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Mapsaurus – neue Android-Apps per interaktiver Karte entdecken

Ein kleines Team von Princeton-Studenten will mit dem Dienst Mapsaurus den überschaubarer machen und dabei helfen, zu entdecken, die man im unüberschaubaren Dickicht an Apps womöglich übersehen hätte. Der Service steht sowohl per Weboberfläche am Desktop als auch via zur Verfügung – zurzeit noch im Beta-Status.

Mapsaurus – neue Android-Apps per interaktiver Karte entdecken

Mapsaurus – visuell und strukturierte Aufbereitung von Android-Apps

Mapsaurus ist am gestrigen Freitag an den Start gegangen und wirkt trotz der Frische und seines Beta-Status bereits sehr nutzbar. Die Mapsaurus-Macher beschreiben ihren Dienst als eine Visualisierung des Android-App-Marktes (Google Play), mithilfe dessen man neue Lieblingsgames findet und auch Apps, von denen man nicht einmal wusste, dass sie existieren.

Mapsaurus – so sieht das Angebot aus, wenn man nach „Twitter“ gesucht hat

Mithilfe des Dienstes ist es tatsächlich ein Leichtes, neue Apps zu entdecken und zu stöbern. Surft man die Mapsaurus-Website, erhält der Nutzer auf der Startseite eine Übersicht an Aktivitäten angezeigt, über die man nach bestimmten Apps suchen kann – so hat man beispielsweise die Option, nach Shooter-Apps, News-Apps im Magazin-Format, Simulation von Musikinstrumenten und einer Vielzahl weiterer Vorschläge zu suchen. Darüber hinaus kann der Nutzer auch selbst mithilfe einer Suchleiste nach Kategorien, Apps und Aktivitäten stöbern. Wird ein Suchbegriff eingegeben oder einer der Vorschläge gewählt, erhält man eine Übersicht von vier Apps, die aus der App-Kategorie stammen. Wird auf eine der Apps geklickt, erscheinen seitlich weitere Informationen über die Anwendung. Sowohl die Bewertung aus Google Play, wie auch Screenshots und eine Beschreibung der Anwendung werden angezeigt. Falls man die App laden möchte, steht zudem ein Link zu Google Play bereit.

So sieht Mapsaurus aus, wenn man sich ein wenig durch die Apps geklickt hat – eine interaktive Karte tut sich auf

Wem die Auswahl, die (noch) nicht immer treffsicher passende Ergebnisse zeigt, nicht gefällt, kann entweder erneut die Suchfunktion verwenden oder aber auf eine der angezeigten Apps klicken. Nun erscheinen weitere Anwendungen, die mit der ausgewählten App verwandt oder zumindest eine ähnliche Funktion besitzen. Dies kann man unendlich weiterführen – so entsteht nach einer Weile aus den vorgeschlagenen Anwendungen eine regelrechte interaktive Karte.

Mapsaurus – auch die Android-App kann sich sehen lassen

So sieht die Startseite der Android-App (auf einem Tablet) aus

Wer lieber von seinem Android-Gerät aus nach neuen Anwendungen sucht, kann auch die Mapsaurus-App Zuhilfe nehmen. Diese bietet sogar noch ein weiteres praktisches Feature, denn sie erkennt, welche Apps installiert sind und zeigt diese übersichtlich an. Zum Erkunden neuer Apps können entweder die bereits auf dem Device installierten Anwendungen genutzt werden, oder man lässt sich von vorgeschlagenen „Aktivitäten“ inspirieren oder tippt auf „Try something else“. Hier werden diverse App-Kategorien aufgeführt und es besteht überdies die Möglichkeit, eine manuelle Sucheingabe zu tätigen. Wie auf der Website kann man sich von App zu App hangeln und neue Apps für sich entdecken.

Um das angezeigte Angebot einzugrenzen, lassen sich diverse Filter einstellen. So kann zum einen ausgewählt werden, dass nur Apps empfohlen werden, die eine bestimmte Anzahl an Installationen aufweisen. Zum anderen lässt sich die Auswahl auch nach Bewertung, Preis (kostenlos oder -pflichtig) und nach Altersbeschränkung begrenzen bzw. ausweiten.

Wer auf der Suche nach neuen Apps für seinen Androiden ist, aber gerne seine ausgetretenen Pfade verlassen möchte, sollte sich Mapsaurus näher ansehen. Der Dienst ist trotz seines Beta-Status eine Empfehlung, selbst wenn die „verwandten“ Apps nicht immer ganz passend sind. Sofern die Macher noch hier und dort an der „Feinstellschraube drehen“, könnte der Dienst eine beliebte Anlaufstelle werden.

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Eine Antwort
  1. von Jonas Wendler am 13.08.2012 (10:54 Uhr)

    Das ist doch mal was. Schade ist es nur, wenn man kein Androider ist. Mist.

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