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The Micro: Günstiger 3D-Drucker sammelt an einem Tag die erste Million auf Kickstarter [Update]

The Micro: Günstiger 3D-Drucker sammelt an einem Tag die erste Million auf Kickstarter [Update]

Der günstige von M3D ist ein voller Erfolg auf . An nur einem Tag konnte bereits die erste Million eingenommen werden.

The Micro: Günstiger 3D-Drucker sammelt an einem Tag die erste Million auf Kickstarter [Update]

Update vom 09. April 2014: Zwischenzeitlich ist der 3-D-Drucker unter dem Namen „the Micro“ auf Kickstarter gelandet und hat in nur elf Minuten das Finanzierungsziel von 50.000 US-Dollar erreicht. Nach den ersten 25 Stunden kam schon die erste Million zusammen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind es bereits mehr als 1,5 Millionen US-Dollar und die Crowdfunding-Kampagne läuft noch bis zum 7. Mai 2014.

Auf Grund des enormen Erfolgs sind die mengenmäßig limitierten Möglichkeiten den kleinen 3D-Drucker besonders günstig zu erhalten, leider bereits ausgeschöpft. Während die ersten Backer das Gerät für 199 US-Dollar erhalten konnten, müsst ihr jetzt mindestens 299 US-Dollar dafür bezahlen. Dafür sollt ihr das Gerät schon Dezember 2014 erhalten können.

3D-Drucker: Hoher Kaufpreis als Einstiegshürde

Es gibt inzwischen dutzende brauchbare 3D-Drucker auf dem Markt für Endanwender. Die größte Hürde für Interessenten, um in den 3D-Druck einsteigen zu können, ist bisher noch der relativ hohe Kaufpreis der Geräte, der sich meistens im Bereich von 1000 bis 3000 Euro befindet. Schon in der Vergangenheit gab es öfters Vorstöße, 3D-Drucker auch deutlich billiger anzubieten.

Der M3D-Drucker ist klein, leicht und günstig. Und bisher leider nur ein Konzept. (Quelle: themicro3d.com)
Der M3D-Drucker ist klein, leicht und günstig. Und bisher leider nur ein Konzept. (Quelle: themicro3d.com)

M3D: Micro 3D Printer druckt kleine Werkstücke

Auch die amerikanische Firma M3D verfolgt dieses Ziel und hat nun auf einer Messe einen neuen Drucker vorgestellt, der ebenfalls auf den Namen M3D (kurz für Micro 3D printer) hört. Das Gerät ist auf den ersten Blick ein Stück kleiner als gängige 3D-Drucker. Druckobjekte können maximal 11 x 11 x 12 cm groß sein. Bei Material und Technik setzt auch der M3D auf das übliche FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling), bei dem PLS- oder ABS-Kunststoff in Form eines 1,75 Millimeter starken Filaments schicht für schicht geschmolzen und auf einen Objektträger aufgetragen wird.

Der M3D wird in fünf Farben und bereits ab 150 Euro für schnelle Kickstarter-Backer verfügbar sein. (Quelle: themicro3d.com)
Der M3D wird in fünf Farben und bereits ab 150 Euro für schnelle Kickstarter-Backer verfügbar sein. (Quelle: themicro3d.com)

Führungen des M3D sind aus Kohlefaser

Um den geringen Preis und auch das geringe Gewicht von nur rund einem Kilogramm des Druckers realisieren zu können, sind die Führungen aus Kohlefaser und nicht aus Metall gefertigt. Das soll laut dem Hersteller auch keinen Einfluss auf die Stabilität oder die Präzision des Druckers haben. Zusätzlich sorgt ein spezieller Mikrocontroller am Druckkopf angeblich für eine besonders genaue Positionierung.

Der M3D wiegt nur ca. ein Kilogramm, weil seine Führungen aus Kohlefaser und nicht aus Metall gefertigt sind. (Quelle: themicro3d.com)
Der M3D wiegt nur ca. ein Kilogramm, weil seine Führungen aus Kohlefaser und nicht aus Metall gefertigt sind. (Quelle: themicro3d.com)

Bisher handelt es sich beim M3D nur ein Konzept. Ab März möchte die Firma eine Crowdfunding-Kampagne auf Kickstarter anschieben, mit deren Hilfe das Produkt Realität werden soll. Dabei soll es für die ersten Backer einen Drucker bereits für 200 US-Dollar (etwa 150 Euro) geben. Der reguläre Preis in der Crowdfunding-Kampagne soll 300 US-Dollar (etwa 220 Euro) betragen. Der Drucker wird in fünf Farben erhältlich sein. Ein Lieferdatum nennt der Hersteller noch nicht.

via www.golem.de

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7 Antworten
  1. von Mario am 18.02.2014 (10:37 Uhr)

    Aus dem meisten 1000 EUR Drucker kommt ja meist nur grenzwertiger Schrott.

    Fällt wohl eher in die Kategorie Döner-Copter: Einfach mal was behaupten, ob es machbar oder sinnvoll ist, spielt keine Rolle, es gibt ja genügend Schreiblinge, die jeden Mist übernehmen.

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  2. von Gumpelmaier Wolfgang am 18.02.2014 (14:44 Uhr)

    Spannend finde ich, dass noch vor der Crowdfunding-Aktion schon so viele Medien darüber berichten. Was dann erst abgehen wird, wenn die gestartet sind :)

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  3. von Karsten.Peters am 18.02.2014 (23:32 Uhr)

    @Mario: eigentlich sind gewisse Postings keinen weiteren Kommentar wert, aber die "kritiklosen Schreiblinge" können wenigstens fehlerfrei Deutsch. Und nein; ich bin kein Journalist!

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  4. von filamentworld am 19.02.2014 (13:04 Uhr)

    Es wird langsam Zeit dass sich mal wieder einer diesem Projekt annimmt. Ich denke dass es in naher Zukunft mehrere 3D Drucker in dieser Preisklasse geben wird.
    Der erste der es schafft einen "vernünftigen" Drucker in diesem Preissegment auf den Markt zu bringen, wird mit Sicherheit sehr erfolgreich und den ganzen Markt damit umwerfen.

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  5. von Gehäuse am 09.04.2014 (16:47 Uhr)

    Waren die Drucker von Pearl nicht auch unter 1000 Euro ?
    Genau so wichtig wären Quellen für Teile.
    Evtl will eine Verwertungsgesellschaft Gebühren. Siehe Kopierer.

    Jeder Stadtteil sollte einen oder mehrere Drucker haben. Für Privatpersonen ist das eher eigentlich zu teuer. Die Gemeinden würden die verschiedenen Drucker dann untereinander rotieren. Bürgerinitiativen würden es crowdbasiert finanzieren und ein paar Prozent Gebühren die Kosten wieder reinspielen.
    Dienstleistungen gabs früher mal viel mehr, heute vielleicht nur noch Haare Schneiden. Sowas müsste wieder zurück-kommen. Bei vielen kleinen Dingen sind die Versandkosten leider zu hoch oder die Hersteller verlangen zu viel für die Ersatzteile. Da wäre "3D-Drucken in der Nähe" schon ganz nett.

    Mischformen wie Quader zusammenstellen/zusammenkleben und dann die Details drandrucken bzw. Teile wegfräsen würden das Drucken verschnellern.
    Auch kann man vieles Flach cuttern (Holz, Plastik, Linoleum, PVC, Blech...) und dann zusammenbiegen oder zusammenstecken. Beispielsweise Raspberry-PI-Gehäuse.

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  6. von Julian am 10.04.2014 (17:01 Uhr)

    Gefühlt wird jeden Monat ein neuer, bahnbrechenderer und günstigerer 3D-Drucker gefunden... warum hört man nach der Fundingphase nix mehr von den Geräten? Doch nur alles mehr Schein als Sein?

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  7. von Spreadforms am 09.04.2015 (01:44 Uhr)

    Das ist schon ein wirklich geiles Teil. Sehr elegant aus einem Guss. Können sich andere eine Scheibe von abschneiden.

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