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Magento erhält millionenschwere Finanzspritze aus China

    Magento erhält millionenschwere Finanzspritze aus China

Magento will mit Geld aus China seinen Cloud Service ausbauen.

Die Hillhouse Capital Group investiert in Magento. Mit dem Geld sollen Sales, Marketing und Kundenservice ausgebaut werden. Zudem will Magento neue Produkte entwickeln und Firmen zukaufen.

Die Finanzspritze soll über 700 Millionen US-Dollar betragen. Hillhouse kooperiert bei dem Millionen-Investment mit dem Magento-Management-Team und dem aktuellen Investor Permira Funds, der weiterhin eine Mehrheitsbeteiligung an dem Unternehmen hält. Hillhouse wird zwei Sitze im Aufsichtsrat von Magento erhalten.

Magentos CEO Mark Lavelle sagte, das Geld des chinesischen Investors Hillhouse soll helfen, die wichtigsten Ziele von Magento für 2017 und darüber hinaus zu unterstützten: globale Expansion und Verbesserungen an der Cloud-Version von Magento, die das US-Unternehmen 2016 ausrollte. Investiert werden soll in Personal für den Vertrieb, den Kundenservice und das Account Management, um Kunden in Zukunft beim Einrichten und Verwalten ihrer Magento-Software besser beraten zu können.

Magento Marketplace: Apps für den Online-Shop

Im April startete Magento Marketplace, ein Forum, in dem Magento-Händler auf E-Retail-Dienste von Anbietern, die von Magento getestet werden, zugreifen können. Magento Marketplace ist eine Weiterentwicklung des früheren Magento Connect. Es bietet Händlern die Möglichkeit, neue Funktionen schnell in ihre Website einzubinden - einschließlich Social-Media-Plug-Ins, Personalisierungs-Tools und Zahlungsdienstleistungen, ohne das das System komplett neu programmiert werden muss. Im Gegensatz zu Magento Connect müssen Erweiterungen in Magento Marketplace einen Freigabe-Prozess und eine Programmiercode-Überprüfung durchlaufen. Damit will Magento sicherhsetellen, dass die Erweiterungen auch wie gewünscht funktionieren. Im November 2016 öffnete Magento Marketplace auch für Händler mit der älteren Magento 1.0 Plattform.

Das Unternehmen bemüht sich zudem, seine Software einfacher nutzbar zu machen. Ein Online-Händler mit relativ einfachen Bedürfnissen kann Magento in Tagen oder Wochen in Betrieb nehmen. Allerdings ist Magento auch so konzipiert, dass die Nutzer sehr komplexe Dinge machen können. Als Beispiel nannte Lavelle die Omnichannel-Shopping-Plattform des Frankfurter Flughafens, die es unter anderem ermöglicht, dass Reisende in der Luft kaufen und am Flughafen die Ware abholen. Angesichts der Logistik-, Sicherheits-und regulatorischen Anforderungen, die ein Flughafen wie Frankfurt - einer der größten Flughäfen der Welt - mit sich bringt, sei das eine komplizierte Aufgabe, betont Lavelle.

Mehrheit nutzt Magento kostenlos

Magento zufolge nutzen mehr als 250.000 Unternehmen weltweit die Magento-E-Commerce-Plattform. 246.000 Händler setzen auf die kostenlose Magento 1.0 Community Edition und 6.600 Händler zahlen für die Magento 1.0 Enterprise Edition. 7.000 Händler haben die Community und Enterprise Editionen von Magento 2.0 kombiniert. Rund 40 Prozent der neuen Magento-Nutzer entscheiden sich für die Cloud-Lösung von Magento. Konkrete Zahlen dazu verriet Magentos CEO Mark Lavelle nicht.

 

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