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Mac-Trojaner „Flashback“: Selbst Cupertino gehört zum weltweiten Botnet

Mac-Trojaner „Flashback“: Selbst Cupertino gehört zum weltweiten Botnet

Der Mac-Trojaner „Flashback" hat bereits über 600.000 Macs infiziert, mittlerweile sollen sogar Rechner am Apple-Hauptsitz in Cupertino zum Botnet gehören. Mit einigen wenigen Befehlen findet ihr heraus, ob euer ebenfalls befallen ist und was ihr im Fall einer Infizierung unternehmen könnt.

Mac-Trojaner „Flashback“: Selbst Cupertino gehört zum weltweiten Botnet

ArsTechnica berichtet, dass ein russisches Antiviren-Unternehmen mehr als 600.000 Macs aufgespürt hat, die von der BackDoor.Flashback-Version des Trojaners betroffen sind. Dabei sind 56,6 Prozent der befallenen Macs in den USA. In Deutschland hat sich der noch nicht merklich ausgebreitet. Lediglich 0,4 Prozent (und damit etwa 2.000) der betroffenen Rechner stehen in Deutschland. 274 infizierte Macs konnte das russische Antiviren-Unternehmen in Cupertino ausmachen.

Sorokin Ivan von Dr.Web informierte über Twitter zum Mac-Trojaner „Flashback" .

Mac-Trojaner „Flashback" treibt seit 2011 sein Unwesen

Der Mac-Trojaner „Flashback" ist kein Unbekannter. Bereits seit September 2011 tauchen immer wieder neue Versionen des Schädlings auf. Die Schadsoftware kann man sich einfangen, wenn man kompromittierte Websites besucht. Einige Versionen gaben sich als Installationspaket für den Flash Player aus. Vertraut der Anwender dem Wolf im Schafspelz, kam es im Rahmen der Installation dazu, dass eine Hintertür in Safari eingerichtet wurde. Die aktuelle Version von „Flashback" nutzte eine nicht von gepatchte Sicherheitslücke in Java.

Mac-Trojaner „Flashback" dingfest machen

Oracle hatte die Lücke bereits im Februar geschlossen, aber Apple hat erst jetzt reagiert und in dieser Woche einen Patch veröffentlicht. Wenn ihr Bedenken habt, einer eurer Macs könnte infiziert sein, könnt ihr nach dem Mac-Trojaner „Flashback" mit einer Anleitung von F-Secure suchen. So sieht das Ganze aus, wenn der Rechner nicht befallen ist:

Hat man sich den Mac-Trojaner „Flashback" nicht eingefangen, weiss man dies bereits nach Eingabe von zwei Befehlen im Terminal.

Bildnachweis für die Newsübersicht: [nivs] / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA

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4 Antworten
  1. von Hans am 05.04.2012 (11:49 Uhr)

    Gibt es schon Neuigkeiten, wie Apple darauf reagieren wird?

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  2. von ben_ am 05.04.2012 (14:50 Uhr)

    Also Jungs, da hättet ihr euch ja wenigsten mal die Mühe geben können die Anleitung zu übersetzen / erläutern …

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  3. von Jens am 05.04.2012 (17:40 Uhr)

    Solangsam kommen immer mehr Trojaner und Viren für den Mac. Wenn ich da an die gute alte Zeit denke... früher wars viel einfacher. Grüße aus Freiburg

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  4. von Jens am 05.04.2012 (20:23 Uhr)

    Ich bin clean!

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