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Marketing

Listbuilding: 5 Strategien für mehr Newsletter-Abonnenten

    Listbuilding: 5 Strategien für mehr Newsletter-Abonnenten
Newsletter bieten kleinen und mittleren Unternehmen viele Vorteile. (Quelle: © joxxxxjo - iStockphoto.com)

„The money is in the list“, lautet ein bekanntes Sprichwort der Marketingszene. Und das nicht ohne Grund: Wer diese fünf Tipps beherzigt, erfährt am eigenen Leib wie schnell erfolgreiches Listbuilding zu einem überzeugenden „Return on Investment“ führen kann.

Newsletter werden weithin unterschätzt, vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen. Sie konzentrieren sich zunehmend auf Soziale Netzwerke – und vermissen direkte Erfolge, einen „Return on Investment“. Er ist selten positiv, insbesondere auf Plattformen wie Facebook. Doch wer sein Engagement in Sozialen Netzwerken mit effektivem Listbuilding kombiniert, erarbeitet sich schnell auch wirtschaftliche Erfolge.

Listbuilding: Warum? Wieso? Weshalb?

„500 Facebookfans oder 500 Newsletterabonnenten: Wenn du dich entscheiden müsstest, was wäre dir lieber?”

Ich gebe zu, ich vergleiche hier Äpfel mit Birnen. Und ja, ich verkenne absichtlich potenzielle Vorteile der Plattform Facebook. Stünde ich vor oben stehender Frage, würde ich mich dennoch immer für die 500 Newsletter-Abonnenten entscheiden.

Meine Entscheidung basiert im Wesentlichen auf drei Gründen:

  1. Die Wahrscheinlichkeit einer gewinnbringenden Interaktion ist innerhalb eines Newsletters deutlich höher als in Sozialen Netzwerken. Hier konkurriert die Meldung meines Unternehmens direkt mit denen von Freunden und Followern. Eine E-Mail steht hingegen stets für sich allein, weitgehend losgelöst von anderen Nachrichten.
  2. Facebook verspricht Unterhaltung. Hier können Nutzer mit Freunden interagieren, lustige Katzenvideos schauen und über Belangloses schreiben. E-Mails bedeuten im Gegenteil Arbeit. Ein guter Newsletter verspricht in diesem Kontext Abwechslung. Er ist das unterhaltsame Katzenvideo der Outlook-Monotonie.
  3. Die gestalterischen Freiheiten eines Newsletters bieten unzählige Möglichkeiten für einen schlagkräftigen Call-to-Action. Wer mag, kann ihn sogar mit Kästen, Pfeilen und anderem Schnickschnack hervorheben. Soziale Netzwerke erlauben nur einen Bruchteil dieser Möglichkeiten. Bestes Beispiel: die 20-Prozent-Regel in Facebook-Werbeanzeigen.

5 Strategien für erfolgreiches Listbuilding

Newsletter bieten kleinen und mittleren Unternehmen viele Vorteile. (Quelle: © joxxxxjo - iStockphoto.com)
Newsletter bieten kleinen und mittleren Unternehmen viele Vorteile. (Quelle: © joxxxxjo - iStockphoto.com)

Ein erfolgreicher Newsletter setzt erstklassiges Listbuilding voraus – und das ist nicht unbedingt einfach. Wer Besucher zur Anmeldung zwingt, riskiert niedrige Öffnungsraten. Der erste Schritt zur Anmeldung sollte deshalb immer durch den Besucher erfolgen. Er muss das Abonnement einfordern oder ihm zumindest zustimmen, nur dann lohnt sich die Anmeldung für beide Parteien.

1. Forciere die Anmeldung über Landingpages

Eine Landingpage gilt noch immer ideales Mittel, um Besucher zu einer bestimmten Reaktion zu bewegen. Neben einer dedizierten Landingpage für die Newsletter-Anmeldung können Seitenbetreiber aber auch andere, häufig besuchte Unterseiten auf Anmeldungen optimieren. Empfehlenswert sind hier jegliche „Thank-You-Pages”, zum Beispiel nach einem Einkauf im Onlineshop, die 404-Seite, falls ein Link ins Digitalnirvana führt sowie die „About”-Seite, die über den Seitenbetreiber beziehungsweise das Unternehmen informiert. Auch eine Facebook-Seite lässt sich mittels dedizierter Reiter zum Listbuilding nutzen.

2. Platziere gezielt Sign-Up-Formulare

Betreibst du eine Website, die regelmäßig Artikel veröffentlicht und darüber Besucher generiert? Erfahrungsgemäß lohnen sich Sign-Up-Formulare innerhalb und direkt unterhalb des Artikels. Absoluter Standard ist das Sign-Up-Formular in der Sidebar. Für einige Websites lohnen sich aber auch deutlich prominentere Platzierungen. Online-Marketer Chris Brogan hat beispielsweise einen 30-prozentigen Anstieg der Opt-In-Rate erzielt, nachdem er zu einem WordPress-Theme gewechselt ist, das direkt unterhalb des Website-Headers auf seinen Newsletter hinweist.

3. Belohne Abonnenten mit einem kostenlosen Whitepaper oder E-Book

Warum sollten Besucher gerade deinen Newsletter abonnieren? Diese Frage gilt es bestmöglich zu beantworten. Denn oftmals ist Besuchern völlig unklar, inwiefern sie vom Abonnement profitieren. Wer schon im Voraus exklusive Inhalte verspricht, kann eher überzeugen. Ideal sind hierfür Whitepaper oder E-Books, die sich Themen der eigenen Branche widmen. Aber nicht zu voreilig: „Wenn das Give-away nicht beeindruckt, schwächt es alle weiteren Interaktionen mit deinem neuen Abonnenten”, schreibt Pat Flynn von SmartPassiveIncome.com.

4. Kombiniere automatische mit manuellen E-Mails

Wer manuelle E-Mails mit automatisch versendeten, vorgeschriebenen E-Mails kombiniert, nutzt gleich mehrere Vorteile: Er bringt auch neue Newsletter-Abonnenten schnell auf den aktuellen Stand und stärkt zudem ältere Inhalte der eigenen Website. Er generiert durch die Autoresponder-Serie einen zusätzlichen Mehrwert des Newsletters. Und er erzeugt den Eindruck der ständigen Konversation, anstatt in unregelmäßigen Abständen einzelne E-Mails zu versenden.

5. Teste auch ungewöhnliche Listbuilding-Strategien

Wer alle oben genannten Tipps umsetzt, steigert die Opt-In-Rate der eigenen Website mit hoher Wahrscheinlichkeit um einige Prozentpunkte. Einen Schritt weiter geht derjenige, der sich an ungewöhnlicheren Strategien versucht. Das beste Beispiel: Pop-Ups. Obwohl schon seit Jahren als unanständige Strategie verschrien, generieren einige Unternehmen sehr erfolgreich tausende von Abonnenten über clevere und zielgerichtete Pop-Ups. Wer um die Ecke denkt, klare Mehrwerte bietet und alles zu jeder Zeit testet, wird schon bald ähnliche Erfolge feiern – entgegen der Empfehlungen unzähliger Kritiker.

Du hast jetzt Abonnenten, aber eine miese Öffnungsrate? Dann lies unseren Artikel „So steigerst du die Öffnungsrate deiner Newsletter“.

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5 Reaktionen
Rigodade
Rigodade

Bei mir läuft es auch um einiges besser, als ich angefangen habe mit einem "Geschenk" zu werben. Sollte man auf jeden Fall tun!

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markus.mattscheck
markus.mattscheck

Hallo Lars,

ein paar Tipps zum Listbuilding habe ich. Ich habe letzte Woche einen Artikel und ein Whitepaper mit 37 Möglichkeiten zum Listbuilding veröffentlicht: http://www.onlinemarketing-praxis.de/e-mail-marketing/e-mail-adressen-generieren-newsletter-verteiler-ausbauen

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Björn Dorra

Ein weiterer Tipp:

Ungewöhnliche Sign-Up Formulare - Popovers, Layovers und wie Sie alle heissen.

Am Besten mit ein wenig Infos zum Newsletter oder der Drip-Kampagne. Ein Beispiel ist bei http://www.Letter.mx unten links zu sehen...

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Laura Geisbuesch

Ich habe auch die Erfahrung machen können, dass sich viel mehr Leser in den Newsletter eintragen, nachdem man ein Geschenk einbaut. Ebenfalls richtig ist, dass man das Anmelde-Feld unter jeden Artikel setzen sollt, das sorgt auch noch einmal für eine höhere Eintrage-Quote.

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