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Marketing

Marketing: So kriegst du die ersten 100 Abonnenten für deinen Newsletter

    Marketing: So kriegst du die ersten 100 Abonnenten für deinen Newsletter

Newsletter. (Foto: lukatoyboy / Flickr Lizenz: CC BY-SA 2.0)

Der eigene Newsletter ist ein wichtiges Marketinginstrument. Der beste Content bringt allerdings nichts, wenn man keine Abonnenten hat.

Newsletter: So kommt ihr zu den ersten 100 Abonnenten

Wir ihr euren Newsletter perfektioniert, um durch hochwertige Inhalte mehr Traffic zu generieren, hat euch unser Kollege Andreas Weck in diesem Artikel über Newsletter-Optimierung erklärt. Wie aber kommt ihr an eure ersten Abonnenten? Einige sehr praktische Einsichten zu diesem Thema liefert der Geschäftsmann Bryan Harris in einem informativen Blogbeitrag. Für uns Grund genug euch seine zehn wichtigsten Ratschläge zu erklären.

1. Verschenkt etwas

Menschen bekommen gerne etwas geschenkt. Außerdem müssen Nutzer ihre E-Mail-Adresse nicht für das vage Versprechen eines interessanten Newsletters herausgeben, sondern bekommen unmittelbar eine Belohnung dafür. Als Geschenk eignen sich beispielsweise selbsterstellte E-Books oder Videos, mit denen ihr euren Newsletter bewerben könnt.

2. Nutzt die Namenszeile

Marketing: Auch in der Namenszeile kann ein Hinweis auf den Newsletter untergebracht werden. (Screenshot: jamesclear.com)
Marketing: Auch in der Namenszeile kann ein Hinweis auf den Newsletter untergebracht werden. (Screenshot: jamesclear.com)

Der zweite Tipp von Harris ist weniger offensichtlich als der Erste aber nicht weniger hilfreich. Die Namenszeile, also der Vermerk auf den Autor eines Beitrags, findet sich bei vielen Blogs unterhalb der Überschrift. Harris schlägt vor, diese um einen Zusatz zu erweitern und mit einem Link zu versehen. Ihr könntet also beispielsweise hinter euren Namen schreiben: „Bekomme regelmäßig Updates über neue Beiträge.“ Der entsprechende Link kann dann zu einer gesonderten Seite zur Anmeldung für euren Newsletter führen. Aus Nutzersicht wäre die Einblendung eines kleinen Popups aber vermutlich sinnvoller.

3. Nutzt ein feststehendes Widget

Ein Widget zur Newsletter-Anmeldung ist eine feine Sache. Bei längeren Seiten haben Nutzer aber schnell daran vorbei gescrollt. Eine Alternative wäre ein feststehendes Widget, das immer sichtbar bleibt, egal auf welchem Abschnitt einer Seite ihr euch befindet.

4. Automatischer Newsletter-Dialog

Die vierte Methode, die Bryan Harris vorschlägt, könnte eure Nutzer zugegebenermaßen stören. Ihr alle kennt diese Methode, um neue Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. Beim Aufruf einer Seite öffnet sich ein Dialog, der euch danach fragt, ob ihr eure E-Mail-Adresse für den Newsletter hinterlassen wollt. Allerdings müssten dann auch eure bestehenden Abonnenten bei jedem Aufruf eurer Seite ein kleines X finden und anklicken, um an eure Inhalte zu kommen.

5. Einen Newsletter-Link in eurer Menüleiste

Die Menüleiste ist je nach Aufbau eurer Seite einer der Punkte, auf die oft angeklickt wird. In dem Fall ist es natürlich nur logisch, auch hier einen Link zu eurem Newsletter einzubauen.

6. Fangt Nutzer ab, die gehen wollen

Der sechste Tipp aus Harris‘ Arsenal öffnet wieder ungefragt ein Popup. Diesmal allerdings erst, wenn der Nutzer vorhat, die Seite zu verlassen. Wenn der Cursor des Nutzers das Fenster verlässt, erscheint der Hinweis auf den Newsletter. Das Ganze nennt sich „exit intent popup“. Ein kostenloses Beispiel dafür inklusive Quellcode findet ihr beispielsweise hier.

7. Kostenloses Bonusmaterial zu euren Inhalten anbieten

Wenn ihr einen informativen Beitrag zu einem Thema geschrieben habt, das eure Leser interessiert, könnt ihr sie mit Bonusmaterial ködern. Harris schlägt vor, am Anfang und am Ende eines solchen Beitrags einen Hinweis einzubauen. Dort soll auf zusätzliches Informationsmaterial hingewiesen werden, das der Leser bekommt, wenn er den Newsletter abonniert.

8. Einlass nur für Abonnenten

Dieser Vorschlag von Harris ist vermutlich der radikalste. Beim Aufruf der Seite werdet ihr aufgefordert, eure E-Mail-Adresse für den Newsletter zu hinterlassen. Andere Möglichkeiten bestehen nicht, was den Einsatz dieser Methode je nach Beschaffenheit eures Projekts mal mehr und mal weniger sinnvoll machen würde.

9. Spezielle Landingpages erstellen

Harris schlägt vor, spezielle Landingpages zu erstellen, auf denen beispielsweise die vom ersten Tipp bekannten E-Books in Verbindung mit dem eigenen Newsletter beworben werden. Diese Landingpages sollen dann gelegentlich über die sozialen Kanäle verteilt werden.

10. Wettbewerbe durchführen

Die letzte Möglichkeit auf die Harris hinweist sind Wettbewerbe. Hier könntet ihr beispielsweise Umfragen durchführen für deren Teilnahme die Besucher etwas gewinnen können. Allerdings müsst ihr die Nutzer natürlich fragen, ob sie darüber hinaus auch in euren Newsletter aufgenommen werden möchten.

Marketing: Weitere Tipps für den perfekten Newsletter

Wie ihr seht, gibt es verschiedene Möglichkeiten um Besucher auf euren Newsletter aufmerksam zu machen. Wenn ihr euch eingehender mit dem Thema beschäftigen möchtet, können wir euch die Artikel „Darum bestellen eure Kunden den E-Mail-Newsletter ab“ und „So gestaltet man Responsive HTML-Newsletter“ empfehlen. Habt ihr Tipps und Ratschläge wie ein Newsletter außerdem beworben werden könnte? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

via www.inbound.org

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3 Reaktionen
Dominik

Nummer 6 ist an sich genial. Wäre auszuprobieren, ob der Besucher dadurch konvertiert. Ich kann mir aber vorstellen, dass wenn man schon wegklicken möchte, sich dann noch in einen Newsletter eintragen möchte. Außerdem kann das auch schnell nerven, da das aufpoppt, wenn man auch nur den Mauszeiger in den Browserkopf bewegt.

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Udo Butschinek

Bei Vorschlag "6. Fangt Nutzer ab, die gehen wollen", bin ich nicht ganz sicher, ob das in Deutschland in jedem Fall so erlaubt ist, oder nicht als Nötigung gilt.

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Markus Gehlken

Speziell im B2B-Bereich lassen sich erfahrungsgemäß auch über das eigene Business-Netzwerk - z.B. über XING (www.xing.com) oder LinkedIn (www.linkedin.com) sehr gut die ersten 100 Newsletter-Empfänger gewinnen.

Mit einem Anschreiben Marke:

Hallo Herr XYZ,
alle 2 Monate versenden wir einen E-Mail-Newsletter, der u.a. über aktuelle Trends und Vorgehensweisen im Social Media-Umfeld informiert und auch immer interessante Tipps und Check-Listen rund um XING / XING-Marketing parat hält. Meine Frage: Dürfen wir Sie in unsere Newsletter-Empfängerliste aufnehmen und wenn ja - an welche E-Mail-Adresse dürfen wir den Newsletter senden? Für eine Antwort bedankt sich schon jetzt ...

Bei einem gut strukturierten Netzwerk antworten 30 bis 40 % der angeschriebenen Personen - viele davon mit Interesse. Und Sie haben mit der Antwort über XING / LinkedIn (machen Sie davon einen Screenshot als Nachweis) auch direkt die schriftliche Bestätigung für die Newsletter-Anforderung. Und die Erfahrung zeigt: Newsletter-Klickraten von 30 bis 50 % bei Kontakten aus dem eigenen Netzwerk sind keine Seltenheit.

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