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Digitale Gesellschaft

LSD im Startup: Die Droge hält angeblich das Silicon Valley am Laufen

    LSD im Startup: Die Droge hält angeblich das Silicon Valley am Laufen
Silicon Valley. (Grafik: t3n.de)

Das Silicon Valley ist ein Ort, an dem Kreativität groß geschrieben wird. Nicht wenige Mitarbeiter in dem einen oder anderen Startup sowie in IT-Konzernen sollen mit Drogen wie LSD nachhelfen, wie Insider berichten.

Silicon Valley: Mehr Kreativität durch LSD?

Um kreativ zu sein, greifen Insider-Berichten zufolge immer mehr IT-Profis im Silicon Valley zu kleinen Dosen von psychedelischen Drogen wie LSD. Dabei soll es um Mikrodosen der Drogen gehen, was einem Zehntel einer normalen Dosis entspricht. Einen Trip erlebe man damit nicht, ein Energieschub soll aber allemal drin sein, heißt es von Experten. Das Rolling-Stone-Magazin etwa berichtet über den Stanford-Absolventen „Ken“, der in einem Startup arbeite, und – um seine Produktivität und Kreativität zu erhöhen – zu LSD greife.

silicon valley
Silicon Valley: Kreativität durch psychedelische Mittel? (Quelle: © Michael Kvakin - Fotolia.com)

Die Berichte von jungen Menschen, die sich mit Mikrodosen von psychedelischen Drogen aufputschen, würden sich auf der ganzen Welt häufen, erklärt James Fadiman, Autor des Buches „The Psychedelic Explorer‘s Guide“. Die Meldungen aus der San Francisco Bay Area, in der sich auch das Silicon Valley befindet, würden sich allerdings häufen. Der typische Nutzer sei der superkluge Mittzwanziger, der sehen wolle, ob ihm LSD und Co. bei der Lösung von technischen Problemen bei der Arbeit helfen könnten.

LSD-Trips auch bei älteren Silicon-Valley-Profis

Aber auch ältere IT-Profis, wie der 51-jährige Cisco-Mitarbeiter Kevin Herbert erzählen von LSD-Trips, dank derer sie schon Probleme bei ihrer Arbeit gelöst hätten. Der IT-Investor und Bestseller-Autor Tim Ferriss, bekannt unter anderem für sein Buch „Die Vier-Stunden-Woche“, erklärt, dass er viele erfolgreiche Gründer kenne, die Erfahrungen mit psychedelischen Drogen hätten. „Alle Milliardäre, die ich kenne, fast ohne Ausnahme, nehmen regelmäßig Halluzinogene“, sagte Ferriss gegenüber CNN Money.

Eine weitere angesagte Gehirndroge des Silicon Valley, Nootropika, hat t3n-Autor Andreas Weck ausprobiert – empfehlen kann er die mehr Kreativität versprechenden Kapseln aber nicht. Gehirn-Doping lehnt der Kollege ab, und das Gleiche dürfte auch für LSD und Co. gelten – auch wenn es angeblich nur in Mikrodosen eingenommen wird.

via futurezone.at

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3 Reaktionen
esistsoweit
esistsoweit

Interessant! Gar nicht so sehr der Aspekt, welche Potentiale oder Gefahren dahinterstecken.
Ich kann nicht behaupten Erfahrung mit Mikrodosen zu haben, das Prinzip leuchtet aber ein bei Erfahrung mit konventionellen Verabreichungen.
Nur, es braucht schon Erfahrung damit um es wirklich nutzen zu können und vor allem zu kanalisieren! Auch ist nicht jeder Typ dafür geeignet, im Gegenteil, manche Charaktäre eher gefährdet.
Es ist klar, es geht hierbei nicht um eine Party-Dosis, aber wie mit allen Rausch- und Genussmitteln sowie anderer Stimulanzien, muss die Dosis mit der Zeit erhöht werden um gewünschten Effekt zu erzielen.
Und der Gen-Y -Newbie-Silicon Valley -workaholic -Hippster wird dann sein blaues Wunder erleben wenn die klassische Trip-Dosis dann erreicht ist - zur Veranschaulichung: dafür reicht schon ein Teil eines winzigen Tropfens, oder gar die Grösse eines Salzkorns!

Da braucht es schon viel Vertrauen zum Bioresonanz-Heilpraktiker meiner Wahl

Das alles ist aber eigentlich egal - da das tatsächlich Potential hat und durchaus den gewünschten Effekt noch weitaus übertreffen kann! Es ist Tatsache, man kann es sich nicht ansatzweise vorstellen, man kennt nur Klischees, bis man es selbst erlebt hat!
Da all diejenigen Kollegen in diesen Mekka-hochstilisierten Umgebungen derartiges praktizieren ... wann und wie wird so manch einem der Moment gekommen sein sich damit zu konfrontieren dem gleichzutun?

Aber irgendjemand macht daraus schon noch ein Startup ...

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HugoWithLove
HugoWithLove

Ich muss dich etwas berichtigen, ich denke nicht das es dafür Erfahrung braucht. Eine Microdosis LSD hat kaum etwas mit dem bekannten rausch zu tun, ganz im Gegenteil waren die meisten (inklusive mir selbst) eher überrascht über den Unterschied als über die parallelen zu einem _anständigen_ Trip.

Es geht überhaupt nicht auf die Psyche, diese ganzen typischen LSD Symptome und damit auch Gefahren fallen praktisch weg.

Anders als bei einer Trip Wirkung muss auch die Dosis nicht ständig erhöht werden. Ich hatte sehr ähnliche Ergebnisse 3 Tage in folge, wenn nach einem Trip schon mindestens ein Monat warten angesagt ist.

Auch kauft man LSD üblicherweisse auf Papier und kann dieses dann einfach stückeln. Niemand wird es so gut mit dir gemeint haben das dieser Trip mehr als 300ug hat, eher Richtung 150-200. Wenn du das 10telst, egal welcher davon hast du definitiv eine Wirkung aber bei weitem nicht so viel das man nicht mehr Arbeiten könnte.

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esistsoweit
esistsoweit

Hey, klaro - ich meinte wirklich langfristigen Konsum, ein paar mal erfüllt noch nicht die Grundlage einer sich entwickelnden Hyposensibilisierung.
Aber wie gesagt, egal, vielmehr ginge es mir darum, was tun wenn das en vogue wird?
Wer wäre bereit mit auf zu springen? Also wenn es wirklich einen Vorsprung bietet, evtl anhand vermeintlicher "Erfolgs-Beweise" anderer, mehr oder weniger ? Kann ja niemand mit Bestimmtheit sagen / beweisen

das NZT, die "Ohne-Limit"-Pille ... verführerisch, wer kann widerstehen? wenn Erfolg nicht mehr zu bewerten ist an der Rechtschaffenheit in der heutigen Zeit?

Wenn jemand schlaumeierisch sagt "i ko' des a' ohne den ganz'n Scheiss" - hat vielleicht nicht verstanden, dass er evtl schon längst durchgereicht wurde ... apokalyptische Züge, zugegeben, daher Augen aufhalten sag ich immer!

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