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Marissa Mayer verlässt Yahoo-Board – Unternehmen benennt sich um

    Marissa Mayer verlässt Yahoo-Board – Unternehmen benennt sich um

Yahoo-Chefin Marissa Mayer verlässt den Verwaltungsrat des Konzerns. (Foto: dpa)

Mit dem Verkauf des Webgeschäfts von Yahoo an Verizon soll CEO Marissa Mayer ihre Stellung verlieren und Rest-Yahoo umbenannt werden. Der Deal könnte dennoch platzen.

Nach dem geplanten Verkauf von Yahoo an US-Mobilfunkriese Verizon wird die langjährige Chefin Marissa Mayer den Verwaltungsrat des Unternehmens verlassen, teilte das US-Unternehmen am Montag (Ortszeit) der US-Börsenaufsicht SEC mit.

Außerdem will sich der Internet-Pionier in Altaba umbenennen. Der Verwaltungsrat oder Board ist das mächtige Steuerungs- und Kontrollgremium eines börsennotierten US-Unternehmens, der die Funktionen von Vorstand und Verwaltungsrat eines deutschen Dax-Konzerns vereint.

Der Internet-Pionier kündigte außerdem an, nach dem geplanten Verkauf des Webgeschäfts das verbliebene Unternehmen in Altaba umzubenennen. Altaba wird vor allem aus der Beteiligung an der chinesischen Online-Plattform Alibaba und Yahoo Japan bestehen.

Yahoo-Verizon-Deal könnte noch platzen

Neben Mayer werden auch Yahoo-Mitgründer David Filo und vier weitere Mitglieder das Board verlassen. Mayers Rücktritt sei „nicht durch irgendeine Meinungsverschiedenheit mit dem Unternehmen oder irgendeiner Angelegenheit bezüglich des Unternehmensbetriebs, seiner Grundsätze oder Praktiken“ begründet, heißt es in dem Yahoo-Dokument.

Zugleich gebe es das Risiko, dass Verizon den Deal wegen des massiven Daten-Diebstahls bei dem Konzern platzen lasse, räumte Yahoo ein. Nach Vereinbarung des Verkaufs für 4,8 Milliarden Dollar im Juli wurden zwei Online-Attacken aus den Jahren 2013 und 2014 bekannt, bei denen jeweils die Daten von 500 Millionen und einer Milliarde Yahoo-Nutzer entwendet worden waren. Verizon kündigte bereits an, den Deal auf den Prüfstand zu stellen.

Das neue Board von Altaba wird fünf Mitglieder haben, darunter der aktivistische Hedgefonds-Aktionär Jeff Smith. Smith war zuvor bereits Mitglied des Yahoo-Boards und übte in der Vergangenheit Druck auf das Management des Konzerns aus.

Mit Material von dpa

Mehr zum Thema: Yahoo – Wie das Google der 90er scheiterte

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2 Reaktionen
Nico

So müsste es richtig heißen -> "Außerdem will sich die Firma hinter Yahoo Inc. in Altaba umbenennen. Die Marke Yahoo! selber bleibt erhalten." ...

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Steve J
Steve J

Und 50 Milliarden Dollar waren Jerry Yang vor etwas über 10 Jahren zu wenig. Schade drum. Yahoo ist ein Unternehmen, dass trotz massiven Fehlern erfolgreich war. Einer der größten Fehler war, dass man Ende der 90er den damaligen Kooperationspartner Google nicht günstig gekauft hat. Und danach reihen sich Fehler um Fehler - letztendlich war die damals hochgelobte und heute tief gefallene Marissa Meyer auch nur eine überschätzte Fehlbesetzung.

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