Das könnte dich auch interessieren

Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

E-Commerce

Was Frauen wollen: Vorlieben beim M-Commerce

    Was Frauen wollen: Vorlieben beim M-Commerce

Was Frauen wollen: Eine Umfrage zu Nutzungsgewohnheiten im E-Commerce. (Foto: © kizilkayaphotos – iStock.com)

Nutzen Frauen mobile Onlineshops, oder Apps? Oder beides?  Wir haben Informationen zu den aktuellen M-Commerce-Vorlieben eurer potenziellen Kundinnen für euch zusammengestellt. 

Eine kleine Einsicht in das aktuelle Nutzungsverhalten von Smartphone-Nutzerinnen beim Onlineshopping vermittelt eine aktuelle Umfrage des Statistik-Anbieters Statista. Die Otto Group, die weltweite Nummer zwei im Versandhandel, hat eine Umfrage bei 1001 Kundinnen verschiedener Altersstufen in Auftrag gegeben. Ein Ergebnis der Umfrage: Frauen haben es gerne etwas gemütlicher und shoppen mobil vorwiegend auf der Couch oder im Bett. Interessant ist neben der Tatsache, dass der M-Commerce definitiv bei den Kundinnen angekommen zu sein scheint, auch die Erkenntnis, dass Print-Marketing immer noch eine Rolle spielt.

M-Commerce ist angekommen: 63 Prozent der Frauen shoppen mobil

Die Umfrage zeigt auf, dass die Akzeptanz für das Thema Mobile-Commerce stark ausgeprägt ist. Etwa zwei Drittel der befragten Kundinnen kauft mobil ein. Hauptsächlich über den klassischen Browser, mit 17 Prozent nutzt ein relativ großer Teil hauptsächlich Shopping-Apps zum Einkaufen. QR-Codes spielen wenig überraschend gar keine Rolle, die kleinen schwarzen Code-Grafiken sind aber auch schlicht kaum im Alltag aufzufinden.

(Grafik: Jochen G. Fuchs)
M-Commerce: 63 Prozent der befragten Nutzerinnen kaufen auch mobil ein. (Grafik: Jochen G. Fuchs)

Die größten Probleme beim mobilen Shopping

Die Nutzerinnen wurden auch nach den, ihrer Meinung nach, größten Problemen beim mobilen Shopping befragt. Onlinehändler sind bei diesen nachfolgenden, hauptsächlich Gestaltung und Technik des Onlineshops betreffenden, Punkten besonders gefragt:

  • 43 Prozent beschweren sich über die schlechte Bedienbarkeit mobiler Onlineshops.
  • 43 Prozent machen sich Sorgen über die Datensicherheit beim Bezahlen.
  • 39 Prozent beschweren sich über einen zu langsamen Seitenaufbau.
(Grafik: Otto Group / Statista)
M-Commerce: Innerhalb der Altersgruppen kommt es zu Verschiebungen bei den Prioritäten der Nutzerinnen. Die Tabelle gibt Auskunft über die gesamten Zahlen aus der Umfrage. (Screenshot: Otto Group/Statista)

M-Commerce: Frauen shoppen gerne in bequemer Umgebung

Ein weiterer Teil der Umfage widmete sich den Vorlieben bezüglich des Nutzungsortes. Wo und wie kaufen Frauen am liebsten mobil ein?

Hier die Ergebnisse der Teil-Umfrage im Detail:

  • Wo wird das Smartphone zum Shoppen genutzt: Nutzung auf dem Sofa (73 Prozent), beim Fernsehen (59 Prozent), im Bett (52 Prozent) und in Bus oder Bahn (47 Prozent).
  • Nutzung innerhalb der Altersstufen: Die  jüngste Gruppe der unter 20-Jährigen nutzt das Gerät am häufigsten zum Shoppen im Bett (52 Prozent), die über 50-Jährigen eher selten (25 Prozent). Am Arbeitsplatz wird das Smartphone gleichmäßig von allen Altersstufen genutzt (34 Prozent im Durchschnitt).
  • Recherche vor einem Kauf: Zu 69 Prozent vorwiegend im Internet auf einem anderen Gerät. Kataloge und Prospekte sollen nach wie vor eine hohe Bedeutung bei der Information über Produkte haben. Und das in allen Altersgruppen mit einer Verteilung zwischen 20 und 24 Prozent.
  • Der persönliche Kontakt zum Händler und Verkäufer wird immer noch geschätzt: Stationäre Händler, die zusätzlich einen Onlineshop betreiben, können durch einen persönlichen Ansprechpartner im Laden punkten (53 Prozent) und die Möglichkeit, gekaufte Waren im Geschäft zurückgeben zu können, kommt bei 50 Prozent der Befragten ebenfalls sehr gut an.

Katalog und Prospekte bei Frauen immer noch gefragt

Neben der Tatsache, dass Frauen laut dieser Umfrage das Smartphone wenig zur Recherche vor dem Kauf nutzen, dürfte für Onlinehändler die Information, dass Kataloge und Prospekte immer noch gefragt sind, interessant sein: somit wäre eine Ergänzung des Marketingmixes mit Printbeilagen bei Paketsendungen unter Umständen immer noch eine lohnenswerte Investition.

Statistische Verteilung der Smartphone-Nutzung. (Grafik: Otto Group)
Was Frauen wollen: Smartphone-Nutzung im E-Commerce. (Grafik: Otto Group)

Dieser Artikel wurde zuletzt am 11. November 2014 überarbeitet.

Finde einen Job, den du liebst zum Thema iOS, Android

3 Reaktionen
Sascha Schafbuch
Sascha Schafbuch

"..., dass Kataloge und Prospekte immer noch gefragt sind, ..." Vielleicht beruht ein Teil dieser Erkenntnis auch im Auftraggeber der Studie, der einen umfangreichen Teil seines Marketingbudgets in Print investiert.

Antworten

Insomnia
Insomnia

Danke für die Verlinkung. Auch wenn die Erkenntnis, dass Frauen gerne shoppen, egal ob off- oder online, nicht wirklich neu ist ;) [anders kann ich mir den Erfolg von Zalando auch nicht erklären]

Antworten

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen