Davis äußert sich bislang nicht zu den Vorwürfen
Im Rahmen der Festnahme konnte bei Davis offenbar ein Notebook sichergestellt werden, das mit verschiedenen laufenden virtuellen Maschinen massive Netzaktivitäten entwickelte. Weiterhin sollen sich auf dem Notebook weitere eindeutige Hinweise gefunden haben, die Davis als Topiary entlarven können, unter anderem eine Datenbank mit den Nutzernamen und Passwörtern von rund 750.000 Personen, sowie ein Textfile mit LulzSec-Branding.
Ein weiteres Indiz darauf, dass mit Davis ein wichtiges Mitglied der LulzSec-Truppe gefasst wurde, ist die Tatsache, dass der offizielle Twitteraccount der Hacker seit der Festnahme Davis inaktiv ist, was auch für den Account von Topiary gilt. Hingegen twittern andere, wie Sabu und Anonymous unter dem Hashtag #FreeTopiary Spendenaufrufe.
Weder Davis, noch seine Mutter wollten sich zu den Vorwürfen äußern. Davis soll den Hafttermin relativ cool über sich ergehen lassen haben. Als der Richter den Namen der Gruppe LulzSec falsch aussprach, soll Davis die Nase gerümpft haben. Den Gerichtssaal verließ er mit schwarzer Sonnenbrille und dem Buch Free Radicals: The Secret Anarchy of Science in der Hand.
In den letzten Tagen wurde immer wieder bezweifelt, dass es sich bei Davis um Topiary handeln könnte. Zu wenig sei im Netz über Davis zu finden. Es sei unwahrscheinlich, dass eine Person mit einer quasi nicht vorhandenen Netzbiografie eine so exponierte Stellung als Aktivist eines Hackerkollektivs übernehme. Diese Überlegung setzt allerdings voraus, dass Davis sich überhaupt schon jemals ohne Pseudonym im Netz bewegt hat. Das ist nicht ohne weiteres plausibel…
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von LulzSec: Jake Davis aka Topiary auf Kaut… 02.08.2011 (10:32Uhr) 1.
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