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Mailbox: Neue E-Mail-App funktioniert wie Todo-Liste

Eine neue namens sorgt bereits vor ihrer Veröffentlichung für großes mediales Interesse und Feedback. Mailbox ist dabei nicht nur ein einfacher Mail-Client sondern integriert auch die Funktionalität einer Todo-Liste.

Mailbox: Neue E-Mail-App funktioniert wie Todo-Liste

Das Konzept der E-Mail ist nicht mehr zeitgemäß

Die Macher von Mailbox werden nicht müde, zu betonen, dass die eigentlich ein 30 Jahre altes Relikt ist, und sich seit ihrer Erfindung konzeptionell kaum verändert hat. Deswegen bedürfe es einer neuen Anwendung, die mit den alten Traditionen bricht.

Prokrastination deluxe: Mailbox kann sehr elegant Aufgaben und Mails auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Und in der Tat bricht Mailbox mit mindestens einer Tradition, nämlich der Aufbewahrung und Abarbeitung von E-Mails. Natürlich gibt es technisch schon längst die Möglichkeit, Mails zu kategorisieren und abzulegen. Aber wer nutzt das schon?

Nie mehr Mails vergessen mit Mailbox

Außerdem kennt doch jeder solche E-Mails die nicht sofort erledigt werden, und die anschließend den eigenen Posteingang und den Hinterkopf belagern, bis sie irgendwann aus der Standardansicht zu weit nach unten gerutscht sind und anschließend auch nie wieder gefunden werden.

Ziel: Ein leerer Posteingang

Mailbox verspricht Abhilfe, konzeptionell sollte der Posteingang bei dieser App immer leer sein. Mails können auf drei verschiedene Arten aus dem Posteingang verschwinden. Alle drei Markierungen werden mithilfe von Wischgesten umgesetzt. Entweder eine Mail wird erledigt, gelöscht oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Mailbox kennt drei verschiedene Arten um Mails aus dem Posteingang verschwinden zu lassen.

Um außerdem während des Feierabends nicht genervt zu werden, unterstützt Mailbox auch eine Snooze-Funktion, so dass beispielsweise am Wochenende gar keine Mails empfangen werden können. Dieser erscheinen erst am Montag pünktlich zum Arbeitsbeginn wieder im Eingang.

Eigenes Kommunikationsprotokoll

Abgesehen von diesen konzeptionellen Neuerungen basiert Mailbox auch nicht auf dem normalen IMAP-Standard, sondern auf einem eigenen Kommunikationsprotokoll. Dieses soll zwar deutlich schneller arbeiten als IMAP, bringt jedoch den Nachteil mit sich, dass Mailbox bisher nur mit Gmail-Accounts funktioniert.

Natürlich bietet Mailbox auch eine Thread-Ansicht für Mail-Konversationen.

Die App soll Anfang nächsten Jahres für iOS erscheinen und wird wohl kostenpflichtig sein, ein genauer Preis ist jedoch noch nicht bekannt. Auch über Pläne in Sachen Android gibt es noch keine Auskunft.

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9 Antworten
  1. von Tekl am 18.12.2012 (14:46 Uhr)

    So ähnlich arbeite ich schon mit Apple Mail. Dazu nutze ich die Plugins MailHub und Mail-Act-On. Mit MailHub sortiere ich erledigte Mails per Knopfdruck in einen Ordner „Erledigt“. Das geht sogar mit zugehörigen gesendeten Mails, so dass man die gesamte Mailkommunikation in einem Ordner hat. Mails, die ich noch bearbeiten möchte bleiben im Posteingang und bleiben als ungelesen markiert. Dazu dient Mail-Act-On, denn es kann verhindern, dass eine Mail bei Ansicht als gelesen markiert wird. Mails wo ich noch auf notwendige Rückmeldung warte, markiere ich mittels Leertaste als gelesen. Informative Mails, die ich vielleicht mal lesen möchte, kommen in einen separaten Ordner für Info-Mails. Dank dem lernenden MailHub muss ich mich kaum noch darum bemühen, den richtigen Ordner auszuwählen. So ist mein Maileingang auch immer schön leer.

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  2. von Dominik am 18.12.2012 (14:59 Uhr)

    Funktioniert nur mit Google Mail, funktioniert aber nicht auf Google OS/Android. Aha.

    Die App klingt aber durchaus sehr interessant, würde mir gefallen.

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  3. von rome am 18.12.2012 (15:03 Uhr)

    Es gibt unzählige Add-ons für Gmail & Co, die diese Funktionalitäten und andere zur Verfügung stellen. Mail eine Frage, handelt es sich bei diesem Beitrag um einen gesponsorten Beitrag? Anders kann ich mir das hier gerade nicht erklären.

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  4. von Florian am 18.12.2012 (15:18 Uhr)

    Puh, das hält sich mit seiner Innovationskraft aber in Grenzen. Inbox Zero mit Wischgesten. Nicht das das nicht super wäre, aber dafür brauch ich keine extra App.

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  5. von ralf.heinrich am 18.12.2012 (15:18 Uhr)

    Sieht ja nett aus. Zahlen würde ich dafür wohl auch. Aber Gmail only ist ein K.O.-Kriterium. Schade.

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  6. von Sven am 18.12.2012 (17:11 Uhr)

    Schön. Tolle Idee.
    Aber wieso gibt es solche "smarten" Apps nicht für mein Desktop OS? Ich möchte so etwas auf meinem Mac oder auch auf meinem Windows PC nutzen. Diese tollen u. schicken Apps werden anscheinend nur noch für iOS auf den Markt gebracht.

    ps: Bei Windows scheitert es schon an einem anständigen Twitter-Client (Meine Meinung™).

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  7. von Tweak90 am 19.12.2012 (10:58 Uhr)

    Auf Anfrage zum Android Support:

    "HI Tweak90!

    To start, Mailbox will be for iPhone only, but we will be adding platforms as we grow! Thanks so much for your support!

    Best,
    Kristen"

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  8. von Olaf am 19.12.2012 (16:16 Uhr)

    Hat wieder mal 5 Tage gedauert, das bei The Verge abzuschreiben...

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  9. von Tekl am 19.12.2012 (16:53 Uhr)

    Sicher ist eine E-Mail eine ToDo. Sie muss gelesen, und ggf. bearbeitet und beantwortet werden. Das sind alles Tätigkeiten, die irgendwann auszuführen sind. Dass sich eine Mail noch in weitere ToDos unterteilen kann, steht auf einem anderen Blatt. Apple hat das ja vor einigen Version ermöglicht, ToDos innerhalb einer Mail zu erzeugen.

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