t3n News Marketing

Mail Next: Wie IBM den geschäftlichen Mail-Verkehr revolutionieren will

Mail Next: Wie IBM den geschäftlichen Mail-Verkehr revolutionieren will

Mit Mail Next will nicht weniger, als unsere Inbox zu revolutionieren. Der Konzern gibt einen interessanten Einblick in seine Pläne. Ob die Inbox-Revolution eintritt, sehen wir ab Mai 2014.

Mail Next: Wie IBM den geschäftlichen Mail-Verkehr revolutionieren will

IBM Mail Next. (Foto: IBM)

Mail Next: Die Oberfläche soll die jeweils wichtigsten Mails und Termine anzeigen. (Bild: IBM)
Mail Next: Die Oberfläche soll die jeweils wichtigsten Mails und Termine anzeigen. (Bild: IBM)

Mail Next: Neue Inbox soll Mail-Flut in den Griff bekommen

Für ein im heutigen Geschäftsbetrieb so wichtiges Werkzeug wie die E-Mail ist unsere Inbox leider viel zu oft nicht mehr als ein Ärgernis. Dabei mangelt es nicht an Lösungsvorschlägen zur Behebung des Problems. Von strikten, firmeninternen E-Mail-Vorgaben, über auf den Nutzer ausgelegte Philosophien wie „Inbox Zero“ bis hin zu technischen Lösungen wie bei der App Mailbox reichen dabei die Lösungsansätze. Eine wirklich zufriedenstellende Lösung scheint es aber nicht zu geben. Glaubt man IBM, könnte sich das aber bald ändern.

Unter dem Namen Mail Next hat der Konzern ein Web-Dashboard vorgestellt, das die wichtigsten Informationen zu E-Mails, Terminen und anstehenden Aufgaben vereinen soll. Ziel soll es sein, die für den derzeitigen Moment wichtigsten Mails anzuzeigen. Dazu werden sie im oberen Rand der Oberfläche nach den Kommunikationspartner sortiert. Vorstellbar könnte aber auch die Sortierung nach einem bestimmten Workflow sein. Außerdem lassen sich E-Mails auf eine Art To-Do-Liste ziehen, die Nutzer ebenfalls immer im Blick haben und nach und nach beziehungsweise zum gegebenen Termin Abarbeiten können.

Mail Next: Nachrichten und Termine auf einem Blick

Um die firmeninterne Kommunikation weiter zu vereinfachen, sollen direkt Informationen über den Mail-Partner angezeigt werden können. Außerdem soll ein Klick auf die Person genügen, um die gesamte Kommunikation mit der betreffenden Person aufzurufen. Dazu zeigt die Übersichtsseite eine Tagesübersicht und anstehende Termine an. Die Verknüpfung von Mail-Aufgaben und dem eigenen Terminkalender auf einer Seite soll dabei die Produktivität der Mitarbeiter erhöhen.

Im Backend soll Mail Next auf IBMs Domino-Software setzen. Eine erste Beta-Version verspricht IBM in Form eines Cloud-Dienstes ab Mai 2014. Generell verfügbar soll die Lösung gegen Ende 2014 sein. Ob Mail Next tatsächlich mit dem E-Mail-Chaos aufräumen wird, bleibt abzuwarten. Allein schon mit der schicken Oberfläche hätte IBM sicher auch auf dem Massenmarkt eine Chance.

via www.theregister.co.uk

Newsletter

Bleibe immer up-to-date. Sichere dir deinen Wissensvorsprung!

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
8 Antworten
  1. von Gerd am 29.01.2014 (16:02 Uhr)

    Ich sag' nur "Google Wave"... DIE Revolution der E-Mail... hüstel...

    Antworten Teilen
  2. von Atilla am 29.01.2014 (17:53 Uhr)

    Der Ansatz ist in jedem Fall interessant und sicherlich einen Test wert. Interessant finde ich die Tatsache, dass sich in den letzten Jahren im Bereich Email & Inbox (mal abgesehen vom angesprochenen Google Wave durch Gerd) so gut wie nichts getan hat - wir sind mittlerweile in der Lage, datenbasiert News auszuspielen, Produkte vorzuschlagen und Werbung auszuspielen, doch niemand wagt sich an die klassische Inbox heran und bringt dort eine coole Innovation.

    Möglich wäre zum Beispiel eine automatische Priorisierung und/oder Kategorisierung der Emails in Abhängigkeit von Empfänger und Inhalt usw. usf. - eine echte Lösung dafür... Bisher noch nicht vorhanden. Oder doch?

    Antworten Teilen
  3. von tpk am 29.01.2014 (19:29 Uhr)

    @ Atila
    Google Mail priorisiert meine Mails erstaunlich treffsicher. Die Mails unter "alles andere" mache ich nur selten überhaupt auf.

    Aber für ein gutes Email-Tool besteht tatsächlich ne Menge Luft nach oben. Wird mir aber auch erst durch die Lektüre des Artikel klar. Einige der beschriebenen Features klingen spannend.

    Antworten Teilen
  4. von Oliver Sielemann am 30.01.2014 (00:11 Uhr)

    Wenn ich lese : "soll dabei die Produktivität der Mitarbeiter erhöhen." muss ich mal nachfragen , O Ton oder Tn3 Translation Error ?

    Antworten Teilen
  5. von Heiko Schwarz am 30.01.2014 (08:36 Uhr)

    ..muss man(n) da dann auch replizieren? :)

    Antworten Teilen
  6. von Hakan Yilmaz am 30.01.2014 (08:38 Uhr)

    Hilfe,
    noch ein !noch! schlechteres Lotus Notes. Tut mir leid, die Revolution nutze ich schon, aber IBM soll mal machen.

    Antworten Teilen
  7. von Markus Kruggel am 30.01.2014 (10:52 Uhr)

    Man darf gespannt sein, wie IBM das "Mail" in Mail Next definiert. Trennt man Mailnachrichten von anderen Nachrichten der gleichen Person? Muss man die Oberfläche wechseln, wenn ich Beiträge eines von mir gemerkten Nutzers auf anderen Plattformen (insbesondere des IBM Ökosystems!) zu Gesicht zu bekommen, wäre das noch nicht mal ein "Revolutiönchen".
    Bisher hört sich das mehr nach "Outl**K Heute 2.0" an.

    Antworten Teilen
  8. von B.Bachinger am 30.01.2014 (14:39 Uhr)

    @Atilla @tpk Es gibt auch auf Basis von Outlook schon sehr gute Unterstützung. Einfach mal nach yourMAIL googeln ;-)

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema IBM
Quantencomputer für alle: IBMs Cloud macht’s möglich
Quantencomputer für alle: IBMs Cloud macht’s möglich

IBM macht ihren Quantencomputer über die Cloud zugänglich. So soll jeder die zukunftsträchtige Technologie schon heute für Experimente nutzen können. » weiterlesen

Mehr Sicherheit in der Cloud: IBM führt Blockchain-Services ein
Mehr Sicherheit in der Cloud: IBM führt Blockchain-Services ein

Der IT-Konzern startet eine Blockchain-Offensive und bietet ab sofort Dienste für den Einsatz der Verschlüsselungstechnologie in der IBM Cloud an. » weiterlesen

IBM und Amazon als Partner: Box speichert Daten jetzt auch in Deutschland
IBM und Amazon als Partner: Box speichert Daten jetzt auch in Deutschland

Der Cloudanbieter nutzt ab sofort die Infrastruktur von Amazon und IBM, um lokale „Box Zones“  in Europa und Asien aufzubauen. » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?