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Luxus-Smartwatch: TAG Heuer, Google und Intel stellen „Connected“ vor

    Luxus-Smartwatch: TAG Heuer, Google und Intel stellen „Connected“ vor

(Bild: Tag Heuer)

Angekündigt war das Projekt „Connected“ schon länger, jetzt kennen wir auch die Details. Mit seiner ersten Smartwatch will der Luxusuhren-Hersteller TAG Heuer gemeinsam mit Google und Intel einen völlig neuen Markt erschließen.

Eine Smartwatch von TAG Heuer: Preise beginnen bei 1.350 Euro

(Screenshot: YouTube / TAG Heuer)
So sieht sie aus, die erste Smartwatch von TAG Heuer. (Screenshot: YouTube / TAG Heuer)

Nein, ein Schnäppchen würde die erste Smartwatch von TAG Heuer nicht werden, so viel stand schon vor der Präsentation heute in New York fest. Mit Preisen ab 1.350 Euro adressiert der schweizer Luxusuhren-Hersteller ganz klar eine vermögende Zielgruppe. Um diesem Anspruch auf technischer Seite gerecht zu werden, hatte sich TAG Heuer mit Google und Intel zusammengetan, die für das Betriebssystem und das SoC (System on a Chip) der Uhr sorgen sollten. Hier gilt Intel mit seinem Projekt „Quark“ nämlich durchaus als einer der Marktführer, das System läuft zudem besonders stromsparend.

„Unsere Uhr wird die gleichen Funktionen wie die Apple Watch besitzen“, hatte Tag-Heuer-Chef Jean-Claude Biver in einem Interview kurz vor dem Release angekündigt, „aber ich will nicht zu viel verraten.“ Als Konkurrenz zur Apple Watch wollte er die Connected trotzdem nicht bezeichnen: „Wir sind nicht Apple. Wir sind eine Uhrenmarke. Ich verbiete meinen Kollegen, Apple als Konkurrenten zu bezeichnen.“ Heute in New York aber musste er liefern, und das tat der 66-Jährige auch.

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TAG-Heuer-Smartwatch: Austauschbare Hardware

Dieser Tag sei die Hochzeit des „Watch Valley“ und des „Silicon Valley“, so ein enthusiastischer Biver. Die Herausforderung: Eine Smartwatch zu produzieren, die nicht aussehe wie eine – sondern die zum Stil des Unternehmens passe. Er selbst habe die Uhr jetzt drei Wochen getragen und sei nie darauf angesprochen worden, dass er eine Smartwatch trage.

TAG Heuer Connected – Die erste Smartwatch des Luxus-Labels
(Screenshot: YouTube / TAG Heuer)

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Damit das gelingt, können die Nutzer den Hintergrund des Displays individuell anpassen, wofür diverse Layouts zur Verfügung stehen, die aussehen wie klassische Zifferblätter. Für das Gehäuse setzt das Unternehmen auf ultraleichtes Titan mit Reinheitsgrad 2, für das Display auf Saphirglas. Unter der Haube allerdings läuft die Connected ganz klassisch mit Android, hier dürften Nutzer also das gewohnte Erlebnis erwarten können, das sie von anderen Android-Wear-Uhren kennen. Ein paar weitere Spezifikationen:

  • 46-Millimeter-Diameter
  • 1,5-Zoll-Display (360 x 360 Pixel, 240 ppi)
  • Gewicht: 52 Gramm
  • 410-mAh-Akku
  • 1,6-GHz-Dual-Core-Prozessor
  • 1 GB RAM, 4 GB Speicher
  • Bluetooth 4.1
  • WLAN 2.4 GHz 802.11 B/G/N

Mit dem 410-Milliamperestunden-Akku verspricht TAG Heuer eine Laufzeit von mindestens 25 Stunden bei „normaler Nutzung“, kompatibel ist die Uhr mit Android 4.3+ und iOS 8.2+. Um sich von der Konkurrenz noch stärker abzuheben, setzt TAG Heuer im Inneren allerdings auf Innovation. Nach Angaben des Unternehmens ist die Hardware nämlich austauschbar: Sollten sich einzelne Bauteile also in ein paar Jahren überholt haben, sollen Besitzer der Uhr in der Lage sein, sich ein mechanisches Uhrwerk in das Gehäuse einsetzen und so aus der Smartwatch eine klassische Luxusuhr machen zu lassen.

Zu kaufen wird die Uhr zunächst in 20 Geschäften sein, die Exklusivität dürfte also gewährleistet sein. Bleibt abzuwarten, wie die konservative Schweizer Uhrenbranche auf den Vorstoß reagiert.

Auch interessant: Von Apple bis Huawei Watch – Die 8 besten Smartwatch-Modelle in der Übersicht

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5 Reaktionen
Andreas
Andreas

im vergleich zu apple watch hat die tag heuer leider keinen pulsmesser, oder? gibt es sonst auch noch funktionale unterschiede?

ansonsten schicke uhr!

Antworten
Florian Blaschke

Nein, einen Pulsmesser hat die Uhr nicht, wobei ich auch dem Pulsmesser der Apple Watch nur bedingt saubere Messwerte zutraue. Ansonsten sind sich die beiden in den wichtigsten Ausstattungspunkte (auf technologischer Seite) recht ähnlich, wie ich das sehe. Beide haben kein eingebautes GPS, die grundlegenden Unterschiede dürften das GPS und die Qualität/des Design des Gehäuses sein.

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Mario
Mario

Häää? Wenn die Elektronik mal veraltet ist, kann man sie gegen eine Mechanik austauschen? Was soll dieser Blödsinn denn?

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Daniel
Daniel

Ist doch auf jeden Fall besser als die komplette Uhr wegzuschmeißen und wirklich schade um das tolle Gehäuse. Ein Upgrade der Elektronik (gegen ein Entgeld) jedes Jahr oder aller Zwei Jahre wäre meiner Meinung nach aber sinnvoller.

Antworten
Mario
Mario

Das meine ich ja – eine austauschbare Elektronik würde Sinn machen aber eine Smartwatch dann wieder mit einem mechanischen Uhrwerk auszustatten, ist echt Humbug. Die würde man ja dann eh nur wieder versuchen weiterzuverkaufen und da dann noch mal viel Geld (das ist nämlich sicherlich nicht billig) reinzustecken, wird wohl kaum jemand.

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