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„Likejacking“: Facebook schließt Like-Button-Lücke

„Likejacking“: Facebook schließt Like-Button-Lücke

„Likejacking“ wird bei zu einem ärgerlichen Problem, das Facebook jetzt angeht. Seit einiger Zeit erfüllt der „Like-Button“ auf Facebook die gleiche Funktion wie der „Share-Button“. Dabei wird der Artikel, den man auf einer beliebigen Seite im Netz „geliked“ hat, auf der eigenen Profilseite in Form eines vollständigen Beitrags angezeigt. Diese Erweiterung der Like-Funktion führte dazu, dass das sogenannte „Like- oder Klickjacking“ auf Facebook überhand nahm. Facebook schiebt dieser Taktik allerdings nun einen Riegel vor.

„Likejacking“: Facebook schließt Like-Button-Lücke

„Likejacking“ auf Facebook

Die Methode des sogenannten „Like“- oder „Klickjacking“ ist einfach: Sieht der Nutzer in seinem Facebook-Feed beispielsweise ein ansprechendes YouTube-Video und versucht es zu starten, aktiviert er unwissentlich einen Like-Button, durch den ein vollständiger Eintrag auf dem eigenen Facebook-Profil erzeugt wird. Dieser hat allerdings zumeist inhaltlich nichts mit dem Video zu tun, welches man sich ansehen wollte.

Dieser gepostete Eintrag verführt wiederum Freunde des Nutzers dazu, den offenbar empfohlenen Artikel anzuklicken. Diese Nutzer werden wiederum Opfer des „Klickjackings“ und so kann sich der Spameintrag schnell sehr stark vermehren. Diese perfide Spam-Taktik wurde nun durch einen Sicherheitsmechanismus seitens Facebook eingedämmt.

Facebook schützt seine Nutzer vor „Likejacking“, indem auf einigen Websites nach dem Klick auf den „Like“-Button eine weitere Bestätigung erforderlich ist (Bild:funnypicsnow.com/)

Bestätigung für „Likes“ soll „Likejacking“ bekämpfen

Um dem vermehrten Spam Einhalt zu gebieten, hat Facebook seinem Like-Button einen Bestägigungsmechanismus verpasst. Nachdem auf „Like“ geklickt wurde, muss dieser Vorgang von nun an erneut bestätigt werden. Anschließend öffnet sich ein Pop-Up-Fenster mit einem Dialogfeld, in dem ein weiteres mal auf „Gefällt mir“ geklickt werden muss. Diese immens umständliche Funktion ist allerdings nicht auf allen Webseiten aktiv. Auf bekannten Seiten wie Spiegel, Sueddeutsche oder vielen weiteren Seiten taucht dieser Dialog nicht auf.

Philipp Roth von AllFacebook vermutet, dass das Bestätigungsfenster nur auf solchen Webseiten aktiv ist, die von Facebook als nicht 100 Prozent sicher eingestuft sind. Entscheidend ist, ob es sich um eine vertrauenswürdige Seite handelt und von ihr Gefahr in Form von „Likejacking“ ausgehen könnte. Dabei spielen Faktoren wie Alter der Website und Verbreitung eine Rolle. Welche Kriterien Facebook konkret zur Beurteilung der Vertrauenswürdigkeit einsetzt ist bislang nicht bekannt. Es ist aber zu begrüßen, dass relativ schnell auf die Spamwelle reagiert wurde. Wie zuverlässig der Mechanismus arbeitet, wird sich in der nächsten Zeit herausstellen.

 

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4 Antworten
  1. von NetzBlogR am 28.03.2011 (13:06 Uhr)

    Viel gebracht hat's scheinbar nicht. In meinem Stream haben allein in der letzten Stunde drei Leute Likes verteilt und wissen es nicht mal. Und ich habe nicht viele Freunde bei Facebook.

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  2. von tobi am 28.03.2011 (14:36 Uhr)

    Relativ schnell? Das problem besteht seit über einem halben Jahr

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  3. von BastianBBux am 29.03.2011 (15:12 Uhr)

    Was Fakebook User alles für Probleme haben ... ;)

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  4. von Elias am 01.04.2011 (14:55 Uhr)

    Hilft nicht wirklich. Habe gerade eine neue Likejacking Webseite gefunden: http://celebslipped.com/failed/

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