Gesammelte Daten zur Verbreitung von Tier- und Pflanzenarten
In der aktuellen Betaversion von Map of Life sind bereits 30.000 Tier- und Pflanzenarten enthalten, viele weitere sollen folgen. Nutzer können, wenn sie sich über eine bestimmte Gattung informieren wollen, den Begriff (Englisch oder Latein) in die Suchmaske eingeben. Sofort erhalten sie weiterführende Infos und können sich anzeigen lassen, wo auf der Erde die gesuchte Art auftaucht. Umgekehrt lassen sich auch Punkte auf der Weltkarte anklicken um zu erfahren, welche Arten auf diesem Fleckchen Erde vorkommen.
Bisher beschäftigten sich nur Wissenschaftler mit dem Projekt. Langfristig könnte daraus aber ein Wiki entstehen, das von Nutzern ständig erweitert wird und sich aus Crowdsourcing-Daten speist. Genau dies hat das Team um Professor Walter Jetz vor: Die Map of Life soll es langfristig als mobile App geben, mit der interessierte Menschen location-basierte Daten übermitteln können. Dies soll nicht nur die bisher bekannten Tier- und Pflanzenarten auf einer Plattform bündeln, sondern auch wertvolle Erkenntnisse darüber liefern, wie diese auf Klimaveränderungen und andere Einflüsse reagieren: Mit der Map of Life wollen die Wissenschaftler eine dynamische und präzise Quelle schaffen, die auch den Wandel der Arten dokumentiert, so The Verge.
„The world's most amazing field guide"
Ein imposantes Anwendungsbeispiel für den konkreten Einsatz der Daten liefert der Wissenschaftler Robert Guralnick in einem Interview mit GOOD: „When you go to the national parks or out exploring, you had at your fingertips something that was not just a static book but the world's most amazing field guide that changed and that you could contribute to.“
Auf jeden Fall ist „Map of Life“ ein weiteres Crowdsourcing-Projekt, das eindrucksvoll aufzeigt, was die gesammelte Schwarmintelligenz leisten kann – sowohl auf wissenschaftlicher Ebene als auch im praktischen Einsatz. Ein ähnlich imposantes Projekt fand in Japan nach der Reaktor-Katastrophe statt, als im ganzen Land mittels Crowdsourcing die lokalen Strahlenwerte gemessen wurden und zügige Maßnahmen ermöglichten. Und beim Projekt whatsinourair.org sorgten Nutzer per Smartphone-App dafür, dass die Luftverschmutzung in Portlands Stadtteilen erhoben wurde.
Teaser: Foto: BinaryApe / flickr.com, Lizenz: CC-BY


![Google Maps: Kommendes Redesign bringt völlig neuen Look [Update]](http://t3n.de/uploads/t3n-news-post-463505_google_maps_medium.jpg)







von Mash Up 18.05.2012 (14:45Uhr) 1.
Die offizielle ArtenFinder-App ist leider nicht so cool und für Anfänger vielleicht nicht ganz optimal.
Man müsste Tiere fotografieren, filmen oder Sound aufnehmen können. Wenn es eine Google-HTML5-App dafür gäbe, wäre das nicht schlecht. Dafür müsste HTML5 (oder diese Apps-Helfer-APIs) aber Zugriff auf die Kameras-Fotos, Ton und Videos ermöglichen.
Gamification wäre auch sinnvoll, sollte aber nicht dazu führen, das man Tiere woanders fotografiert als wo sie herkommen. Es geht ja nicht nur darum, wo die Tiere (Pflanzen übrigens auch) auftauchen sondern auch wann im Jahr.
Manche Pflanzen und Tiere sind ja auch böse, meldepflichtig und müssen vernichtet werden. Auch dabei würde sowas helfen. Allergiekranke würden es danken. Das man am Surfbrett per Handy den Algen/Quallenschwarm verpetzt sollte ganz normal werden. Das man weiss wie der Regen läuft weil Google die privaten Regenmelde-Stationen auf der Map anzeigt, ebenso. Fahrradtouren wären dankbar um solche Infos wie Regenlöcher bzw. ob es lohnt, die Regenkleidung anzuziehen.
Und weil das keine Supermodels sind, die stundenlang stillstehen können, ist es oft einfacher, Tiere in Bewegung (also meist beim Weglaufen) zu filmen oder Ton aufzunehmen obwohl man das Tier gar nicht sieht. Die Bestimmung muss man bei Artenfinder auch selber machen. Es sollte klar sein, das die Crowd das oft besser kann. Das "richtige" Erfasser die Daten dann offiziell überprüfen und bestätigen (oder auch nicht) sollte klar sein.
An mindestens einer Stelle wird "Crowdfunding" benutzt wo wohl Crowdsourcing gemeint ist. Funding ist wohl Finanzierung. Sourcing ist Erfassung. Und Mobil ist und muss es nicht immer sein. Bruno den Bär oder Kalli den Kaiman oder Klara die Kuh will man realtime per Twitter-Status-Upgrades "jagen" und sich als Handy-Crowd "zusammenrotten". Aber andere Sachen wie Temperaturen, Sonneneinstrahlung u.ä. kann man minütlich per Iphone von der Fahrradtour melden oder statisch zu hause erheben oder seine Jogging-Daten realtime twittern. Das geht fliessend ineinander über. Viele Apps erwarten ja auch eine US-Amerikanische WiFi-Versorgung wo in Deutschland viele Gebiete bestenfalls EDGE haben und am Monats-Ende nur 56k drin sind weil die Tapeflat alle ist und die Handyshops in jedem Dorf keine WiFi-Tarife anbieten. Da kann man mobil nur erfassen und zu Hause per WiFi hochladen.
Schade das US-Profs das wieder machen, weil hier das Environment nicht grade Programmierer-Freundlich ist.
Ich würde ja kostenlos eine Falschparker-Melde-App programmieren oder wo man tote Tiere an der Straße oder umgeknickte Schilder oder Müllentsorgung oder umgeknickte Äste auf der Straße oder nicht geräumte verschneite Stellen, offene Gullideckel usw. realtime per Handy mal eben fotografiert und den entsprechenden offiziellen Stellen (Feuerwehr, Polizei, Förster...) uploaded. Speziell bestimmte Pflanzen sind wohl ein echtes Problem. Aber den Ärger erspare ich mir. Stattdessen kommt vielleicht in 2-5 Jahren ein Minister auf dieselbe Idee und lässt es für ein paar Millionen Euros programmieren. Diese Lebensmittel-Website hat ja auch schon ein paar hunderttausend Euros gekostet... . Und die elektronische Studentenanmeldung hatte doch auch Probleme...
von Yvonne Ortmann 18.05.2012 (15:46Uhr) 2.
@ Mash up: Ich finde schon, dass "mobile" hier Sinn macht. Es geht ja im Letzten darum, Tiere und Pflanzen zu melden, während man unterwegs ist - beim Wandern, Streunen, Biken...
Danke für den Hinweis mit Crowdsourcing statt Crowdfunding - die Finanzierung hat hier natürlich nichts zu suchen.
von Google Maps legt gegen Apple vor: 3D, Of… 07.06.2012 (11:09Uhr) 3.
[...] Map of Life: Google-Maps-Mashup bringt uns die Natur näher - t3n-News [...]
von 5 Kriterien für ein erfolgreiches Crowd… 08.06.2012 (12:54Uhr) 4.
[...] – bisher noch weitgehend unausgeschöpfte – Potenzial etwa im Mobile Crowdsourcing steckt, zeigt die „Map of Life“, ein Crowdsourcing-Projekt der Universität Yale. Hier soll die Schwarmintelligenz den Forschern dabei helfen, die Verbreitung von Pflanzen und [...]
von “Die Masse machts” – I… 08.06.2012 (15:32Uhr) 5.
[...] – bisher noch weitgehend unausgeschöpfte – Potenzial etwa im Mobile Crowdsourcing steckt, zeigt die „Map of Life“, ein Crowdsourcing-Projekt der Universität Yale. Hier soll die Schwarmintelligenz den Forschern dabei helfen, die Verbreitung von Pflanzen und [...]
von lakazel 11.06.2012 (11:21Uhr) 6.
Die lateinische Bezeichnung kennen nur Fachleute. Englische Bedeutungen sowie eventuelle deutsche Bezeichnungen wären also sehr ungenau. Damit will ich sagen, dass es kritisch ist, dieses Portal auch mit umgangsprachlichen Namen zubeliefern. Arten sind keine Boulevards!
von Mindy Gatesman 24.07.2012 (05:12Uhr) 7.
I hear is usually a lot of whimpering with regards to one thing you may well fix ought to you wasn't also active seeking focus.
von Ernestine Estelle 31.07.2012 (09:23Uhr) 8.
I am truly pleased to appear your posting. Thank you a great deal and i'm writing about forward to create speak to with anybody Water Heater