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Startups

Erfolgreiches Ende: Warum wir Neustart nicht weiterführen

    Erfolgreiches Ende: Warum wir Neustart nicht weiterführen

Warum wir Neustart nicht weiterführen (Screenshot: yeebase)

Am 15. April haben wir – yeebase, der Verlag hinter dem t3n-Magazin – mit Neustart einen neuen Print-Titel herausgebracht. Jetzt ist die Entscheidung gefallen: Wir werden Neustart nicht fortführen. Warum wir trotzdem zufrieden sind, erfahrt ihr im folgenden Text.

Zum Preis von 3,90 Euro adressierte Neustart eine breite Leserschaft digital-interessierter Menschen, die sich ohne Business-Bezug mit digitalen Themen beschäftigen wollten. Dabei war es uns wichtig, angesichts der Ereignisse des vergangenen Jahres ein neue Sichtweise aufs Web zu fördern: vor allem kritisch, schließlich hat Edward Snowden im vergangenen Jahr aufgedeckt, dass das Web nicht die grenzenlose und unschuldige Spielwiese ist, für die wir sie seit den 90er Jahren gehalten haben. Und trotzdem auch positiv, weil das Netz noch immer ein unvergleichlicher Möglichkeitsraum ist, der fast alle Wirtschaftbranchen und unseren Alltag nachhaltig verändert.

Zahlen, Zahlen, Zahlen

Warum also ein solch spannendes Projekt nicht fortführen? Zunächst einmal ein paar Fakten zum Abverkauf im Handel, über unseren Shop und der digitalen Ausgabe:

  • Im Handel sind circa 7.200 Magazine über die Ladentheke gegangen.
  • Über unseren Shop haben wir rund 550 Hefte verkauft.
  • Von der digitalen Ausgabe konnten wir 150 Exemplare absetzen (130 iOS / 20 Android).

Das macht in der Summe ein Abverkauf von knapp 8.000 Magazinen, angepeilt hatten wir den Verkauf von 12.000 Heften. Die Zahlen hätten besser sein können, wir sind aber nicht unzufrieden. Für eine Erstausgabe können sich die 8.000 verkauften Exemplare nämlich sehen lassen – insbesondere vor dem Hintergrund, dass Print-Titel in den vergangenen Jahren nicht gerade mit Wachstum glänzen. Es gilt auch zu bedenken, dass wir im Grunde kein Marketing-Budget in die Hand genommen und Neustart nur über t3n-Kanäle gepusht haben.

Neustart Cover
Rund 8.000 Exemplare konnten wir von Neustart absetzen – davon ürbgiens nur 130 digitale Ausgaben. So viel zur Zukunft digitaler Magazine. (Screenshots: yeebase)

Wenn die Zahlen also in Ordnung waren, warum dann Neustart einstampfen? Zumal wir abseits der wirtschaftlichen Sicht ein überwältigend positives Feedback zu dem Titel erhalten haben. Viel Schulterklopfen, viel „gut gemacht“, viel „endlich ein solches Magazin“ - natürlich auch die eine oder andere kritische Stimme, aber insgesamt äußerst positiv. Das macht die Begründung nicht gerade einfacher.

Neue Marke, neues Glück?

Um die Entscheidung zu verstehen, bedarf es einiger Hintergrundinformationen: Wir sind ein unabhängiger Verlag mit mittlerweile rund 30 Mitarbeitern, der vor neun Jahren das Licht der Welt erblickte und damals die erste Ausgabe des t3n-Magazins herausbrachte. Keine Fremdinvestoren, organisch gewachsen, mit viel Leidenschaft für die Sache. Heute ist das t3n Magazin eine feste Größe in der deutschen Publikationslandschaft und gilt gemeinsam mit dem Online-Auftritt als Leitmedium für Web-Professionals und all jene Personen, die sich täglich mit digitaler Wertschöpfung beschäftigen.

Die Erstausgabe von Neustart ist weitgehend außerhalb unserer gewöhnlichen Arbeitsstrukturen und neben der regulären Produktion des t3n-Magazins entstanden, sprich: in Form von Workshops, spontanen Gesprächen, zwar geplanten, aber immer wieder verlängerten Produktionsphasen und ohne zusätzliche personelle Ressourcen. Experimentierfreudigkeit und Improvisation verbunden mit viel Herzblut und Lust an der Sache haben schließlich dazu geführt, dass am Ende tatsächlich ein bedrucktes Magazin entstanden ist.

Ein Magazin, das – wie wir finden – einen ausgezeichneten Eindruck macht. Die für eine Erstausgabe typischen Schnitzer und Fehler, die vielleicht nicht perfekte Komposition gehören dazu. Insgesamt aber ein Heft, das Spaß macht und gelesen wurde – was das zahlreiche Feedback bestätigt. Und nochmal: auch die Verkaufszahlen sind in Ordnung für eine Erstausgabe.

Einfach machen

Neustart ist eine komplett neue Magazin-Marke, die wir in Zukunft unabhängig von t3n aufbauen, pflegen und ausbauen müssten. Eine Vielzahl zusätzlicher Ressourcen wären nötig, vor allem neue Mitarbeiter sowie zusätzliche Bürofläche – was die Schaffung neuer Arbeitsprozesse und Organisationsstrukturen zur Folge hätte. Neustart in der angedachten Form und mit unserem Qualitätsanspruch weiter zu produzieren und zu betreiben, ist für uns als unabhängiger Verlag also etwas, das wir nicht mal eben so stemmen können. Anders als ein Großverlag, der sechs- bis siebenstellige Summen in ein solches Projekt investiert.

Nun kann man uns vorwerfen, dass wir naiv waren. Wir bringen ja selbst seit neun Jahren ein Magazin heraus und wissen, wieviel Ressourcen und Arbeit ein solches Projekt mit sich bringt. Auf der anderen Seite ist es ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenskultur, Dinge auszuprobieren. Einfach zu machen, auch wenn es anfangs noch keinen genauen Plan gibt; eine Idee mal anzupacken und zu sehen, was am Ende daraus wird; Dynamik zuzulassen, Denkverbote aufzubrechen und herkömmliche Arbeitsstrukturen zu umgehen, auch wenn sie sich seit Jahren als vernünftig und richtig herausgestellt haben. Es ist ein Learning by Doing – und wenn etwas nicht klappt, ist das kein Beinbruch. Im Gegenteil: nur auf diese Weise lernt man dazu. Denn oftmals hilft es mehr, zu wissen, was man nicht kann oder ist, als immer nur auf lupenreine Erfolge hinzuarbeiten.

Fokus

Wir führen Neustart nicht weiter, um uns voll und ganz auf t3n zu fokussieren. Es ist uns wichtiger, wenige Dinge gut zu machen und weiter organisch und nachhaltig zu wachsen, als immer mehr Produkte an den Start zu bringen. Wir loten gerne Grenzen aus, erkennen sie aber auch an, wenn sie erreicht sind. Und am Ende des Tages fahren wir zufrieden nach Hause, ohne dass jeden Abend der Kopf raucht.

In Zukunft wollen wir uns noch stärker auf t3n fokussieren. (Screenshot: yeebase)
In Zukunft wollen wir uns noch stärker auf t3n fokussieren. (Screenshot: yeebase)

Natürlich schmerzt es, Dinge einzustampfen, in die man so viel Leidenschaft und Zeit gesteckt hat. Und es ist ein Hin und Her, ein minutiöser Balanceakt, den es täglich zu meistern gilt: Lass’ ich Projekte zu, die auf den ersten Blick keinen direkten Benefit für die Unternehmensziele mit sich bringen werden? Wer diese Frage immer mit nein beantwortet, läuft Gefahr, auf Dauer die Innovationsfähigkeit und -freudigkeit des Unternehmens aufs Spiel zu setzen. Wer diese Frage zu oft mit ja beantwortet, verliert irgendwann das eigentliche Ziel aus den Augen. Die Goldene Mitte zu finden, ist eine tägliche Herausforderung.

Vollgas auf t3n

Wir haben durch Neustart unheimlich viel gelernt: sowohl was neue Arbeitsprozesse und Workflows angeht, als auch was die Marke t3n betrifft. Wir haben neue Software ausprobiert und vor allem bewiesen, dass Dynamik, Improvisation, Leidenschaft und Spieltrieb außergewöhnliche Dinge entstehen lassen können. Dass wir in der Lage sind, ein solches Magazin zu produzieren. Wir wollen jetzt diese positive Kraft und Energie in t3n stecken und kontinuierlich an der Marke weiterarbeiten, um sie Stück für Stück besser zu machen und voranzutreiben. Und uns trotzdem jederzeit die Freiheit nehmen, zu experimentieren und Dinge auszuprobieren. Learning by doing eben.

Was meint ihr? Was haltet ihr von unserer Entscheidung?

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30 Reaktionen
Hahn
Hahn

Ich war gerade 2 Wochen im Urlaub und habe das Heft noch am Flughafen gekauft. Im Urlaub habe ich dann wirklich jeden Artikel gelesen und war sehr positiv überrascht! Gleichzeitig hatte ich aber auch Bedenken, ob die Qualität bei einer monatlichen Ausgabe aufrecht erhalten werden kann (wenn man ehrlich ist, bleiben vermutlich aktuell nur ca. 50% übrigen, streicht man die Seiten auf denen ein Bild vollflächig gedruckt ist und Werbung weg).

Das es nur bei dieser einen Ausgabe bleiben soll, finde ich jetzt um so enttäuschender und würde mich über ein Ausgabe pro Quartal freuen. Vielleicht findet Ihr ja doch eine Option.

Ich drücke die Daumen!

Antworten
Christian
Christian

Ich schliesse mich Arne an und würde mir eine häufigere Erscheinungsweise von t3n bei etwas niedrigerem Umfang wünschen.

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Robert
Robert

Warum macht ihr Neustart nicht einfach zu einer Kolumne im t3n?

Antworten
Phil
Phil

Schade, habe das gar nicht mirbekommen. Klingt aber echt interessant. Ich werde auf jedenfall die einzige Ausgabe noch bestellen.

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neontrauma
neontrauma

Das war dann wohl eher ein Lean Shutdown als Startup... ;)

Schade, war mein erster Gedanke. Und: ein bisschen irritierend. Schließlich habt ihr ja nicht mal eben nur zwei, drei Tage Arbeit in einen Entwurf gesteckt und geschaut, welche Resonanz es vom Markt gibt, sondern ihr habt den ganzen Prozess für ein verhältnismäßig umfangreiches Printmagazin durchgezogen... nur um es dann doch einzustellen? Warum dafür dann extra ein eigenes Produkt launchen und die neuen Workflows nicht einfach bei der t3n ausprobieren? Hmm.
Anyway, ich fände es spannend, wenn ihr in der t3n über eure Erfahrungen und Erkenntnisse näher berichten würdet.

Antworten
Manfred
Manfred

Wie schon das eine oder andere Mal erwähnt: Vielleicht könnt ihr eine Rubrik/Kolumne/whatever "Neustart" im t3n-Magazin einbauen. So würden die Themen aus Neustart weiterleben. :-)
Alles Gute, ihr macht einen tollen Job!

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Andreas Lenz

@jati: print vs. digitial spielt im rahmen unserer entscheidung keine große rolle. deine sehr digital gedachte sichtweise kann ich gut nachvollziehen und mag auf einige oder auch auf viele zutreffen.

bei t3n ist print, mit stetig mehr als 300 neuabonnenten pro monat, weiter wachstumstreiber. online sind wir reichweitentechnisch mit mehr als 2 millionen besuchern pro monat ebenfalls gut unterwegs. mobile sind es inzwischen mehr als 1 million (fast unvermarktete) PIs, bei facebook über 70.000 fans. die wichtigsten anliegen sind: die marke t3n klarer fassen, qualität verbessern, sinnvoll wertschöpfen (siehe mobile vermarkung), kanalübergreifend unterwegs sein. in den genannten bereichen gibt es viele chancen und verbesserungsmöglichkeiten inkl. fertiger pläne, so dass eine weitere marke "neustart", wie auch immer geartet, die fokussierung auf t3n stören würde.

auch wenn es nach außen naiv wirken mag, ist die einstellung von neustart bzw. "konzentration und verzicht", aus unserer sicht das beste rezept um fokussiert den t3n zukunftsweg beschreiten zu können.

eine medienmarke in festen formaten und systemen wie CMS, magazin-app/digitale ausgabe, print magazin, podcast oder konferenz zu denken, entspricht nicht unserer vision. es geht uns darum, kanalübergreifend präsenz, information und filter sowie interaktions- und kommunikationsmöglichkeiten anbieten zu können.

natürlich ist eine fehlende digitale ausgabe ein wichtiger, aber auch lösbarer baustein, der im gesamtkontext und aus vermarktungssicht priorisiert werden muß. die medienmarke t3n gesamtheitlich und kanalübergreifend zu entwickeln, zu strukurieren, nachhaltig wachsen zu lassen, zugänglich zu machen und dabei alle puzzleteile bestmöglich zu verzahnen und wertzuschöpfen, steht im vordergrund. dies wird wohl noch ein paar wochen dauern. zum glück... ;) 100% eigenfinanziert kann man parallel nicht alle chancen und ideen umsetzen, vielleicht ist das am ende auch gesund und gut so...

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jati
jati

Erst einmal finde ich klasse, dass ihr so etwas wie „Neustart“ einfach mal gewagt habt. Habe mich auch sehr gefreut, da eine Kolumne beisteuern zu dürfen. Und dass es von einem Magazin nur eine Testausgabe gibt, ist in der Branche vollkommen normal. Von einem negativen Signal oder ähnlichem kann da also keine Rede sein.

Den kleinen Seitenhieb „So viel zur Zukunft digitaler Magazine“ in der Bildunterschrift kann ich so natürlich nicht ganz verstehen ;) Ich weiß, dass Luca und ich da unterschiedliche Sichtweisen haben, aber eines stimmt eben auch: Leute haben am Tag dieses Artikels parallel fast 1 Mio. Euro per Crowdfunding für ein digitales Magazin eingesammelt – die Krautreporter. So viel zur Zukunft digitaler Magazine ;)

Eines kann man eben nicht oft genug sagen: Ein digitales Magazin muss digital geboren sein. Man macht ja auch kein Fernsehen, in dem man Radiosendungen abfilmt – das ist zwar technisch möglich und auch schön einfach, aber es nutzt halt die Möglichkeiten des Mediums nicht.

Aber vielleicht arbeitet ihr ja eh an so etwas. Fände ich schon klasse :) Wir stehen da erst ganz am Anfang der Entwicklung und entsprechend gibt es da noch irrsinnig viele Chancen :)

Antworten
mp
mp

Also, liebe Leute von t3n,
ihr könnt verdammt coole Printsachen erstellen. Dafür: Hut ab! Jedes einzelne eurer Machwerke lese ich gerne, bietet viele Infos und ist optisch 1A gemacht. (t3n bietet das Beste, was mir seit meiner Studienzeit wieder in die Finger gerät)
Aber rechnen und Projekte mit Augenmaß planen, könnt ihr anscheinend nicht. Schade. Sonst hättet ihr vor Start von Neustart etwas besser kalkuliert, eine nicht von Beginn an wirtschaftlich lukrative Einführungsphase eingeplant und ein realistisches sowie sinnvolles Marketingbudget fest im Projektpaket mit eingeschnürt. Leider gehört auch Durchhaltevermögen mit zu den Voraussetzungen, die Erfolg mitunter einfordert.

Ich freue mich dennoch auf eure neuen Ideen - hinfallen, aufstehen, weiterlaufen...

Antworten
Bastian Waidelich
Bastian Waidelich

Das Magazin habe ich (noch) nicht gelesen aber ich bin mir sicher, dass es mehr Qualität und Style hat als die meisten anderen Zeitachriften für diese Zielgruppe. Insofern natürlich schade, dass es so schnell eingestellt wird.
Abgesehen davon finde ich Euren Weg mutig und für unsere Zeit auch richtig: Viel ausprobieren und auf die Euch wichtigen Projekte fokussieren.
Ich bin schon gespannt auf das nächste große Ding!

die Kickstarter-Idee finde ich grundsätzlich aber auch ganz charmant ;)

Antworten
Clemens
Clemens

Für mich kommt der Rückzug eindeutig viel zu schnell und ist ein komplett falsches Signal an die Branche von der Ihr letztendlich selber lebt. Wenn ihr schon nach so extremst kurzer Zeit wieder schließen müsst, dann gebt doch bitte zu, dass ihr falsch kalkuliert oder sonst einen Bockmist gebaut habt. So können andere lernen -also von dem partizipieren, was gerade ihr am Meisten propagiert.
Weiterhin baut ihr mit diesem Verhalten sicherlich jedem unqualifiziertem Deppenunternehmen und zukünftigen, digitalen Wegelageren den Pfad, die mal - gerne auch kurz - ein paar Euro abzocken möchten. Oder seit ihr zwisch3enzeitlich selber in dieser Ecke? Ein Verhalten, dass für ein Online-Magazin glaubhaft wirken will, letztendlich unglaubhaft wirkt. Tipp: Lest doch einfach noch einmal eure eigenen Artikel des letzten Jahres oder .............(tbw=thinkingbeforewriting).....!

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FM
FM

Sehr sehr schade. Ich hatte mich auch schon auf die nächste Ausgabe gefreut und hätte sofort abonniert. Endlich mal wieder ein Magazin bei dem 95% der Artikel wirklich gut waren.

"Kickstarter"? 5.000 Vorbestellungen der nächsten Ausgabe bis 1.8. und ihr macht weiter!?

Antworten
gwergv
gwergv

Dieses um den heißen Brei reden..... im Endeffekt hat es sich nicht ordentlich genug verkauft und das wars.

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Stefan
Stefan

Habe durch diesen Beitrag erst vom Magazin erfahren. Schade, klingt thematisch nach genau dem Rahmen den ich schon lange in der deutschen Zeitschriftenlandschaft vermisse. Hätte sie mir sicher gern regelmäßig gekauft.

Antworten
Thorsten Claus
Thorsten Claus

Ich frage mich, wieso Ihr schon nach einer (erfolgreichen) Ausgabe die Flügel streckt. Zudem hätte ich gedacht, dass das Team der t3n ein für solch eine Projektfinanzierung auch mal selbst auf eine Crowdfunding-Kampagne setzt.

Ich kann die Entscheidung verstehen, jedoch hätte ich wahrscheinlich selber noch ein, zwei weitere Ausgaben produziert um nicht zu früh die Segel zu streichen.

Antworten
Rico Weigand
Rico Weigand

Ihr habt erwähnt, dass ihr neue Software getestet habt. Mich würde interessieren, welche das ist/war.

Antworten
Nico79
Nico79

Oh, schade, dass das Heft nach nur einer Ausgabe eingestellt wurde. Ich habe die erste (und letzte) Ausgabe wirklich komplett durchgelesen und hatte mich schon auf das nächste Heft gefreut.

Aber vielleicht kann man ja wirklich ein "Neustart-Extra" in jede t3n packen. Muss ja nicht 30 Seiten sein, aber vielleicht zwei, drei Doppelseiten?

Antworten
Valentina
Valentina

Sehr schade! Aber DANKE, dass Ihr Neustart überhaupt ins Leben gerufen habt. Die Artikel waren ein toller Mix aus Information und Unterhaltung!

Antworten
Luca Caracciolo

@Daniel: Der Entstehungsprozess war so dynamisch und am Anfang war noch gar nicht so klar, dass am Ende eine komplett eigenständige Marke entstehen würde. Und anstatt jetzt zwei Verlagsmarken zu führen, haben wir entschieden, uns nur auf eine zu konzentrieren. Wie Andreas bereits sagte: Wir haben bereits jetzt extrem viele Projekte rund um t3n – das reicht für die nächsten Jahre dicke aus.

Antworten
Philipp
Philipp

Dass man es mit einem Print-Magazin über Digitalthemen sehr schwer haben wird, das habt ihr vermutlich vorher gewusst. Ich denke auch nicht, dass in der Sparte noch viel im Print-Bereich funktioniert, unabhängig von der Qualität des Produkts.
Aber schön, dass ihr so ehrlich über das Projekt informiert. Und schick war das Teil auf alle Fälle!

Antworten
JUICEDaniel
JUICEDaniel

Verstehe ich nicht. Und das wusstet ihr nicht vorher, sondern erst jetzt? Also mal ehrlich: Wenn ihr mehr verkauft hättet, hättet ihr ja wohl weitergemacht, oder?

Warum habt ihr also doch nicht weitergemacht, wenn es tatsächlich nicht an der verkauften Auflage gelegen hat?

Antworten
Andreas Lenz

@daniel: fokus, fokus, fokus! wir haben mit t3n einfach so viele spannende pläne, dass diversifizierung über einen zweiten titel diese zu stark bremsen würde.

Antworten
Ich
Ich

@Luca, war schon kurz davor 4000 Ausgaben zu bestellen ,aber wenn die Verkaufszahlen dann doch nicht der Grund waren..... ;-)

Antworten
JUICEDaniel
JUICEDaniel

@ Luca: Wenn es nicht die Verkaufszahlen waren, was dann? (Stehe wohl gerade auf dem Schlauch, sorry - muss die Hitze sein ;) )

Antworten
iwanitoo
iwanitoo

Schade! Aber schöne Stellungnahme! Weiterhin größten Erfolg mit t3n!!!

Antworten
Luca Caracciolo

@Werner: Du kannst noch über unseren Shop auf der Neustart-Website bestellen: http://neustart-magazin.de/

@Daniel: Wie im Artikel beschrieben, waren die Verkaufszahlen nicht der ausschlaggebende Grund. Und die Dynamik der Entstehung hat es nicht zugelassen, einen Plan für vier Ausgaben aufzustellen – sondern erstmal einfach zu machen und zu schauen, was am Ende passiert. Das war eine sehr intensive Phase des Machens. Langfristigere Planungen hätten diesen sehr kreativen Prozess eher gestört.

Antworten
Arne
Arne

Schade um den schönen Titel. Wenn Ihr jetzt alle Energie wieder in das t3n steckt wäre eine zweimonatige oder monatliche Erscheinungsweise schön.

Antworten
Werner
Werner

Irgendwie bekomme ich ich jetzt mit, das es da so was gab..
Habt ihr nicht noch ein Exemplar über? (Bezahle ich natürlich)
Wie wäre es als Beilage zu t3n?

Antworten
Trakonor
Trakonor

Neustart war und ist ein klasse Format und meines Erachtens eine tolle Ergänzung zur t3n.
Dass es keine regelmäßige Publikation wird, finde ich persönlich schade; aber wer die Gründe dahinter nicht versteht, trägt meiner Meinung nach Scheuklappen.

Ich mache hier jetzt mal einen gewagten Vorschlag:
Warum nicht Neustart als unregelmäßige Ergänzung oder Beilage zur t3n fortführen, um auch Themen abzudecken, die nicht zur Komposition der eigentlichen Ausgabe gepasst hätten?
Der Entstehungsprozess mit Workshops etc könnte bleiben und das Format stirbt nicht ganz.
Würde zumindest mich freuen...

Antworten
JUICEDaniel
JUICEDaniel

Als jemand, der selbst gerade mit SHIFT versucht, ein Printmagazin auf den Markt zu bringen, bedauere ich eure Entscheidung sehr - kann sie aber durchaus nachvollziehen.

Auch ich habe mir natürlich gleich eure Erstausgabe gekauft und einige nette Ansätze entdeckt. Nun wundere ich mich aber zugegebenermaßen doch ein wenig, dass ihr Neustart so schnell wieder einstampft.

Aus eurem Artikel lese ich im Grunde nur einen einzigen Grund heraus, der dazu geführt hat: Ihr habt zu wenig Ausgaben verkauft.

Einerseits finde ich es schön, dass ihr den Mut habt, gewisse Dinge einfach mal auszuprobieren. Andererseits finde ich es schade, dass ihr euch nicht mehr Gedanken im Vorfeld gemacht habt, wie ihr zumindest mal vier Ausgaben produzieren könntet. Dann kann man doch viel aussagekräftigere Schlüsse ziehen als jetzt, oder?

Liebe Grüße aus Bonn,
Daniel

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