Sachar Kriwoj ist sich sicher, dass es nicht so ist und auch nicht so kommen wird. Zwar mache der Service großen Spaß, da er im Unterschied zu anderen Location Based Services auch den Spieltrieb bedient, doch das nächste Twitter wird Foursquare deshalb noch lange nicht. Die Gründe dafür: Zum einen kann nur mitmachen, wer ein entsprechendes Smartphone sein Eigen nennt, und zum anderen ist die regionale Begrenzung ein Anachronismus zur Globalisierungstendenz.
Weiterführende Links zum Thema:
- Social Network Wars: Google will mit Twitter und Facebook verhandeln - t3n News
- Social Network Wars: Twitter wettert gegen neues Google+ Suchfeature - t3n News
- SOPA: Google, Facebook, Wikipedia und Co. planen Downtime als Protest - t3n News
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5 Answers
von Olivier 07.12.2009 (15:21Uhr) 1.
Dein Artikel scheint mir ein wenig kurz gedacht. Als vor 3 Jahren Twitter erfunden wurde, hat kein Mensch das Ding verstanden. Heute ist Twitter ein Omnikanal Tool, das auf verschiedenen Arten genutzt wird.
Foursquare ist meiner Meinung nach im Kontext zu Qype, Localisten und Geocaching zu sehen. Hier ergibt sich für die Beteiligten ein interessantes Usecase, welcher die Stärke von realen Umfeld und Socialnetwork kombiniert. Dein letzter Satz mit dem Anachronismus ist gelinde gesagt für mich nicht Verständlich. Was meinst Du damit?
von Falk Hedemann 07.12.2009 (15:35Uhr) 2.
@Oliver: Ein wichtiger Erfolgsfaktor von Twitter ist die Möglichkeit über das Web in Echtzeit zu kommunizieren - und zwar mit Menschen überall auf der Welt. Im Internet sind Länder- oder regionale Grenzen doch eigentlich nur noch dann spürbar, wenn ein neuer Dienst wieder einmal zuerst in den USA startet und wir uns erst noch gedulden müssen, bis er zu uns kommt. Ansonsten habe ich so schnell kein besseres Beispiel für die Tendenz zur Globalisierung, als das Internet.Die Location Based Services wie eben auch Foursquare sind dagegen immer auf eine kleine regionale Gruppe beschränkt - es kann halt nicht jeder mitmachen, auch wenn man es möchte. Wer kein passendes Smartphone besitzt und nicht in der richtigen Stadt lebt, bleibt erstmal draußen.
von Olivier 07.12.2009 (15:42Uhr) 3.
@Falk: OK. Ich finde, dass wir da schon ein wenig weiter sind. Es werden in der Zukunft nur Anwendungen, Services und Apps funktionieren, die einem bei einer Situation unterstützen. Location Based Services gibt es, schon ewig. (Schau Dir Dein olles Nokia 6200 an. Das hatte per WAP Listen von Geldautomaten. Nur dass die Anwendung total unsexy und wenig Spass gemacht hat und echt viel Kohle gekostet hat.
Dein Globalisierungsargument verstehe ich immer noch nicht.
von Andreas Lenz 07.12.2009 (15:50Uhr) 4.
wenn mich die gowalla checkins nicht so nerven würden oder mir einer erklärt wie ich foursquare in hannover sinnig nutzen kann, wäre ich dabei ;) sind bisher immernoch nur frankfurt, köln, berlin und hamburg am start? falls ja, hab ich auch alleine von daher meine zweifel ob foursquare der location based service wird, der sich im twittertempo verbreitet...
von Olivier 07.12.2009 (15:55Uhr) 5.
@Andy. Kannst ja nach Frankfurt ziehen oder Hannover wird in Zuge der Globalisierung Vorort von Hamburg. :-)
Wir nutzen das Ding hier seit unserem Trip in San Francisco und haben echt viel Spaß damit. Qype und Konsorten sind halt nur Web 2.0 Webseiten. Foursquare ist eine Ubiquity App.