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Lotusphere 2011: BlackBerry präsentiert das PlayBook

Lotusphere 2011: BlackBerry präsentiert das PlayBook

Einer der Hauptanziehungspunkte in der Exhibition Hall der Lotusphere 2011 fällt etwas aus der Reihe: Research in Motion. Der BlackBerry-Hersteller sorgt mit seinem PlayBook für ordentlich Aufsehen. Und endlich gab es die Chance, das Gerät einmal selbst in die Hand zu nehmen. Und der erste Eindruck war sehr gut.

Lotusphere 2011: BlackBerry präsentiert das PlayBook

Der RIM-Chef nutzt das PlayBook bereits

Die enge Verbundenheit zwischen RIM und IBM/Lotus ist in diesen Tagen in Orlando immer wieder zu spüren. So war etwa der CEO von RIM, Jim Balsillie, nicht nur bei der Eröffnungskeynote dabei, sondern auch bei der anschließenden Pressekonferenz. Er beschränkte sich dabei keinesfalls nur auf RIM-Fragen, sondern gab auch immer wieder deutlich zu erkennen, dass er die Social Business Strategie von IBMs Alistair Rennie nicht nur mitträgt, sondern auch selbst verinnerlicht hat.

Gefragtes Objekt auf der Lotusphere 2011 - das BlackBerry PlayBook von Research in Motion.

Weniger bewusst lebte er diese Philiosophie live auf der Bühne vor, denn er legte sein zuvor vorgestelltes PlayBook nicht für eine Sekunde aus der Hand und spielte in der Pressekonferenz immer wieder damit herum. Hier ein schneller Blick auf das Tablet, da eine Wischtechnik zum Wechseln der Anwendung. Dabei ist das Gerät ja noch gar nicht auf dem Markt und als Veröffentlichungstermin steht lediglich das erste Quartal 2011 im Raum. Doch das Gerät scheint bereits sehr weit in seiner Entwicklung zu sein und Jim Balsillie macht beim Umgang damit einen sehr vertrauten Eindruck. Erinnerungen an eher peinliche Tabletpräsentationen anderer Unternehmen in der Vergangenheit kommen da nicht auf.

Das PlayBook wird eine schicke iPad-Alternative

Im Ausstellungsbereich der Lotusphere gibt es auch einen Stand von und nachdem das kommende Tablet noch auf dem BlackBerry Innovation Forum nur als Video zu sehen war, kann man es hier sogar anfassen. Gerne hat die freundliche RIM-Mitarbeiterin mir das Gerät zwar nicht in die Hand gegeben, aber nachdem ich ihr erklärte, ich wolle nur die Haptik, das Gewicht und die Balance des PlayBooks spüren, gab sie es mir dann doch für einen Moment in die Hand. Um es kurz zu machen: Mein erster Eindruck ist sehr positiv!

Das Gerät macht einen sehr wertigen Eindruck, liegt perfekt in der Hand und lässt sich bereits sehr flüssig bedienen. Überzeugen kann auch der sehr kontrast- und detailreiche Bildschirm. Dessen Größe fällt im Vergleich zum iPad von Apple zwar geringer aus, doch so richtig gestört hat es mich nicht. Das PlayBook ist dadurch auch deutlich leichter, liegt aber trotzdem sehr gut in der Hand. Wirklich beeindruckend ist das echte Multitasking. Ein Flashvideo und ein Spiel laufen parallel und stören sich auch nicht daran, dass man schnell mal was im Internet sucht. Einzig ein zwingender Anwendungsfall zeigt sich mir da noch nicht. Im Prinzip reicht hier das einfache Wechseln zwischen den Programmen, wie man es vom iOS her kennt, völlig aus. Wer mit mehr als nur einer Anwendung arbeiten möchte, wird vermutlich eh zum Notebook oder Desktop-PC greifen.

Das PlayBook liegt gut in der Hand und macht einen hochwertigen Eindruck.

Was ist denn nun mit den Android-Apps?

Wenn man schon mal die Gelegenheit hat, direkt bei RIM nach dem Wahrheitsgehalt einiger Spekulationen zu fragen, dann nutzt man das natürlich aus. Eine für mich sehr interessante Frage war die nach den Android-Apps fürs Playbook – ein Gerücht über das ich hier schon geschrieben habe. Und wie sieht es damit nun aus? „Android-Apps werden definitiv nicht auf dem PlayBook laufen - zur Einführung“, sagte mir ein Mitarbeiter und trat dabei von einem Fuß auf den anderen. Mehr dürfe er mir leider nicht sagen. Ein klares Dementi hört sich anders an und wäre so gar nichts dran an diesem Gerücht, so wäre ihm die Frage auch nicht so unangenehm gewesen. Etwas klarer war da schon die Aussage zum Preis: „Competitive“. Man wird sich also am Markt orientieren.

Als abschließendes Fazit kann man sagen, dass RIM mit dem BlackBerry PlayBook viele alten Brücken abgebrochen hat und ein komplett neues Gerät entwickelt hat, dass auch für den Konsumerbereich sehr interessant sein könnte. Ob das Gerät den sehr positiven ersten Eindruck schließlich auch im Alltagstest bestätigen kann, werden wir hoffentlich spätestens im zweiten Quartal 2011 erfahren. Dann nämlich wird das PlayBook auch in Deutschland auf den Markt kommen.

Mehr erfahren übers BlackBerry PlayBook? Gern:

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4 Antworten
  1. von René am 02.02.2011 (09:19 Uhr)

    Ich denke das PlayBiook wird ein echter Konkurent zum iPad und das ist ja bekanntlich nicht schlecht. Mal sehen wie Apple mit seinem iPad2 um die Ecke kommt :)

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  2. von Marc am 02.02.2011 (11:09 Uhr)

    Ich mag dessen webOS-Interface! ;) #kirf

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  3. von Frank am 02.02.2011 (11:49 Uhr)

    Für meinen Geschmack ist das Display zu klein. Beim iPad gefällt´s mir besser.

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  4. von Jan Tißler am 02.02.2011 (13:08 Uhr)

    Also allein schon von der Display-Größe her ist es eine andere Liga als das iPad. Die verfügbare Fläche ist nun einmal die grundlegende Eigenschaft eines Tablets. Das ist nicht wertend gemeint, nur eine Feststellung. Eine Mercedes E-Klasse und ein VW Polo sind ja auch beides Autos und trotzdem keine Konkurrenten ;-)

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