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Marketing: Wie Facebook Google AdWords angreifen will

Marketing: Wie Facebook Google AdWords angreifen will

Facebook hat auf der Search Expo (SMX) eine kleine aber nicht unwichtige Änderung bei den Facebook Ads angekündigt: Keywords sollen im Laufe dieser Woche in „Likes und Interests“ umbenannt werden. Damit wolle man sich deutlicher als bisher vom Google-Advertising abgrenzen, erklärt der Facebook-Manager Brian Boland. All Facebook erkennt darin nicht nur eine reine Namensänderung, sondern große Pläne zur Revolution der Online-Werbung.

Marketing: Wie Facebook Google AdWords angreifen will

Anders als bei den Google Ads, die im Kontext zu den eingegebenen Suchbegriffen stehen, ist die auf nicht an Suchbegriffe gekoppelt, sondern an die Vorlieben und Interessen der Nutzer innerhalb ihres Social Graphs. Facebook nutzt also deutlich mehr Informationen, um geeignete Werbeanzeigen für die einzelnen Nutzer zu finden. Oder anders herum: Werbende haben bei Facebook die Möglichkeit ihre Kunden in einem sozialen Umfeld sehr gezielt anzusprechen.

Allein mit einer begrifflichen Änderung dürfte es Facebook allerdings nicht gelingen, die Werbetreibenden von wegzulocken. Und warum auch? Immerhin sind ihre Google Ads Kampagnen bisher recht erfolgreich gewesen und Google hat im vergangenen Jahr nach Angaben von All Facebook immerhin 35 mal mehr mit Online-Werbung verdient als Facebook. Es wird also nicht einfach dem Marktführer mehr als nur einige Krümel vom großen Online-Werbe-Kuchen abspenstig zu machen.

Hier sieht man bei den Facebook noch die Bezeichnung „Schlüsselwörter“

Bildnachweis für die Newsübersicht: Collage benutzt ein Foto von © Fantasista - Fotolia.com

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4 Antworten
  1. von stevieswebsite am 08.03.2010 (17:49 Uhr)

    Schade bei Facebook find ich, dass man nur mit Kreditkarte bezahlen kann.

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  2. von Olaf Kopp am 09.03.2010 (00:25 Uhr)

    Ich habe in den letzten 12 MOnaten schon einige Kampagnen über die Facebook Ads angetestet, mit dem Fazit, dass dabei nicht viel rumgekommen ist. Zu meiner Überraschung haben selbst Kampagnen über Twitter mit ein paar hundert followen besser funktioniert...

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  3. von marketeer am 10.03.2010 (10:35 Uhr)

    @stevieswebsite: Bald können die Ads auch per PayPal bezahlt werden

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  4. von thomas am 10.03.2010 (10:41 Uhr)

    die Frage ist nicht, wie hoch der Anteil am Werbemarkt ist, sondern wie viel Geld Facebook dafür verlangen kann. Laut diesem Artikel hier könnte Facebook mit persoenspezifischer Werbung mehr verdienen als Google mit themenspezifischer:
    http://www.oliveira-online.net/wordpress/index.php/2010/01/31/was-will-facebook/

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