.

    Mehr nicht. Ähnlich wie damals die Aktion von Canon mit den grauen objektiven reines Marketing war.

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  6. von Holger am 08.11.2013 (10:20 Uhr)

    Sieht gar nicht mal so gut aus.

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  7. von KreativerName am 11.11.2013 (08:38 Uhr)

    @kd12344 Bei Canon gibt es seit längerem graue Objektive, das hat nichts mit Marketing zu tun. Die grauen Objektive dienen der geringeren Erhitzung durch Sonneneinstrahlung, was bei Objektiven mit komplizierten Linsensystemen durchaus Sinn macht. Es wäre Marketing, wenn sie ein identisches schwarzes Modell zu einem niedrigeren Preis anbieten würden obwohl beide Produkte nahezu die gleichen Herstellungskosten haben.

    Ich denke mal, du verwechselst hier Canon mit Nikon, denn Nikon bot eine kurze Zeit lang technisch zu den Schwarzen identischen Objektive in grau auf dem Markt an, bis sie einssahen, dass Nikkor schwarz bleiben sollte.

    Zum FB-Logo auf jeder Seite: Das ist doch bei jedem anderen sozialen Netzwerk genauso, wer sich darüber beschwert sollte den Dienst auch nicht nutzen und künftig Seiten mit sozialem Aspekt gänzlich aus dem Weg gehen. Damit hat man zwar nur noch einen Bruchteil informativer Quellen, aber wenn es so sehr stört.

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